Beweise, dass du kein Roboter bist

Ob wir einen Newsletter abonnieren, Zugang zu einem Download-Bereich bekommen, an einem Gewinnspiel* teilnehmen oder über ein Kontaktformular Rückfragen zu einem Produkt stellen möchten – bereits seit Jahren ist uns auf vielen Internet-Seiten das Pop-up, das uns auffordert, unser Menschsein gefälligst nachzuweisen, sehr vertraut. Es folgen entweder eine kurze Zeile voller verzerrter Zahlen und Buchstaben, oder etliche unscharfe Bildchen, auf denen wir mit zugekniffenen Augen nach Ampeln, Verkehrsschildern, Rasenflächen, Geschäftsfassaden oder Fahrzeugen suchen müssen. Es ist lästig, kostet Zeit, und ist je nach Tagesform und Sehvermögen nicht immer unbedingt einfach.

eurolanguage Fachübersetzungen keine Maschinenübersetzung

Wenn es um unsere Arbeit geht, können wir Übersetzer über eine solche Frage allerdings nur müde lächeln. Für uns gibt es nichts Leichteres, als zu beweisen, dass wir keine Maschinen sind. Allen Fortschritten und Varianten maschineller Übersetzungen zum Trotz sind die mit automatischen Routinen erstellten fremdsprachlichen Texte nämlich deutlich und auf den ersten Blick von dem Ergebnis einer ganzheitlichen und professionellen Dienstleistung zu unterscheiden.

Der Grund: Wie Maschinen das „Übersetzen“ lernen

Um zu begreifen, warum, ist es hilfreich, zu wissen, wie maschinelle Übersetzung überhaupt funktioniert.
Stellen Sie sich vor, Sie würden ein großes zweisprachiges Wörterbuch mit etwa 200.000 Stichwörtern in der Hand halten. Sie finden darin nicht nur einzelne Wörter, sondern auch geläufige Redewendungen und Beispielsätze. Nehmen wir weiter an, Sie wären in der Lage, innerhalb von wenigen Stunden dieses Wörterbuch in allen Einzelheiten auswendig zu lernen. Könnten Sie diese Fremdsprache dann wirklich wie ein Muttersprachler verstehen und sprechen?
Natürlich nicht. Sie hätten eine sehr breitgefächerte Grundlage dazu, aber es würden Ihnen noch weitere Fähigkeiten und Kenntnisse fehlen. Denn Wörterbücher spiegeln nur eine Seite dessen wider, was Sprache ist: Sie sind nicht lebendig, sie können Nuancen und Sprachgefühl nur sehr begrenzt vermitteln.

Dieses Auswendiglernen von Wort- und Satzpaarungen, die ein wenig an Vokabelhefte aus der Schulzeit erinnern, ist die Basis der maschinellen Übersetzung.
In einem zweiten Schritt wird das, was wir im alltäglichen Sprachgebrauch „Grammatik“ nennen, in Form von Regeln und Algorithmen hinzugefügt. So erkennt die Maschine zum Beispiel nach dem „wenn X, dann Y“-Prinzip, wie ein Verb in der 2. Person Plural auszusehen hat.
Hinzu kommen statistische Analysen von bereits übersetzten Textpaaren, durch die die Maschine versucht, typische Muster und Verbindungen zwischen Sätzen zu erkennen und nachzuahmen. Dies soll dazu beitragen, dass die später produzierten Texte sich weniger hölzern, also flüssiger und natürlicher anhören.

Gefährlich gute Übersetzungsmaschinen: Es ist nicht alles Gold …

Gerade in diesem Aspekt liegt eines der größten Probleme maschinellen Übersetzens: Nur weil ein Text sich gut anhört und flüssig erscheint, muss er noch lange nicht richtig sein. Der Unterschied zwischen Sein und Schein kann sogar zu verheerenden Verwicklungen führen.

Missverständnisse auf Wortebene und bei idiomatischen Redewendungen
Wörter mit mehreren Bedeutungen können hier zu mitunter lustigen, für eine seriöse internationale Kommunikation jedoch sehr heiklen Missverständnissen führen, die schlimmstenfalls mit einem erheblichen Imageverlust einhergehen können. Möchten Sie Ihre Kunden etwa zu einem Workshop in den Truthahn einladen, oder doch lieber in die Türkei?

eurolanguage Fachübersetzungen in Handarbeit und mit Hingabe

Und würden Sie sich eher als Weinamateur oder Weindilettant bezeichnen? Das Internet ist geradezu voll von unterhaltsamen Memes und Urlaubsfotos zu diesem Thema.

Dass die KI Fortschritte macht, bedeutet leider nicht, dass solche Verwechslungen ausgeschlossen sind. Sehr kurze Texte, die der Maschine keinerlei Querverbindungen ermöglichen, sind genauso gefährdet wie stilistisch verschachtelte Sätze. Insbesondere, wenn Sie die Zielsprache, in die übersetzt werden muss, selbst überhaupt nicht beherrschen und das Ergebnis nicht überprüfen können, kann dies katastrophale Folgen haben.

Der Grund für Fehlleistungen dieser Art ist einfach: Die Maschine ist bei Begriffen mit unterschiedlichen möglichen Übersetzungen nicht fähig, zu erkennen, was gemeint ist, erst recht nicht, wenn sie von der restlichen Textumgebung keine weiteren Kontextangaben bekommt. Bei Einzeilern wie Slogans und Titeln fällt dies besonders auf. Am fiktiven Beispiel „Die lustige Seefahrt – Ein Schwank in drei Aufzügen“ lässt sich die Schwierigkeit der Aufgabe aufzeigen: Ein Schwank kann ein Theaterstück sein, oder aber eine Bewegung bei Seegang, ein Aufzug kann ein Lift oder auch ein Akt sein. Die Maschine ist von der „Zweideutigkeit“ endgültig überfordert und wählt nach dem Zufallsprinzip bzw. der häufigsten Wortverwendung. Eine Maschine kann nur wiedergeben, aber nicht frei entscheiden.

Die größte Gefahr: Scheinrichtigkeit

Im Falle des Truthahns ist der Fehler für einen durchschnittlich gebildeten Menschen mit rudimentären Kenntnissen des Englischen meistens schnell ersichtlich.
Übersetzungen, die auf den ersten Blick richtig klingen, dennoch falsch sind, sind ein weitaus schwerwiegenderes Problem maschineller Übersetzungen.
Individuelle und hochwertige Texte, die dem von der Maschine Gelernten nicht entsprechen, können ohne Weiteres unbemerkt zu einem angenehm zu lesenden Ergebnis in der Zielsprache werden, inhaltlich aber missverstanden worden sein. Wir haben einen Satz aus diesem Blogartikel verschiedenen Übersetzungsmaschinen anvertraut. Hier die Ergebnisse für die französische Sprache:

Um die Ecke denken ist ihre Sache nicht:

Au coin de la rue, penser n’est pas leur truc (Deepl)

Penser au coin de la rue n’est pas son truc (Google Translate)

Penser au coin de la rue n’est pas leur truc (Microsoft Translator).

Dass diese Sätze nicht idiomatisch sind, ist für den Laien nicht notwendigerweise ersichtlich … und doch sind diese Übersetzungen schlichtweg nicht zu gebrauchen.

Warum der menschliche Übersetzer gegen die Maschine gewinnt

Endlich vs. unendlich

Schachcomputer schlagen kaltlächelnd die größten Schachmeister, und dies wird oft und gern als Symptom und Ausdruck maschineller Intelligenz gewertet und kommentiert. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Dies zeigt genau, in welchen Bereichen Maschinen dem Menschen überlegen sind: in der schnellen systematischen, aber auch sturen Berechnung, Auswertung und Kombinierung von Millionen oder Milliarden mathematischer feststehender Datenmengen.

Machine translation Google translate

Sprache ist aber keine Mathematik, nicht einmal im engen Sinne des Wortes immer logisch, und selbst „Milliarden“ von Zugoptionen sind eine letztlich endliche Größe. Sprachliche Kombinationsmöglichkeiten wiederum sind volumenmäßig nicht nur groß, sie sind unendlichund so vielfältig und komplex wie die Menschen selbst.

Maschinen können Impliziertes nicht erkennen

Computer sind per se komikresistent, ironieblind, humorfrei und unflexibel.

Um die Ecke denken ist ihre Sache nicht. Metaphern können sie nicht erfassen, geschweige denn adaptieren. Was zwischen den Zeilen gesagt wird und mitunter in der Geschäftskorrespondenz oder in der Diplomatie von entscheidender Bedeutung sein kann, bleibt also auf der Strecke. Dies kann in Kategorien von Kundenerhalt oder Torpedierung einer Geschäftsbeziehung durchaus Zünglein an der Waage sein.
Ebenso können Computer Begriffe und ihre Verwendung bis zu einem gewissen Grad lernen, jedoch ihren Inhalt nicht einschätzen. Nicht nur Nuancen verschwinden dabei: So gravierende Realitätsabgrenzungen wie diejenige zwischen Gewährleistung und Garantie werden nicht ordnungsgemäß abgebildet.

FIFO: Wissen vs. Wahrscheinlichkeit

Maschinen verarbeiten die Informationen, die ihnen gegeben werden, in einer bestimmten Reihenfolge: entweder derjenigen, die ihnen vorgegeben wird, oder derjenigen, die am einfachsten strukturiert ist und durchschnittlich am häufigsten vorkommt. Sie handeln sozusagen nach dem, was am wahrscheinlichsten ist, und nach dem FIFO-Prinzip. Kontext und Ausnahmen können sie inhaltlich nicht berücksichtigen. Ist die Grammatik für das Verständnis eines Satzes nicht alleine maßgeblich, erreicht maschinelle Übersetzung ihre Grenzen, und dies gilt auch für vermeintlich einfache Sprachpaarungen. So übersetzt Google Translate: „Das Ei isst die Frau“ tatsächlich mit „The egg eats the woman“.

Maschinen haben keinen sprachkulturellen Hintergrund

Übersetzungsmaschinen wissen nicht, was eine Zielgruppe ist, oder welche Werte in einem bestimmten Land wichtig sind, und kennen die Kommunikationsgepflogenheiten einzelner Branchen nicht. Sprachebenen sind ihnen fremd, sie sind nicht in der Lage, stilistische Eigenheiten herauszulesen und zu übertragen.
Soll ein Text frech und leichtfüßig wirken, seriös und gediegen? Die Maschine kann in solchen Typologien nicht denken. Sie erkennt Segmente und Cluster und sucht in ihrem Gedächtnis lediglich nach eintrainierten oder ähnlichen Mustern. Die feinen Nuancen zwischen Synonymen sind für sie austauschbar, und sie setzt sie wahllos nach dem Zufallsprinzip ein. Ob wir mit „schaffen“ eher „to create“, „to make“, „to develop“, „to produce“ oder etwas anderes meinen, ist ihr ziemlich gleichgültig. Deepl bietet für solche Fälle eine Funktion, bei der der Nutzer diese Wahl selbst treffen muss, und begnügt sich im Bewusstsein der eigenen Unzulänglichkeit damit, alle jeweiligen Synonyme vorzuschlagen, wenn man mit der Maus auf das fragliche Wort fährt – für Nicht-Muttersprachler eher eine Scheinlösung und ein „Ene mene muh“-Spielchen …

Raten vs. Rückfragen

Ist eine Stelle im Ausgangstext einer Übersetzung nicht eindeutig zu verstehen, sind mehrere Interpretationen möglich, fragen wir Übersetzer bei unseren Kunden zurück. Dies stellt sicher, dass der Auftraggeber das bekommt, was er wirklich will und gemeint hat. Maschinen fragen nicht nach, sie raten im Grunde. Hat sich im Original ein Fehler eingeschlichen, wird er mitübersetzt, während er einem menschlichen Übersetzer nicht entgehen würde.

Es wäre ein Leichtes, in Schadenfreude zu verfallen und selbstgerecht festzustellen, was maschinelle Übersetzungen nicht können. Aber haben wir das nötig? Nein, sicher nicht. Uns genügt es, zu wissen, dass wir die Captcha-Frage gar nicht erst beantworten müssen. Es stimmt, dass die maschinelle Übersetzung in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat – wie die KI ganz allgemein in vielen Bereichen. Die Qualität ihrer Arbeit ist jedoch noch lange nicht mit einer professionellen Leistung zu vergleichen. Und das sieht man auf den ersten Blick.

*Apropos Gewinnspiel: Schon von unserer großen Sommer-Challenge gehört? Es gibt etwas zu gewinnen!

Mehr dazu in unserem Blogartikel, auf Twitter und Facebook.

Machen Sie mit ;-) wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.

Fotos: @unsplash und Martina Schmid/eurolanguage

 Wie Übersetzer das Essen auf den Tisch bringen

Ob Ihr Blick zur Zeit öfter zweifelnd zwischen Kalender und Spiegel wandert und Sie angesichts der frisch eröffneten Badesaison eher zum „Team Diät“ tendieren; ob Sie im Gegenteil das ganze Jahr über auf Ihre Ernährung achten und mit dem „Team Gesundheit“ sympathisieren; ob Sie sich nichts verbieten lassen wollen, solange es gut schmeckt, und bekennendes Mitglied im „Team Genuss“ sind; ob Sie immer wieder Neues ausprobieren möchten und dem „Team Cook-it-Yourself“ beigetreten sind – Sie alle werden festgestellt haben, dass das Thema Essen immer allgegenwärtiger wird. Die neuen Medien sind daran nicht ganz unschuldig. Food Porn umgibt uns unentwegt, und selbst, wer sich noch nie fürs Kochen begeistert oder interessiert hat, kann sich den Bildern kaum entziehen.

Auch wir Übersetzer sind Teil des großen Hypes und haben gerade hier den unterschiedlichsten Branchen eine unersetzliche fachliche Unterstützung zu bieten.

Kochen im Alltag des 21. Jahrhunderts

Betrachten wir gemeinsam einen ganz normalen Sommertag. Herrliche Wetter kündigt sich schon früh an, die Fenster sind weit aufgerissen, um die Morgenkühle hereinzulassen. Der Frühstückskaffee dampft noch im Becher, als der Finger sich schon fleißig zum ersten Mal in Richtung Social Media wischt. Auf Instagram hat die BFF gestern Abend die verführerische Inszenierung eines neuen Rhabarberauflaufs gepostet. Rüber zu Facebook? Hier stellt ein großer Hersteller von Fertig-Cappuccino aus dem Kühlregal mit einem kunstvoll gestalteten Bild eines alkoholfreien Kaffeecocktails eine originelle Idee gegen das kleine Tief in der Mittagspause vor. Auf dem Weg zur Arbeit grinsen unzählige Erdbeertorten-Varianten von Kochmagazinen aus die Passanten an. Im Büro kreisen die Ventilatoren um die Tastaturen… und die Gedanken um den Urlaub: Lieber Moussaka in Griechenland buchen, oder doch Empanadas in der Heimat der Quinoa? Nach Feierabend kommen Freunde zum Grillen vorbei. Aber doch nicht mit schnöden Steaks! Gesundes Gemüse muss es sein, und ein richtig überraschender Salat ist auch dabei.

Übersetzungen für Food Blogger - eurolanguage WienDas sind wir uns und unserem Image schuldig. Wenn endlich alle weg sind und sich die Sonne längst verabschiedet hat, wird kurz durchs Fernsehprogramm gezappt. Sieh an, ein Verkaufskanal nutzt die Zusammenarbeit mit einer Kochzeitschrift, um Pfannen und sonstige Küchenutensilien wortreich an den Mann – oder doch die Frau? – zu bringen. Low Carb-Brot glänzt im Hintergrund neben Vorratsdosen. Im nächsten Sender gibt es Schokolade und Kuchen satt. Zwei Kanäle nach rechts läuft die zehnte Wiederholung einer Promi-Koch-Show, und ein paar Tasten nach links talken Politiker über Schulkantinen-Essen. Die Flucht auf Twitter hilft auch nicht wirklich weiter: Gerade ist Zucker-Bashing angesagt …

Übersetzer richten an…

In all diesen Augenblicken, die Sie vielleicht teils bewusst, teils nur unbewusst registriert haben, waren wir Übersetzer ständig an Ihrer Seite. Wir haben die französischen Kochbücher übersetzt, die Sie zu Quiche und Ziegenkäse-Salat inspiriert haben. Wir haben die Spülanleitung für das Kochgeschirr aus dem Polnischen übertragen, die Speisekarte Ihrer bevorzugten Tapas-Bar in verständliches Deutsch gebracht, die Verträge für die Castingkandidaten, die um die Chance kämpfen, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, ins Englische oder Portugiesische überführt. Dank unserer Arbeit wissen Sie nun, wie man die Crêpière und den Guglhupf-Maker bedient und reinigt, die Sie online bestellt haben. Die Messer, mit denen Sie gerade das Sushi schneiden, wären ohne unsere Übersetzungen von Auftragsunterlagen und Zollpapieren kaum aus Japan importiert worden. Auch die Zutatenliste Ihrer Curry-Mischung würde für Sie ein indisches Geheimnis bleiben, wenn es uns nicht gäbe. Wir sind es ebenso, die dafür sorgen, dass Pak Choi und Süßkartoffeln die internationalen Hürden bis in Ihren Supermarkt meistern. Und wir können noch mehr.

Kochen ist internationales Marketing – und davon verstehen wir eine Menge

Um sich ein gesundes Einkommen mit Kochen zu sichern, muss man nicht unbedingt Sternekoch sein.
Blogger haben als Influencer diese Disziplin perfektioniert, und auch ihre Welt wird immer internationaler. Neben dem eher traditionellen Interesse für die französische und italienische Küche widmen sich immer mehr Hobby- und halbprofessionelle Köche „exotischeren“ Genusswelten:

Sushi Japanese translations by eurolanguage ViennaEs gibt Kochblogs zur japanischen Küche, aber auch die gesundheitlichen Aspekte der Kochkunst werden nicht vernachlässigt.  Skandinavische und mediterrane Ernährungsmodelle sollen neben „Veggie“ und „Low Carb“ die Quadratur des Tellers liefern. Parallel dazu sind Blogs besonders erfolgreich, wenn sie sich spezialisieren: Brotblogs, Tortenblogs, Street Food-Blogs und andere Nischen-Themen zeigen neue Wege im harten Konkurrenzkampf.
Dieser Ansatz ist uns Übersetzern nicht fremd. Auch in unserer Branche ist Spezialisierung inhaltlich und wirtschaftlich unerlässlich.

Gerade deshalb sind wir in der Lage, Influencern und Start-ups, die sich nicht nur thematisch, sondern auch in ihrem Geschäftsmodell international positionieren möchten, bei einer angemessenen Anpassung ihres Brandings sinnvoll zu helfen. Wir übersetzen Websites und Blogartikel, Rezepte, Korrespondenz mit Fans und Kritikern und beraten sie, wenn sie Entscheidungen über die weiteren Schritte ihrer Internationalisierung fällen müssen. Dabei verlieren wir Kostenfaktor und Wirtschaftlichkeit niemals aus den Augen.

Food & Beverage: Größtes Wachstumssegment der verarbeitenden Industrie

Übersetzungen für die Lebensmittelindustrie eurolanguage ÜberestzungsbüroLebensmittel sind nicht nur Genuss und Vergnügen. Sie sind auch, hinter den Kulissen, mit einer Reihe von Gesetzen, Hygienevorschriften und Normen verbunden, die die Sicherheit der Verbraucher gewährleisten sollen. Verpackungsmaschinen, lebensmittelechte Materialien, Getränkeautomaten, Zusatzstoffe sind nur einige der Dinge, die in der industriellen Lebensmittelverarbeitung eine zentrale Rolle spielen. Diesbezügliche Vorgaben und Richtlinien gehen durch die Hände von Fachübersetzern, bevor sie ins jeweilige nationale Recht übertragen und als Anwendungsanlage gültig werden. Dabei ist es wichtig, dass der Übersetzer sowohl die rechtlichen Implikationen zielsicher interpretiert als auch das notwendige chemische Hintergrundwissen mitbringt. Er muss sich zudem aktiv und sehr regelmäßig über Audit-Prozeduren, neue Entwicklungen zu Reach-Verordnung und FDA-Vorgaben und ihre terminologischen Auswirkungen informieren, und sprachlich und fachlich die komplexe Palette der sich überschneidenden Themenbereiche souverän bedienen können. Auch hier tragen wir Übersetzer dazu bei, sicherzustellen, dass gesundes, ja unbedenkliches Essen auf den Tisch kommt.

Agrarwirtschaft zwischen Forschung und Logistik

Weizenfeld - eurolanguage Übersetzungen für die Agrarwirtschaft

Der stetige und mitunter erschreckend rasche Zuwachs der Weltbevölkerung führt zu einer immer hektischeren Suche nach neuen Versorgungsmöglichkeiten. Ernährungsengpässe in der Zukunft scheinen angesichts der nicht aufzuhaltenden Zahlen und der durch den Klimawandel bedingten Unberechenbarkeit von Ernten und Züchtungserfolgen kaum zu vermeiden. Interdisziplinäre Teams arbeiten international an der Lösung einer der wohl schwierigsten Herausforderungen, mit denen die Menschheit je konfrontiert wurde. Ihre Kommunikation erfolgt entgegen einer verbreiteten Annahme nicht zwangsläufig von vornherein nur in englischer Sprache. Hochspezialisierte Übersetzer sind hier gefragt, die sowohl in der Lage sind, kommunikativ und diplomatisch zweckgerecht zu vermitteln, als auch die notwendigen inhaltlichen Fachkenntnisse beherrschen.

Kochen kann nicht jeder, auch wenn jeder es gerne können möchte und sich schon viele daran versucht haben … und übersetzen auch nicht. Dass wir Übersetzer etwas vom Kochen verstehen, haben wir in diesem Blog übrigens schon andernorts unter Beweis gestellt. Vor allem aber verstehen wir die Belange, Bedürfnisse, Sorgen und Anforderungen dieser besonderen Branchen – nicht zuletzt, weil wir sie selbst leben. Ein perfektes Ergebnis ist auch bei uns mit vielen, mitunter hektischen Stunden hinter sehr heißen Kulissen verbunden und zeigt leider nicht, wie viele unsichtbare Anstrengungen, Übung, Fleiß und Gewissenhaftigkeit nötig waren, um zur absoluten Meisterschaft zu gelangen. Wir sorgen dafür, dass in Ihrem internationalen Auftritt nur die Qualität Ihrer Produkte und die Selbstverständlichkeit Ihre Kommunikation im Vordergrund stehen und nichts vom Glanz Ihrer Arbeiten ablenkt. Aus Leidenschaft für den sprachlichen und kulinarischen guten Geschmack …

Wann dürfen wir für Sie aufkochen? Schicken Sie uns ein E-mail: office@eurolanguage.net

Fotos: @unsplash.com

We say thank you! Gracias! Danke sehr! Merci beaucoup!

Kaum zeigt sich die Sonne häufiger, schon verspüren wir den Wunsch nach Neuem, Aufregendem. Wir wollen uns selbst schmeicheln und uns in unserer Haut sicher und wohl fühlen – gern investieren wir gerade jetzt in etwas Kleidung, Schuhe und Accessoires. Für die Akteure der Modebranche heißt es, auf diesen Ansturm vorbereitet zu sein. Übersetzer können hierbei einen wertvollen und ungeahnten Beitrag leisten.

Warum Übersetzer die Belange der Modewelt besonders gut nachvollziehen können

Wäre Fashion eine Sprache, wären Übersetzer arbeitslos – denn nichts ist so weltumspannend und grenzenübergreifend wie die Mode. Gerade diese Internationalität und die damit einhergehenden Bedürfnisse und Anforderungen sind das tägliche Arbeitsumfeld des Übersetzers.

Den nicht immer ganz einfachen Balanceakt zwischen der eigenen Kreativität und den Erwartungen und Wünschen der Zielgruppe mit schlafwandlerischer Sicherheit zu beherrschen, ist eindeutig einer der wichtigsten Skills eines guten Übersetzers.

Auch die Bedeutung der Mode als Image- und Selbstdarstellungsfaktor ist durchaus mit derjenigen einer zielführenden Übersetzung zu vergleichen: Äußere und innere Werte müssen einfühlsam abgestimmt werden und so ein authentisches, charakterstarkes und überzeugendes Bild vermitteln. Mode und Text sind gleichermaßen Ausdruck einer Persönlichkeit, einer Lebenseinstellung, einer Weltanschauung und eines demonstrativen Programms. Es geht in beiden Fällen darum, zu zeigen, wer man ist, aber auch wer man sein möchte, und Signale zu senden, die Gleichgesinnte ansprechen und anziehen sollen – ja: Das Wortspiel ist durchaus beabsichtigt.

Die Liste der Gemeinsamkeiten zwischen der Welt der Mode und derjenigen der Übersetzung ist lang und vielschichtig, und dies betrifft auch die jeweilige Arbeitsweise: Agilität, Vielseitigkeit und das Gefühl an mehreren Orten gleichzeitig die unterschiedlichsten Aufgaben unbestreitbar perfekt ausführen können zu müssen, ist beiden Branchen vertraut. Die Hektik hinter den Kulissen einer Fashion-Week und das gut eingespielte Räderwerk, das zum Erfolg führt, sind uns Übersetzern alles andere als fremd.

Welcher Übersetzer für die Modebranche?

Bei aller Vergleichbarkeit zwischen dem Beruf des Übersetzers und dem schillernden Kosmos des schönen Scheins sollten Texte rund um Kleidung, Schuhe und Accessoires nicht von einem beliebigen, sogenannten Allgemein-Übersetzer bearbeitet werden.

Eine enge Affinität und ein aufrichtiges Interesse für diese Dinge sollten ein Muss ein. Auch wenn Mode jeden betrifft, sind umfassende und sehr präzise Kenntnisse der Textiltechnik und ihrer Terminologie unerlässlich. Webarten, Nähte, chemische Zusammensetzungen von Färbemitteln sind nichts, was der Amateur aus beiläufigem Blättern in Hochglanzmagazinen lernen kann.

Der Fachübersetzer muss bei aller hier erforderlichen Genauigkeit dieser mitunter trockenen Materie aber zugleich über ein sehr nuanciertes Vokabular und virtuose stilistische Fähigkeiten verfügen, um der Sinnlichkeit der Modewelt angemessen Rechnung tragen zu können. Formen, Haptik und Optik müssen auch in der Zielsprache subtil, treffend und griffig wiedergegeben werden.

Nicht minder wichtig ist die ständige Beschäftigung mit Trends und den Wortschöpfungen, die aus ihnen entstehen. Die genaue Beobachtung des Markts und seiner Entwicklungen in Produkten und Sprache, ständige Fortbildung also, muss gerade hier eine Selbstverständlichkeit sein.

Übersetzungsbüro für Mode und Fashion-TexteÜbersetzungen für die TextilbrancheÜbersetzungsbüro Wien für Mode

Fashion ist Kreativität und Vielfalt in Produkt und Text

Von der Haute Couture über Prêt-à-porter bis zum Discounter sind die für einen internationalen Auftritt einer Fashionmarke, eines großen Online-Versand-Shops oder einer feinen Themen-Boutique notwendigen Texte so verschieden und gegensätzlich wie Modegeschmack selbst.

Neben den gehobenen Ansprüchen an Statements, Ideen- und Kollektionsporträts, Zeitschriftenartikeln und Pressemitteilungen der großen Modehäuser oder junger aufstrebender Designer gehören Kataloge auf Papier, Produktbeschreibungen für Online-Shops, Newsletter, Aktionsmaterialien, POS-Displays oder Einladungen zu Fashion-Weeks und Vorführungen zur Standardpalette.

In vielen Fällen schließt die Übersetzungsarbeit insbesondere im B2C jenseits des eigentlichen Textes technische Aspekte ein, die mit den Formaten von e-Commerce-Systemen und Datenbanken einhergehen, und erfordert daher eine besondere Routine und eine zuverlässige Erfahrung.

Perfektion und Schnelligkeit, Image und Qualität, Internationalität und Vielfalt – Mode und Übersetzung sind wie dafür geschaffen, einander zu verstehen und erfolgreich zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Diese unvergleichliche Symbiose stellen wir bei eurolanguage besonders gern in den Dienst Ihres ganz persönlichen Erfolgs.

eurolanguage Fachübersetzungen kleidet Sie gerne ein.

Prêt-à-porter oder Haute Couture?

E-Mail:  office@eurolanguage.net

Ganz gleich, ob Sie einen kleinen Online-Shop betreiben, Ihre eigene Kollektion international ganz groß herausbringen wollen – oder Sie als Big Player der Modebranche vielleicht sogar von Ihrer bisherigen Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen enttäuscht wurden … wir haben für Sie den kleinen kostenlosen Ratgeber „Fashion & Translation“ zum Downloadvorbereitet. Sie erfahren hier, was eine produktive Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Übersetzungsagentur ausmacht, und warum Projektmanagement und Dialog für den Erfolg jedes Übersetzungsauftrags entscheidend sind. In weiteren Ratgebern finden Sie zudem praktische Hinweise zu Themen wie ProjektplanungKostenvoranschläge oder Übersetzungsbedarf.

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Start-ups sind ein fester Begriff unserer Zeit. Ob in den Social Media, der traditionellen Presse oder in Fernsehsendungen – sie scheinen allgegenwärtig. Der Definition des Wortes allerdings ist dies nicht unbedingt zuträglich, und es wird in der breiten Öffentlichkeit vieles missverstanden und verwechselt. eurolanguage möchte heute versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und einige Fakten zu diesem Thema vorzustellen, FAQs zu beantworten und mit Vorurteilen aufzuräumen – und auch aufzeigen, wie gerade die Zusammenarbeit mit einer guten Übersetzungsagentur für Start-ups eine besonders wertvolle Unterstützung sein kann.

Start-ups haben außerhalb der eigenen Szene keinen besonders guten Ruf.

Der Hype der letzten Jahre hat den Start-ups außerhalb ihrer eigenen Kreise aus Gründerportalen und Ratgeber-Bootcamps eher geschadet als genützt, und so kämpfen die jungen Unternehmer mittlerweile mit vielen Vorurteilen:

Vorurteil 1:

„Start-up ist doch nur ein Modewort für jeden, der sich selbständig macht.“

Natürlich stammt der Begriff aus dem Englischen „to start up“ und bedeutet „gründen“. Dennoch ist nicht jedes neu entstandene Unternehmen nach dem eigentlichen Verständnis des Wortes im deutschen Sprachraum ein Start-up. Tatsächlich unterscheiden sich Start-ups von anderen gerade gegründeten Unternehmen und müssen vor allem eine bestimmte Eigenschaft mitbringen, um die Bezeichnung „Start-up“ überhaupt zu verdienen: Entscheidend ist der wirklich innovative Charakter der Geschäftsidee.

Gerade weil Innovation in unserer globalisierten Welt nicht im Kleinen geschehen kann, sondern nur dann erfolgversprechend ist, wenn sie länderübergreifend vermarktet werden kann, benötigen Gründer vom ersten Augenblick an die passende sprachliche Unterstützung: Die Übersetzung von Ideenporträts und Businessplänen für die bekannten internationalen Crowdfunding-Plattformen, ausländische Investoren und Business-Angels muss perfekt und routiniert sein. Gleichzeitig müssen sich die Gründer dessen sicher sein können, dass die Originalität ihrer Idee und die Leidenschaft, mit der sie ihr Projekt leben, stilistisch und emotional so vermittelt wird, wie sie es sich vorstellen, ohne die Bedürfnisse im Zielland aus den Augen zu verlieren.

Unsere Tipps für Gründer in der Planungsphase:

– Um die Finanzierung Ihres Traums zu erreichen, müssen Sie den besten Eindruck hinterlassen. Vertrauen Sie Ihr „Baby“ nicht einer Maschine an, sondern Menschen, die für ihren Beruf die gleiche Leidenschaft empfinden, wie Sie selbst.

– Lassen Sie sich von einer erfahrenen Übersetzungsagentur beraten: Wir sagen Ihnen, was Sie wirklich benötigen, und helfen Ihnen, sich auch im Ausland mit den besten Texten vorzustellen. 

 – Unsere PDF hilft Ihnen, rechtzeitig die Übersetzung aller wichtigen Unterlagen Ihrer Projektpräsentationen zu planen.

Vorurteil 2:

„Start-up-Gründer sind kopflose Träumer, die nur Luftschlösser bauen. Sie sind nicht ernstzunehmen, sie verschwinden genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind!“

Start-up-Gründer sind oft jung oder sogar sehr jung, sie betreten mit ihrem jeweiligen Vorhaben neues Terrain, möchten bisher nie dagewesene und stark zukunftsorientierte Produkte und Lösungen anbieten. Vor allem aber sind sie von ihren Ideen begeistert und vertreten sie leidenschaftlich, was zu dem Eindruck führen kann, dass ihr künftiges Geschäft auf keiner soliden realistischen Grundlage (be)ruht.

Entgegen der vorherrschenden Meinung haben Start-up-Gründer von ihrer Zukunft in den meisten Fällen eine sehr klare, konkrete und durchdachte Vorstellung, und gerade Wachstum ist ihnen wichtig.
Dies und die Ernsthaftigkeit des Unternehmens müssen natürlich vermittelt werden – auch international. Dazu gehören seriöse Übersetzungen, die bei Kunden und Verbrauchern einen stimmigen und überzeugenden Eindruck hinterlassen.

Unsere Tipps für Gründer in der Ausbauphase:

– Mit einem mehrsprachigen Angebot und der systematischen Übersetzung Ihrer Marketing-Unterlagen beweisen Sie, dass Ihr Projekt eine feste Größe am Markt werden kann.

– Räumen Sie der Qualität der Übersetzung Ihrer Website  eine hohe Priorität ein. Sie ist Ihre erste internationale Visitenkarte.

– Kunden kaufen laut Statistiken zu 80% lieber in Online-Shops in ihrer Muttersprache ein. Ihr Online-Shop sollte Ihr Angebot in allen Sprachen Ihrer  Zielländer zugänglich machen.

Vorurteil 3:

„Start-ups haben kein Geld und feilschen ständig.“

Gründer und Häuselbauer haben eines gemein: Sie müssen mit einem begrenzten Budget auskommen, und die Ausgaben übersteigen auch bei bester Planung immer und unvermeidlich den gesetzten Rahmen. Daher müssen sie konsequent überlegen, wo sie Mittel einsparen können.

Als Ansprechpartner vieler Branchen wissen wir, dass es nicht nur ihnen so geht. Und eine gute Übersetzungsagentur kann nicht nur damit umgehen: Sie kann auch ganz konkret helfen. Durch eine effiziente Zusammenarbeit mit unseren Kunden tragen wir dazu bei, dass auch kleine Budgets die bestmögliche Leistung bekommen.

Unsere Tipps für Gründer mit übersichtlichen Geldressourcen:

– Lassen Sie sich beraten, um Ihr Übersetzungsbudget sinnvoll zu planen.

– Sparen Sie Geld durch Qualität.

Vorurteil 4:

„Start-ups-Gründer sind doch nur darauf aus, schnell aufgekauft zu werden.“

Einige erst kleine Unternehmen sind in der Tat so erfolgreich, dass sie schon nach kürzester Zeit den Gang an die Börse wagen können oder märchenhafte Angebote von Großkonzernen erhalten, die sich ihre oft einfach nur geniale Idee nur zu gern aneignen und für sich vermarkten möchten.

Ganz ehrlich? Wenn wir mit unseren Übersetzungen dabei ein wenig dazu beigetragen haben, dass die ganz Großen auf die vermeintlich ganz Kleinen aufmerksam werden, sind wir stolz darauf und sehen nichts Schlechtes daran.
Auch in dieser Phase können wir maßgeblich helfen: Absichtserklärungen, Vorverträge, Vereinbarungen, Statuten, Jahresberichte und weitere Unterlagen sollten von Übersetzern bearbeitet werden, die eine diesem wichtigen Schritt entsprechende Erfahrung und Fachkenntnis vorweisen können. 

Warum Übersetzungsagenturen Start-ups lieben sollten – und eurolanguage es tut …

Genau genommen und allen negativen vorgefassten Meinungen anderer zum Trotz ist die Zusammenarbeit mit einem Start-up für eine gute Übersetzungsagentur ein absoluter Glücksfall.

Übersetzung für Startups in Wien

Von Anfang an alles richtig


Die Geburt eines Unternehmens mitzuerleben und daran ein klein wenig mitzuwirken, ist nicht nur spannend und bewegend. Es ist auch die Gelegenheit, von Anfang an eine konstruktive Zusammenarbeit und eine echte ganzheitliche Partnerschaft zu begründen. Wir genießen das gute Gefühl, zu wissen, dass der Kunde sich zurücklehnen kann, weil wir ihm durch die Qualität unserer Arbeit die Freiheit schenken, sich ganz und gar den wichtigeren Inhalten seines Geschäfts zu widmen.

Wir vom Übersetzungsbüro eurolanguage in Wien treten gern für Start-ups ein. Weil es in unserer Natur liegt, die Zukunft mitzugestalten. Weil wir uns mit dem Thema „Kleines Unternehmen“ bestens auskennen. Weil wir Kreativität  verstehen. Und weil wir von Haus aus gern an die Superhelden von morgen glauben.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir verschaffen Ihren großartigen Ideen international Gehör.

Fotos:
www.unsplash.com – Braden collum – we say: thank you.
fotolia.de © peshkov

Es ist Valentinstag. Dieser Tag polarisiert.

Die einen verachten ihn als unerfreulichen Auswuchs hemmungsloser Kommerzialisierung und unkritischer Übernahme unnötiger amerikanischer Traditionen, die anderen sehnen ihn herbei und feiern überschwänglich ihre Zweisamkeit; weitere wiederum bezweifeln, ob sie das Richtige tun werden und ob dies überhaupt möglich ist. Schließlich wird es für einige die Gelegenheit sein, ihre Bildung wortreich zu demonstrieren und ihrer vermutlich gar nicht so aufmerksamkeitswilligen Umgebung die ganze Geschichte eines Römers namens Valentinus zu erzählen, der der Heilige Valentin werden sollte. Feiern oder nicht feiern, das ist hier die Frage. Wie auch immer: Liebe ist in der Luft, Karten und Pralinen werden gekauft, verschickt, überreicht … In Comics und Cartoons florieren nun von kandierten Früchten umrandete Sprechblasen. Doch die wichtigste Sprache dieses Tages ist diejenige der Blumen.

Sind Blumen die besseren Übersetzer?

Botschaften in Worte zu kleiden – erst recht, wenn es um Gefühle geht – fällt nicht jedem leicht. Schließlich sollen sie nicht zu kitschig sein und auf keinen Fall dürfen sie peinlich werden. Es muss genug gesagt werden, aber nicht zu viel. Gewisse Dinge sollen ausgedrückt werden, aber maßvoll und angemessen, und so, wie die geliebte Person es sich wünscht. Richtig verstanden zu werden, ist wichtig.
Übersetzern kommen diese Vorgaben bekannt vor, sind doch Inhalt, Stil und Zielgruppe ihr ganzes Dasein …
Aber heute werden sie nicht gebraucht: Blumen werden ihre Aufgabe übernehmen.
Rote Rosen werden von Leidenschaft dichten, zarte Sträußchen und helle Frühlingsblüten den schüchternen, unsicheren oder heimlichen Bewunderern die schwierige Aufgabe abnehmen, überdimensionale Gestecke werden um eine zweite Chance flehen, und unverfängliche Primelchen oder Topfhyazinthen den goldenen Mittelweg gespielter Unbeteiligtheit zwischen Freundschaft und mehr öffnen.

Warum Übersetzer auf Blumen nicht immer gut zu sprechen sind

Dass am Valentinstag Blumen die Tätigkeit des Übersetzers überflüssig zu machen drohen, sieht man in unserer Branche eher gelassen. Darüber besteht Konsens.
Nicht ganz so einstimmig fällt das Urteil, wenn es um Texte geht.
Tatsächlich kann es durchaus vorkommen, dass ein Übersetzer einen Auftrag mit der Begründung ablehnt, der Text sei ihm „zu blumig“.

Doch was bedeutet das?

Wann ist ein Text „blumig“?

Es gibt drei Arten von „blumigen“ Texten.

Dichtung kann mitunter als blumig bezeichnet werden, wenn sie sich besonders adjektiv- und assoziationsreich und damit opulent und bildhaft gibt.

Aber auch Texte, die keinerlei literarischen Anspruch haben, können als „blumig“, ja „zu blumig“ empfunden werden. Gemeint ist zumeist, dass sie, wie ein zu schweres blumiges Parfüm eben, schwülstig und überladen wirken. Hier muss zwischen objektiver Textrezeption und subjektiver Textbeurteilung unterschieden werden.

Affektiertheit und Preziosität können ein gewolltes Stilmittel und eine Stilabsicht sein. Dies ist in einigen Fach- und Textbereichen durchaus der Fall. In der geschäftlichen Korrespondenz wiederum muss der textpsychologische Faktor hinterfragt werden: Eine manierierte Ausdrucksweise kann als Einschüchterung und demonstrative, ja theatralische Überheblichkeit eingesetzt werden und muss dann auch als Teil der Botschaft in der Zielsprache sorgsam erhalten bleiben.
In der privaten Korrespondenz kann eine gezierte Sprache schlicht Ausdruck der Persönlichkeit des Autors sein und somit ein Stück Authentizität, persönliches Statement oder ein wichtiges Charaktermerkmal darstellen.

Selbstverständlich kann ein gewundener und umständlicher Stil Symptom stilistischen Unvermögens sein.

Oft jedoch sind „blumige“ Texte einfach floskelüberladene oder jargonhafte Texte, bei denen die Diskrepanz zwischen einem übermäßig komplizierten Schreibstil und einem quantitativ und qualitativ recht übersichtlichen Inhalt allzu auffällig ist. Es kann sich um Texte aus Fachbereichen handeln, die sich immer einer sehr unnötig künstlichen Sprache bedienen, um einen Stilmangel, oder um den gezielten, wenn auch wenig geschickten Versuch, einer sehr dünnen Materie etwas mehr Konsistenz zu verleihen.

Wenn aus Blumen keine Liebe wird …

Grundsätzlich sollte ein guter Übersetzer in der Lage sein, jede Art von Text in seinem Fachgebiet zu übersetzen. Auch eine blumenreiche Sprache und eine affektierte Ausdrucksweise muss er stilistisch umsetzen können, und dies ist auch unbedingt notwendig, wenn in privaten, literarischen Texten oder Korrespondenz der vermeintliche Stilmangel Absicht, Charakterzug oder Symptom ist. Diese Wandelbarkeit gehört zu den fundamentalen stilistischen Fähigkeiten, die Kunde und Agentur von ihm erwarten dürfen.
Ebenso muss eine gute Agentur für diese eher schwierigen Texte den passenden Übersetzer zu vermitteln wissen, der einer solchen Aufgabe gewachsen ist bzw. sie sogar bevorzugt übernimmt.

Wenn ein Übersetzer aber einen Auftrag mit der Begründung ablehnt, der Ausgangstext sei ihm zu blumig, meint er in der Regel etwas anderes.

Soll der Zieltext zum Beispiel im Marketing verwendet werden, ist die Übernahme von stilistischen Schwächen nicht wünschenswert. Natürlich obliegt es dem Übersetzer, den Text bis zu einem gewissen Grad zu adaptieren, aber eben da liegt das Problem: Ist der Text allzu gekünstelt oder so umständlich geschrieben, dass er nicht mehr immer eindeutig verständlich ist, wird diese Adaption nicht ohne Weiteres möglich sein. Schlimmstenfalls klingt der Text so unnatürlich, dass sich der Sinn nicht mehr flüssig erschließt und Tausende von Rückfragen nötig wären, um daraus eine übersetzbare Grundlage zu machen. Es ist dann durchaus sinnvoll, mit dem Kunden Rücksprache zu halten und über die Möglichkeit einer Komplettredaktion des Ausgangstextes zu sprechen. Dies gilt auch, wenn eine jargonbetonte Corporate Language die Übertragung der Corporate Identity in bestimmte Zielländer unmöglich macht, weil diese Sprachebene abschreckend und somit kontraproduktiv wäre.

Und doch: Jeder Mensch liebt Blumen, und wir in der Übersetzungsbranche sind keine Ausnahme. Wenn uns ein zufriedener Kunde nach einem gemeinsamen Projekt als Dank einen Blumenstrauß zukommen lässt, dann freut uns das unendlich – und wir fühlen uns regelrecht wie am Valentinstag. Aber das ist eine andere Geschichte …

Übrigens übersetzen wir auch gern Ihre Liebesbriefe, denn Liebe kennt keine (Sprach)Grenzen. Heirats- und Geburtsurkunden übersetzen wir auch ;-)

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Kunst und Kultur sind für die Übersetzungsbranche kein Themenfeld wie jedes andere.

Zum einen ist ihre Rezeption in der öffentlichen Meinung geographisch recht widersprüchlich: Während sie in Deutschland etwa eher stiefmütterlich behandelt werden, genießen sie in vielen romanischen Ländern oft ein unverhältnismäßig hohes Ansehen. Des Weiteren ist die Vielschichtigkeit ihrer Rolle als Bewahrer und Vermittler in den letzten Jahrzehnten um viele Komponenten erweitert worden, die ihnen einen neuen Platz in der allgemeinen Wirtschaft geben und nicht zuletzt polarisieren. Für Übersetzer ist die Bearbeitung von Texten aus diesem Fachgebiet immer etwas ganz Besonderes, nicht selten ein persönliches Anliegen und eine gelebte ehrenvolle Verpflichtung.

Eine kaum vorstellbare Textvielfalt

Kennzeichen des musealen und kulturellen Textes ist in erster Linie die faszinierende Vielfalt seiner Facetten. In diesem Bereich ist der Text nicht Ergänzung und Vorstellung allein. Um den Text und durch den Text organisieren die kulturellen Institutionen auf sehr individuelle und bewusste Weise alle Aspekte ihrer Beziehung zur Außenwelt. Dabei steht die Notwendigkeit im Vordergrund, Ziele und Zielgruppen differenziert, angemessen und fehlerfrei zu bedienen.
Leihgesuche, Kataloge, Broschüren, Prospekte, Datenblätter, Pressemitteilungen, wissenschaftliche Abhandlungen, pädagogisches Material, Verträge, Sponsoring-Dossiers zeugen von einem pulsierenden Innen- und Außenleben und von der Komplexität der Aufgaben in Duktus und Inhalt.

Eine breite Palette unterschiedlichster Klangfarben

Die Suche nach einer gewissen Popularisierung in der Präsentation, die sich an die breite Öffentlichkeit richten soll – ob im Internet oder auf Papier –, der naturgemäß gelehrtere Ansatz der Catalogues raisonnés oder wissenschaftlicher Publikationen, das Bemühen um pädagogische Vermittlung im Kindern und Schulen zugedachten Material, die notwendigerweise diplomatische Sprache von Leihgesuchen, die zielführende Korrespondenz mit Kollegen, Kunstsammlern und Galeristen, die dynamische Prägnanz von Pressematerial, sind nur einige der stilistischen Facetten, die mit der täglichen Textarbeit einer kulturellen Institution untrennbar verbunden sind.

Warum viele Übersetzungsagenturen die Arbeit für Kunst und Kultur scheuen

Viele Agenturen führen die Fachbereiche Kunst und Kultur gar nicht erst in ihrem Leistungsverzeichnis auf. Dies ist symptomatisch und hat mehrere Gründe.
In Kategorien von Übersetzung gilt die Vielseitigkeit, die die aufregende Arbeit solcher Institutionen kennzeichnet, vielerorts auch als unkalkulierbarer Schwierigkeitsfaktor. In der Tat verfügen viele Agenturen, die sich für gewöhnlich hauptsächlich mit technischen, wirtschaftlichen, medizinischen oder juristischen Texten beschäftigen, nicht über Mitarbeiter, die in diesem anspruchsvollen thematischen Gebiet ausreichend qualifiziert sind. Einige versuchen im Falle einer Anfrage, diese Lücke mit vermeintlichen Allgemeinübersetzern zu schließen. Diese sind allerdings oft zu unerfahren, und ihre Fachkenntnisse und fachstilistischen Fähigkeiten sind ungenügend, um dem hohen Niveau der Texte gerecht zu werden.
Sogenannte literarische Übersetzer zeigen wiederum nur ein begrenztes Interesse für diese Aufträge, die nicht nur sehr präzise terminologische Kenntnisse und eine große linguistische und stilistische Flexibilität erfordern, sondern auch umfangreiche, als zu langwierig und umständlich erachtete Recherchen implizieren.
In beiden Fällen gestaltet sich die Zusammenarbeit als unerfreulich und das Ergebnis ist unbefriedigend.

Was eine gute Übersetzung des musealen Textes bedeutet

Wenn eine gute Übersetzung niemals eine wörtliche Übersetzung sein kann, so gilt dies für Übersetzungen im Bereich Kunst und Kultur in ganz besonderem Maße. Die individuelle Arbeit, die jede hochwertige Übersetzung ausmacht, wächst hier noch um zusätzliche Dimensionen.
Grundlage sind immer eine tiefgehende Analyse von Stil, Textabsicht und Kontext, zudem eine sehr individuelle und ausführliche Untersuchung der Bedürfnisse und Erwartungen des Lesers im Zielland oder in der Zielsprache. Ein Leihgesuch etwa muss die eventuellen Empfindlichkeiten, Schwach- und Hebelpunkte des Adressaten ebenso berücksichtigen wie seinen Rang und Einfluss, seinen Hintergrund, seine persönlichen Forschungsgebiete und Vorlieben und den Stellenwert des angefragten Werkes für die angeschriebene Institution.
Die terminologische Recherche kann zuweilen sehr technische Ebenen einschließen. In der Malerei spielen chemische Untersuchungen von Farben und Pigmenten oder Bildabtastungsmethoden sowie Restaurierungs- und Konservierungstechniken eine Rolle. Die Archäologie wird immer interdisziplinärer und bedient sich Sonographie, virtueller Darstellung und naturwissenschaftlicher Methoden. Der Übersetzer muss sich ständig fortbilden und auch in Themenfeldern, die nicht von vornherein kunst- und kulturtypisch sind, ein extrem hohes Bildungsniveau vorweisen können.

Museale Kommunikation geht über Firmenkommunikation weit hinaus

Die Arbeit einer kulturellen Institution ist eine filigrane und schwer zu meisternde Gratwanderung: zwischen Politik und Philosophie, Öffentlichkeitsarbeit und Selbsttreue, geisteswissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Bildung. Sie lebt von einer Vielzahl sehr nuancierter Entscheidungen, die das Gleichgewicht eines bestimmten Images sorgfältig steuern und schützen. Dieser tägliche und äußerst waghalsige Balanceakt zwischen wirtschaftlichen Zwängen und künstlerisch-kultureller Integrität, zwischen wissenschaftlichem Auftrag und Vermittlung darf durch die Übertragung der Texte in eine andere Sprache in keiner Weise gefährdet werden. Jeder Satz muss in kunsthandwerklicher Perfektion Inhalt und Ton wiedergeben.
Auch die typographischen Aspekte von Publikationen und ihre Wirkung in der Zielsprache müssen vom Übersetzer in diesem von ästhetischen Werten geprägten Textuniversum zuverlässig beurteilt und berücksichtigt werden.

Übersetzungen für Museen, Künstler und kulturelle Institutionen sind immer aufregend und für jede Agentur, die diese Aufträge einzuschätzen und zu schätzen weiß und die in der Lage ist, sie kompetent zu vermitteln, Ehre und Freude zugleich. Das Gefühl, Teil eines wichtigen Projekts zu sein, die große Unmittelbarkeit der Empfindungen, die jeder Mensch mit Kunst und Kultur verbindet, sind mit nichts zu vergleichen.

Das Übersetzungsbüro eurolanguage ist gern der Ansprechpartner von Kunst und Kultur.

Weil wir über erfahrene und geeignete Übersetzer verfügen, für die diese Themen nicht nur ein „Job“ sind, sondern gelebte Leidenschaft.

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