Tor - Jahresrückblick 2021

Zugegeben: Als wir vor einem Jahr unseren Jahresrückblick veröffentlichten, waren wir froh, uns auf diese Art von einer Zeit zu verabschieden, in der es schwer fiel, überhaupt Erfreuliches zu finden. Wir wollten resolut nach vorne schauen und mit dem abschließen, wovon wir dachten oder zumindest hofften, dass es bald nur noch eine schlechte und verblassende Erinnerung sein würde. Obwohl wir durchaus Erfolge zu verzeichnen hatten, wollten wir, wie alle Menschen auf allen Kontinenten, die Zahl 2020 schlicht nur so schnell wie möglich vergessen, neu starten und alles anders erleben.
Ganz so ist es vielleicht nicht gekommen.
Für eurolanguage allerdings gibt es an diesem Scharnier zwischen zwei Jahren tatsächlich sehr viel Gutes und Schönes zu berichten, und diese positiven Gedanken möchten wir mit unseren Kunden und Lesern teilen.

Warum der deutsche Ausdruck „zwischen den Jahren“ noch nie so zutreffend war wie heute

Kaum eine Redewendung ist so „deutsch“ wie diese – und für Übersetzungs- und Sprachinteressierte ein wahrer Genuss.  Auch wenn sich zu jedem Jahresende mit der Zuverlässigkeit eines Uhrwerks etliche Glossen bemühen, aufzuzeigen, wie unsinnig und missverständlich (oder missverstanden) sie ist, oder zum x-ten Mal langatmig ihren historisch-kulturellen Ursprung nachzeichnen, so gehört sie doch zu jenen kleinen Unübersetzbarkeiten, die den Reiz des Besonderen haben, die jedem Text aus deutschen Landen eine kleine charmante Note an Lokalkolorit hinzufügen.
Während wir diese Zeilen schreiben, fühlen sich die Dinge vielerorts auf dem Planeten in der Tat so an, als würden sie zwischen gestern und morgen feststecken.

Beginnen wir direkt vor der Haustür von eurolanguage.
Österreich ist wieder in einem strengen Lockdown, andere Länder überlegen ähnliche Maßnahmen. Von unseren Kunden hören wir, wie die Wirtschaft weltweit weiterhin oder erneut unter Lieferkettenproblemen und Ressourcen-Verknappung leidet und – so viel Ehrlichkeit muss sein – in allen Regionen, mit denen wir beruflich täglich zu tun haben, ist von Spaltungen in der Gesellschaft und Sorgen um Arbeitsplätze die Rede.

Wie man es dreht und wendet, und ganz gleich ob jeder Einzelne seiner Natur entsprechend eher zu Optimismus oder Pessimismus neigen mag: Wir fühlen es alle, Vieles in der Welt ist an einem Wendepunkt.

Das Jahr 2021? Für eurolanguage ein Sprungbrett Richtung morgen

Nachdem uns 2020 nicht ermöglicht hatte, alles ganz so zu verwirklichen, wie wir es vorgehabt hatten, hatte eurolanguage zu Beginn dieses Jahres 2021 den klaren Entschluss gefasst, diese noch unsicheren Zeiten zwischen Alptraum und Zukunft unbeirrt und bestmöglich als Scharnier zu nutzen. Zwei Zielsetzungen sollten dazu dienen: Verbesserungen und Innovationen.

Beglaubigte Übersetzungen:

eurolanguage verbessert seine Workflows

Ob Heiratsurkunden, Geburtsurkunden, Zeugnisse, Bewerbungsunterlagen … Der Bedarf an beglaubigten Übersetzungen für Privatkunden ist 2021 noch weiter gestiegen. Um sie schneller und unkomplizierter bedienen zu können, hat eurolanguage mehrere Abläufe optimiert.
Investitionen in hochmoderne Drucker und Scanner tragen dazu bei, neue Stufen der optischen Dokumentqualität zu erreichen.
Ebenso konnten die Bearbeitungsprozesse optimiert werden, ein weiteres Plus an Effizienz und Schnelligkeit für die Kunden.
Auch die kontaktlose Abgabe und Abholung von Aufträgen konnten wir verbessern.

Unser Blog:

aktuellere Informationen für unsere Kunden

Wir haben die letzten Monate genutzt, um fast alle Artikel in unserem Blog inhaltlich zu aktualisieren. So bekommen Kunden und Interessenten zu vielen Themenbereichen wie Kosten und Budget, Online-Übersetzungen, neue Leistungsangebote in unserer Branche wie etwa Post-Editing oder Pre-Editing immer aktuelle Daten und Fakten, die ihnen ermöglichen, sich konkret zu orientieren und ihre Übersetzungsaufträge wirtschaftlich und zeitlich zu optimieren.

Viele gelungene Projekte

Der Maßstab unseres wirtschaftlichen Erfolgs: treue und neue Kunden

In den letzten Monaten, in denen alles nicht unbedingt einfach war, waren wir froh und dankbar, festzustellen, dass unsere langjährigen Kunden auch in stürmischen Zeiten auf unsere Zusammenarbeit und unsere Flexibilität vertrauen. Es ehrt uns sehr, und an dieser Stelle möchten wir Danke sagen.

Dass es uns aber zugleich gelungen ist, in diesem unsicheren wirtschaftlichen Kontext durch eine gezielte persönliche Ansprache neue Aufträge und neue Projekte umzusetzen und mit der Qualität unserer Übersetzungen so zu überzeugen, dass aus Interessenten nun feste Kunden wurden, erfüllt uns doch mit einem gewissen Stolz.

Neue Ideen, neue Sparte, neue Website:

Mit Boutique-Übersetzungen weiter Richtung Zukunft

Auf unseren Lorbeeren ausruhen wollten wir uns dennoch nicht, und wir haben dieses Scharnier-Jahr 2021 wie gesagt kompromisslos dazu genutzt, neue Türen aufzustoßen.
Eine davon führt schnurstracks zu einer kleinen Boutique, in der wir Übersetzungen für neue Zielgruppen (ja, im Plural!) anbieten. „Lebensart by eurolanguage“ heißt dieses Herzensprojekt, das neben Übersetzungen und einem spannenden Portfolio aus weiteren Leistungen auch ein Magazin beinhaltet. Obwohl dieses Projekt erst Anfang November online ging, erfreuen sich diese Seiten bereits eines regen Interesses, was uns natürlich unendlich freut und zudem zeigt, dass selbst in der zunehmend als obsolet empfundenen Übersetzungsbranche neue Ideen und Innovationen immer einen Weg Richtung Zukunft finden und neue Impulse setzen können.
Unsere neue Website ist übrigens ebenfalls ein Scharnier: zwischen den schönen Dingen des Lebens – brauchen wir sie nicht alle gerade ganz besonders? – und den weiten Welten der Sprachen, des Wortes und des Textes. Sie entführt ganz ohne Reisen in andere Länder, ist ein Tor zu anderen Kulturen, anderen Genüssen, zu neuen Entdeckungen und Wiederentdeckungen.

 

Scharnier zwischen heute und morgen

Mit diesem Jahresrückblick möchte eurolanguage seinen Kunden, Übersetzern und Lesern bei weitem nicht nur Danke sagen.
Wir hoffen, Sie mit den positiven Dingen, die wir in diesem doch recht seltsamen 2021, diesem Scharnier „zwischen den Jahren“, zwischen den Zeiten, erleben durften und die wir hier gern mit Ihnen teilen, auf diese Weise auf bessere gemeinsame Tage einzustimmen. Wir hoffen, durch unsere Überlegungen vielleicht auch Ihnen neue Perspektiven, neue Inspirationen, neue Betrachtungsweisen zwischen gestern und morgen schenken zu können. Und ganz gleich, wie „morgen“ aussehen mag: Wir werden für Sie da sein und Ihnen unbeirrt helfen, jene Türen des internationalen Geschäfts aufzustoßen, von denen Sie träumen, bei neuen Zielgruppen im Ausland Neues zu wagen und Ihre ganz persönlichen Herzensprojekte zu verwirklichen.