Kaum zeigt sich die Sonne häufiger, schon verspüren wir den Wunsch nach Neuem, Aufregendem. Wir wollen uns selbst schmeicheln und uns in unserer Haut sicher und wohl fühlen – gern investieren wir gerade jetzt in etwas Kleidung, Schuhe und Accessoires. Für die Akteure der Modebranche heißt es, auf diesen Ansturm vorbereitet zu sein. Übersetzer können hierbei einen wertvollen und ungeahnten Beitrag leisten.

Warum Übersetzer die Belange der Modewelt besonders gut nachvollziehen können

Wäre Fashion eine Sprache, wären Übersetzer arbeitslos – denn nichts ist so weltumspannend und grenzenübergreifend wie die Mode. Gerade diese Internationalität und die damit einhergehenden Bedürfnisse und Anforderungen sind das tägliche Arbeitsumfeld des Übersetzers.

Den nicht immer ganz einfachen Balanceakt zwischen der eigenen Kreativität und den Erwartungen und Wünschen der Zielgruppe mit schlafwandlerischer Sicherheit zu beherrschen, ist eindeutig einer der wichtigsten Skills eines guten Übersetzers.

Auch die Bedeutung der Mode als Image- und Selbstdarstellungsfaktor ist durchaus mit derjenigen einer zielführenden Übersetzung zu vergleichen: Äußere und innere Werte müssen einfühlsam abgestimmt werden und so ein authentisches, charakterstarkes und überzeugendes Bild vermitteln. Mode und Text sind gleichermaßen Ausdruck einer Persönlichkeit, einer Lebenseinstellung, einer Weltanschauung und eines demonstrativen Programms. Es geht in beiden Fällen darum, zu zeigen, wer man ist, aber auch wer man sein möchte, und Signale zu senden, die Gleichgesinnte ansprechen und anziehen sollen – ja: Das Wortspiel ist durchaus beabsichtigt.

Die Liste der Gemeinsamkeiten zwischen der Welt der Mode und derjenigen der Übersetzung ist lang und vielschichtig, und dies betrifft auch die jeweilige Arbeitsweise: Agilität, Vielseitigkeit und das Gefühl an mehreren Orten gleichzeitig die unterschiedlichsten Aufgaben unbestreitbar perfekt ausführen können zu müssen, ist beiden Branchen vertraut. Die Hektik hinter den Kulissen einer Fashion-Week und das gut eingespielte Räderwerk, das zum Erfolg führt, sind uns Übersetzern alles andere als fremd.

Welcher Übersetzer für die Modebranche?

Bei aller Vergleichbarkeit zwischen dem Beruf des Übersetzers und dem schillernden Kosmos des schönen Scheins sollten Texte rund um Kleidung, Schuhe und Accessoires nicht von einem beliebigen, sogenannten Allgemein-Übersetzer bearbeitet werden.

Eine enge Affinität und ein aufrichtiges Interesse für diese Dinge sollten ein Muss ein. Auch wenn Mode jeden betrifft, sind umfassende und sehr präzise Kenntnisse der Textiltechnik und ihrer Terminologie unerlässlich. Webarten, Nähte, chemische Zusammensetzungen von Färbemitteln sind nichts, was der Amateur aus beiläufigem Blättern in Hochglanzmagazinen lernen kann.

Der Fachübersetzer muss bei aller hier erforderlichen Genauigkeit dieser mitunter trockenen Materie aber zugleich über ein sehr nuanciertes Vokabular und virtuose stilistische Fähigkeiten verfügen, um der Sinnlichkeit der Modewelt angemessen Rechnung tragen zu können. Formen, Haptik und Optik müssen auch in der Zielsprache subtil, treffend und griffig wiedergegeben werden.

Nicht minder wichtig ist die ständige Beschäftigung mit Trends und den Wortschöpfungen, die aus ihnen entstehen. Die genaue Beobachtung des Markts und seiner Entwicklungen in Produkten und Sprache, ständige Fortbildung also, muss gerade hier eine Selbstverständlichkeit sein.

Übersetzungsbüro für Mode und Fashion-TexteÜbersetzungen für die TextilbrancheÜbersetzungsbüro Wien für Mode

Fashion ist Kreativität und Vielfalt in Produkt und Text

Von der Haute Couture über Prêt-à-porter bis zum Discounter sind die für einen internationalen Auftritt einer Fashionmarke, eines großen Online-Versand-Shops oder einer feinen Themen-Boutique notwendigen Texte so verschieden und gegensätzlich wie Modegeschmack selbst.

Neben den gehobenen Ansprüchen an Statements, Ideen- und Kollektionsporträts, Zeitschriftenartikeln und Pressemitteilungen der großen Modehäuser oder junger aufstrebender Designer gehören Kataloge auf Papier, Produktbeschreibungen für Online-Shops, Newsletter, Aktionsmaterialien, POS-Displays oder Einladungen zu Fashion-Weeks und Vorführungen zur Standardpalette.

In vielen Fällen schließt die Übersetzungsarbeit insbesondere im B2C jenseits des eigentlichen Textes technische Aspekte ein, die mit den Formaten von e-Commerce-Systemen und Datenbanken einhergehen, und erfordert daher eine besondere Routine und eine zuverlässige Erfahrung.

Perfektion und Schnelligkeit, Image und Qualität, Internationalität und Vielfalt – Mode und Übersetzung sind wie dafür geschaffen, einander zu verstehen und erfolgreich zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Diese unvergleichliche Symbiose stellen wir bei eurolanguage besonders gern in den Dienst Ihres ganz persönlichen Erfolgs.

eurolanguage Fachübersetzungen kleidet Sie gerne ein.

Prêt-à-porter oder Haute Couture?

E-Mail:  office@eurolanguage.net

Ganz gleich, ob Sie einen kleinen Online-Shop betreiben, Ihre eigene Kollektion international ganz groß herausbringen wollen – oder Sie als Big Player der Modebranche vielleicht sogar von Ihrer bisherigen Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen enttäuscht wurden … wir haben für Sie den kleinen kostenlosen Ratgeber „Fashion & Translation“ zum Downloadvorbereitet. Sie erfahren hier, was eine produktive Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Übersetzungsagentur ausmacht, und warum Projektmanagement und Dialog für den Erfolg jedes Übersetzungsauftrags entscheidend sind. In weiteren Ratgebern finden Sie zudem praktische Hinweise zu Themen wie ProjektplanungKostenvoranschläge oder Übersetzungsbedarf.

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Start-ups sind ein fester Begriff unserer Zeit. Ob in den Social Media, der traditionellen Presse oder in Fernsehsendungen – sie scheinen allgegenwärtig. Der Definition des Wortes allerdings ist dies nicht unbedingt zuträglich, und es wird in der breiten Öffentlichkeit vieles missverstanden und verwechselt. eurolanguage möchte heute versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und einige Fakten zu diesem Thema vorzustellen, FAQs zu beantworten und mit Vorurteilen aufzuräumen – und auch aufzeigen, wie gerade die Zusammenarbeit mit einer guten Übersetzungsagentur für Start-ups eine besonders wertvolle Unterstützung sein kann.

Start-ups haben außerhalb der eigenen Szene keinen besonders guten Ruf.

Der Hype der letzten Jahre hat den Start-ups außerhalb ihrer eigenen Kreise aus Gründerportalen und Ratgeber-Bootcamps eher geschadet als genützt, und so kämpfen die jungen Unternehmer mittlerweile mit vielen Vorurteilen:

Vorurteil 1:

„Start-up ist doch nur ein Modewort für jeden, der sich selbständig macht.“

Natürlich stammt der Begriff aus dem Englischen „to start up“ und bedeutet „gründen“. Dennoch ist nicht jedes neu entstandene Unternehmen nach dem eigentlichen Verständnis des Wortes im deutschen Sprachraum ein Start-up. Tatsächlich unterscheiden sich Start-ups von anderen gerade gegründeten Unternehmen und müssen vor allem eine bestimmte Eigenschaft mitbringen, um die Bezeichnung „Start-up“ überhaupt zu verdienen: Entscheidend ist der wirklich innovative Charakter der Geschäftsidee.

Gerade weil Innovation in unserer globalisierten Welt nicht im Kleinen geschehen kann, sondern nur dann erfolgversprechend ist, wenn sie länderübergreifend vermarktet werden kann, benötigen Gründer vom ersten Augenblick an die passende sprachliche Unterstützung: Die Übersetzung von Ideenporträts und Businessplänen für die bekannten internationalen Crowdfunding-Plattformen, ausländische Investoren und Business-Angels muss perfekt und routiniert sein. Gleichzeitig müssen sich die Gründer dessen sicher sein können, dass die Originalität ihrer Idee und die Leidenschaft, mit der sie ihr Projekt leben, stilistisch und emotional so vermittelt wird, wie sie es sich vorstellen, ohne die Bedürfnisse im Zielland aus den Augen zu verlieren.

Unsere Tipps für Gründer in der Planungsphase:

– Um die Finanzierung Ihres Traums zu erreichen, müssen Sie den besten Eindruck hinterlassen. Vertrauen Sie Ihr „Baby“ nicht einer Maschine an, sondern Menschen, die für ihren Beruf die gleiche Leidenschaft empfinden, wie Sie selbst.

– Lassen Sie sich von einer erfahrenen Übersetzungsagentur beraten: Wir sagen Ihnen, was Sie wirklich benötigen, und helfen Ihnen, sich auch im Ausland mit den besten Texten vorzustellen. 

 – Unsere PDF hilft Ihnen, rechtzeitig die Übersetzung aller wichtigen Unterlagen Ihrer Projektpräsentationen zu planen.

Vorurteil 2:

„Start-up-Gründer sind kopflose Träumer, die nur Luftschlösser bauen. Sie sind nicht ernstzunehmen, sie verschwinden genauso schnell wieder, wie sie gekommen sind!“

Start-up-Gründer sind oft jung oder sogar sehr jung, sie betreten mit ihrem jeweiligen Vorhaben neues Terrain, möchten bisher nie dagewesene und stark zukunftsorientierte Produkte und Lösungen anbieten. Vor allem aber sind sie von ihren Ideen begeistert und vertreten sie leidenschaftlich, was zu dem Eindruck führen kann, dass ihr künftiges Geschäft auf keiner soliden realistischen Grundlage (be)ruht.

Entgegen der vorherrschenden Meinung haben Start-up-Gründer von ihrer Zukunft in den meisten Fällen eine sehr klare, konkrete und durchdachte Vorstellung, und gerade Wachstum ist ihnen wichtig.
Dies und die Ernsthaftigkeit des Unternehmens müssen natürlich vermittelt werden – auch international. Dazu gehören seriöse Übersetzungen, die bei Kunden und Verbrauchern einen stimmigen und überzeugenden Eindruck hinterlassen.

Unsere Tipps für Gründer in der Ausbauphase:

– Mit einem mehrsprachigen Angebot und der systematischen Übersetzung Ihrer Marketing-Unterlagen beweisen Sie, dass Ihr Projekt eine feste Größe am Markt werden kann.

– Räumen Sie der Qualität der Übersetzung Ihrer Website  eine hohe Priorität ein. Sie ist Ihre erste internationale Visitenkarte.

– Kunden kaufen laut Statistiken zu 80% lieber in Online-Shops in ihrer Muttersprache ein. Ihr Online-Shop sollte Ihr Angebot in allen Sprachen Ihrer  Zielländer zugänglich machen.

Vorurteil 3:

„Start-ups haben kein Geld und feilschen ständig.“

Gründer und Häuselbauer haben eines gemein: Sie müssen mit einem begrenzten Budget auskommen, und die Ausgaben übersteigen auch bei bester Planung immer und unvermeidlich den gesetzten Rahmen. Daher müssen sie konsequent überlegen, wo sie Mittel einsparen können.

Als Ansprechpartner vieler Branchen wissen wir, dass es nicht nur ihnen so geht. Und eine gute Übersetzungsagentur kann nicht nur damit umgehen: Sie kann auch ganz konkret helfen. Durch eine effiziente Zusammenarbeit mit unseren Kunden tragen wir dazu bei, dass auch kleine Budgets die bestmögliche Leistung bekommen.

Unsere Tipps für Gründer mit übersichtlichen Geldressourcen:

– Lassen Sie sich beraten, um Ihr Übersetzungsbudget sinnvoll zu planen.

– Sparen Sie Geld durch Qualität.

Vorurteil 4:

„Start-ups-Gründer sind doch nur darauf aus, schnell aufgekauft zu werden.“

Einige erst kleine Unternehmen sind in der Tat so erfolgreich, dass sie schon nach kürzester Zeit den Gang an die Börse wagen können oder märchenhafte Angebote von Großkonzernen erhalten, die sich ihre oft einfach nur geniale Idee nur zu gern aneignen und für sich vermarkten möchten.

Ganz ehrlich? Wenn wir mit unseren Übersetzungen dabei ein wenig dazu beigetragen haben, dass die ganz Großen auf die vermeintlich ganz Kleinen aufmerksam werden, sind wir stolz darauf und sehen nichts Schlechtes daran.
Auch in dieser Phase können wir maßgeblich helfen: Absichtserklärungen, Vorverträge, Vereinbarungen, Statuten, Jahresberichte und weitere Unterlagen sollten von Übersetzern bearbeitet werden, die eine diesem wichtigen Schritt entsprechende Erfahrung und Fachkenntnis vorweisen können. 

Warum Übersetzungsagenturen Start-ups lieben sollten – und eurolanguage es tut …

Genau genommen und allen negativen vorgefassten Meinungen anderer zum Trotz ist die Zusammenarbeit mit einem Start-up für eine gute Übersetzungsagentur ein absoluter Glücksfall.

Übersetzung für Startups in Wien

Von Anfang an alles richtig


Die Geburt eines Unternehmens mitzuerleben und daran ein klein wenig mitzuwirken, ist nicht nur spannend und bewegend. Es ist auch die Gelegenheit, von Anfang an eine konstruktive Zusammenarbeit und eine echte ganzheitliche Partnerschaft zu begründen. Wir genießen das gute Gefühl, zu wissen, dass der Kunde sich zurücklehnen kann, weil wir ihm durch die Qualität unserer Arbeit die Freiheit schenken, sich ganz und gar den wichtigeren Inhalten seines Geschäfts zu widmen.

Wir vom Übersetzungsbüro eurolanguage in Wien treten gern für Start-ups ein. Weil es in unserer Natur liegt, die Zukunft mitzugestalten. Weil wir uns mit dem Thema „Kleines Unternehmen“ bestens auskennen. Weil wir Kreativität  verstehen. Und weil wir von Haus aus gern an die Superhelden von morgen glauben.

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wir verschaffen Ihren großartigen Ideen international Gehör.

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Es ist Valentinstag. Dieser Tag polarisiert.

Die einen verachten ihn als unerfreulichen Auswuchs hemmungsloser Kommerzialisierung und unkritischer Übernahme unnötiger amerikanischer Traditionen, die anderen sehnen ihn herbei und feiern überschwänglich ihre Zweisamkeit; weitere wiederum bezweifeln, ob sie das Richtige tun werden und ob dies überhaupt möglich ist. Schließlich wird es für einige die Gelegenheit sein, ihre Bildung wortreich zu demonstrieren und ihrer vermutlich gar nicht so aufmerksamkeitswilligen Umgebung die ganze Geschichte eines Römers namens Valentinus zu erzählen, der der Heilige Valentin werden sollte. Feiern oder nicht feiern, das ist hier die Frage. Wie auch immer: Liebe ist in der Luft, Karten und Pralinen werden gekauft, verschickt, überreicht … In Comics und Cartoons florieren nun von kandierten Früchten umrandete Sprechblasen. Doch die wichtigste Sprache dieses Tages ist diejenige der Blumen.

Sind Blumen die besseren Übersetzer?

Botschaften in Worte zu kleiden – erst recht, wenn es um Gefühle geht – fällt nicht jedem leicht. Schließlich sollen sie nicht zu kitschig sein und auf keinen Fall dürfen sie peinlich werden. Es muss genug gesagt werden, aber nicht zu viel. Gewisse Dinge sollen ausgedrückt werden, aber maßvoll und angemessen, und so, wie die geliebte Person es sich wünscht. Richtig verstanden zu werden, ist wichtig.
Übersetzern kommen diese Vorgaben bekannt vor, sind doch Inhalt, Stil und Zielgruppe ihr ganzes Dasein …
Aber heute werden sie nicht gebraucht: Blumen werden ihre Aufgabe übernehmen.
Rote Rosen werden von Leidenschaft dichten, zarte Sträußchen und helle Frühlingsblüten den schüchternen, unsicheren oder heimlichen Bewunderern die schwierige Aufgabe abnehmen, überdimensionale Gestecke werden um eine zweite Chance flehen, und unverfängliche Primelchen oder Topfhyazinthen den goldenen Mittelweg gespielter Unbeteiligtheit zwischen Freundschaft und mehr öffnen.

Warum Übersetzer auf Blumen nicht immer gut zu sprechen sind

Dass am Valentinstag Blumen die Tätigkeit des Übersetzers überflüssig zu machen drohen, sieht man in unserer Branche eher gelassen. Darüber besteht Konsens.
Nicht ganz so einstimmig fällt das Urteil, wenn es um Texte geht.
Tatsächlich kann es durchaus vorkommen, dass ein Übersetzer einen Auftrag mit der Begründung ablehnt, der Text sei ihm „zu blumig“.

Doch was bedeutet das?

Wann ist ein Text „blumig“?

Es gibt drei Arten von „blumigen“ Texten.

Dichtung kann mitunter als blumig bezeichnet werden, wenn sie sich besonders adjektiv- und assoziationsreich und damit opulent und bildhaft gibt.

Aber auch Texte, die keinerlei literarischen Anspruch haben, können als „blumig“, ja „zu blumig“ empfunden werden. Gemeint ist zumeist, dass sie, wie ein zu schweres blumiges Parfüm eben, schwülstig und überladen wirken. Hier muss zwischen objektiver Textrezeption und subjektiver Textbeurteilung unterschieden werden.

Affektiertheit und Preziosität können ein gewolltes Stilmittel und eine Stilabsicht sein. Dies ist in einigen Fach- und Textbereichen durchaus der Fall. In der geschäftlichen Korrespondenz wiederum muss der textpsychologische Faktor hinterfragt werden: Eine manierierte Ausdrucksweise kann als Einschüchterung und demonstrative, ja theatralische Überheblichkeit eingesetzt werden und muss dann auch als Teil der Botschaft in der Zielsprache sorgsam erhalten bleiben.
In der privaten Korrespondenz kann eine gezierte Sprache schlicht Ausdruck der Persönlichkeit des Autors sein und somit ein Stück Authentizität, persönliches Statement oder ein wichtiges Charaktermerkmal darstellen.

Selbstverständlich kann ein gewundener und umständlicher Stil Symptom stilistischen Unvermögens sein.

Oft jedoch sind „blumige“ Texte einfach floskelüberladene oder jargonhafte Texte, bei denen die Diskrepanz zwischen einem übermäßig komplizierten Schreibstil und einem quantitativ und qualitativ recht übersichtlichen Inhalt allzu auffällig ist. Es kann sich um Texte aus Fachbereichen handeln, die sich immer einer sehr unnötig künstlichen Sprache bedienen, um einen Stilmangel, oder um den gezielten, wenn auch wenig geschickten Versuch, einer sehr dünnen Materie etwas mehr Konsistenz zu verleihen.

Wenn aus Blumen keine Liebe wird …

Grundsätzlich sollte ein guter Übersetzer in der Lage sein, jede Art von Text in seinem Fachgebiet zu übersetzen. Auch eine blumenreiche Sprache und eine affektierte Ausdrucksweise muss er stilistisch umsetzen können, und dies ist auch unbedingt notwendig, wenn in privaten, literarischen Texten oder Korrespondenz der vermeintliche Stilmangel Absicht, Charakterzug oder Symptom ist. Diese Wandelbarkeit gehört zu den fundamentalen stilistischen Fähigkeiten, die Kunde und Agentur von ihm erwarten dürfen.
Ebenso muss eine gute Agentur für diese eher schwierigen Texte den passenden Übersetzer zu vermitteln wissen, der einer solchen Aufgabe gewachsen ist bzw. sie sogar bevorzugt übernimmt.

Wenn ein Übersetzer aber einen Auftrag mit der Begründung ablehnt, der Ausgangstext sei ihm zu blumig, meint er in der Regel etwas anderes.

Soll der Zieltext zum Beispiel im Marketing verwendet werden, ist die Übernahme von stilistischen Schwächen nicht wünschenswert. Natürlich obliegt es dem Übersetzer, den Text bis zu einem gewissen Grad zu adaptieren, aber eben da liegt das Problem: Ist der Text allzu gekünstelt oder so umständlich geschrieben, dass er nicht mehr immer eindeutig verständlich ist, wird diese Adaption nicht ohne Weiteres möglich sein. Schlimmstenfalls klingt der Text so unnatürlich, dass sich der Sinn nicht mehr flüssig erschließt und Tausende von Rückfragen nötig wären, um daraus eine übersetzbare Grundlage zu machen. Es ist dann durchaus sinnvoll, mit dem Kunden Rücksprache zu halten und über die Möglichkeit einer Komplettredaktion des Ausgangstextes zu sprechen. Dies gilt auch, wenn eine jargonbetonte Corporate Language die Übertragung der Corporate Identity in bestimmte Zielländer unmöglich macht, weil diese Sprachebene abschreckend und somit kontraproduktiv wäre.

Und doch: Jeder Mensch liebt Blumen, und wir in der Übersetzungsbranche sind keine Ausnahme. Wenn uns ein zufriedener Kunde nach einem gemeinsamen Projekt als Dank einen Blumenstrauß zukommen lässt, dann freut uns das unendlich – und wir fühlen uns regelrecht wie am Valentinstag. Aber das ist eine andere Geschichte …

Übrigens übersetzen wir auch gern Ihre Liebesbriefe, denn Liebe kennt keine (Sprach)Grenzen. Heirats- und Geburtsurkunden übersetzen wir auch ;-)

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Kunst und Kultur sind für die Übersetzungsbranche kein Themenfeld wie jedes andere.

Zum einen ist ihre Rezeption in der öffentlichen Meinung geographisch recht widersprüchlich: Während sie in Deutschland etwa eher stiefmütterlich behandelt werden, genießen sie in vielen romanischen Ländern oft ein unverhältnismäßig hohes Ansehen. Des Weiteren ist die Vielschichtigkeit ihrer Rolle als Bewahrer und Vermittler in den letzten Jahrzehnten um viele Komponenten erweitert worden, die ihnen einen neuen Platz in der allgemeinen Wirtschaft geben und nicht zuletzt polarisieren. Für Übersetzer ist die Bearbeitung von Texten aus diesem Fachgebiet immer etwas ganz Besonderes, nicht selten ein persönliches Anliegen und eine gelebte ehrenvolle Verpflichtung.

Eine kaum vorstellbare Textvielfalt

Kennzeichen des musealen und kulturellen Textes ist in erster Linie die faszinierende Vielfalt seiner Facetten. In diesem Bereich ist der Text nicht Ergänzung und Vorstellung allein. Um den Text und durch den Text organisieren die kulturellen Institutionen auf sehr individuelle und bewusste Weise alle Aspekte ihrer Beziehung zur Außenwelt. Dabei steht die Notwendigkeit im Vordergrund, Ziele und Zielgruppen differenziert, angemessen und fehlerfrei zu bedienen.
Leihgesuche, Kataloge, Broschüren, Prospekte, Datenblätter, Pressemitteilungen, wissenschaftliche Abhandlungen, pädagogisches Material, Verträge, Sponsoring-Dossiers zeugen von einem pulsierenden Innen- und Außenleben und von der Komplexität der Aufgaben in Duktus und Inhalt.

Eine breite Palette unterschiedlichster Klangfarben

Die Suche nach einer gewissen Popularisierung in der Präsentation, die sich an die breite Öffentlichkeit richten soll – ob im Internet oder auf Papier –, der naturgemäß gelehrtere Ansatz der Catalogues raisonnés oder wissenschaftlicher Publikationen, das Bemühen um pädagogische Vermittlung im Kindern und Schulen zugedachten Material, die notwendigerweise diplomatische Sprache von Leihgesuchen, die zielführende Korrespondenz mit Kollegen, Kunstsammlern und Galeristen, die dynamische Prägnanz von Pressematerial, sind nur einige der stilistischen Facetten, die mit der täglichen Textarbeit einer kulturellen Institution untrennbar verbunden sind.

Warum viele Übersetzungsagenturen die Arbeit für Kunst und Kultur scheuen

Viele Agenturen führen die Fachbereiche Kunst und Kultur gar nicht erst in ihrem Leistungsverzeichnis auf. Dies ist symptomatisch und hat mehrere Gründe.
In Kategorien von Übersetzung gilt die Vielseitigkeit, die die aufregende Arbeit solcher Institutionen kennzeichnet, vielerorts auch als unkalkulierbarer Schwierigkeitsfaktor. In der Tat verfügen viele Agenturen, die sich für gewöhnlich hauptsächlich mit technischen, wirtschaftlichen, medizinischen oder juristischen Texten beschäftigen, nicht über Mitarbeiter, die in diesem anspruchsvollen thematischen Gebiet ausreichend qualifiziert sind. Einige versuchen im Falle einer Anfrage, diese Lücke mit vermeintlichen Allgemeinübersetzern zu schließen. Diese sind allerdings oft zu unerfahren, und ihre Fachkenntnisse und fachstilistischen Fähigkeiten sind ungenügend, um dem hohen Niveau der Texte gerecht zu werden.
Sogenannte literarische Übersetzer zeigen wiederum nur ein begrenztes Interesse für diese Aufträge, die nicht nur sehr präzise terminologische Kenntnisse und eine große linguistische und stilistische Flexibilität erfordern, sondern auch umfangreiche, als zu langwierig und umständlich erachtete Recherchen implizieren.
In beiden Fällen gestaltet sich die Zusammenarbeit als unerfreulich und das Ergebnis ist unbefriedigend.

Was eine gute Übersetzung des musealen Textes bedeutet

Wenn eine gute Übersetzung niemals eine wörtliche Übersetzung sein kann, so gilt dies für Übersetzungen im Bereich Kunst und Kultur in ganz besonderem Maße. Die individuelle Arbeit, die jede hochwertige Übersetzung ausmacht, wächst hier noch um zusätzliche Dimensionen.
Grundlage sind immer eine tiefgehende Analyse von Stil, Textabsicht und Kontext, zudem eine sehr individuelle und ausführliche Untersuchung der Bedürfnisse und Erwartungen des Lesers im Zielland oder in der Zielsprache. Ein Leihgesuch etwa muss die eventuellen Empfindlichkeiten, Schwach- und Hebelpunkte des Adressaten ebenso berücksichtigen wie seinen Rang und Einfluss, seinen Hintergrund, seine persönlichen Forschungsgebiete und Vorlieben und den Stellenwert des angefragten Werkes für die angeschriebene Institution.
Die terminologische Recherche kann zuweilen sehr technische Ebenen einschließen. In der Malerei spielen chemische Untersuchungen von Farben und Pigmenten oder Bildabtastungsmethoden sowie Restaurierungs- und Konservierungstechniken eine Rolle. Die Archäologie wird immer interdisziplinärer und bedient sich Sonographie, virtueller Darstellung und naturwissenschaftlicher Methoden. Der Übersetzer muss sich ständig fortbilden und auch in Themenfeldern, die nicht von vornherein kunst- und kulturtypisch sind, ein extrem hohes Bildungsniveau vorweisen können.

Museale Kommunikation geht über Firmenkommunikation weit hinaus

Die Arbeit einer kulturellen Institution ist eine filigrane und schwer zu meisternde Gratwanderung: zwischen Politik und Philosophie, Öffentlichkeitsarbeit und Selbsttreue, geisteswissenschaftlicher Forschung und pädagogischer Bildung. Sie lebt von einer Vielzahl sehr nuancierter Entscheidungen, die das Gleichgewicht eines bestimmten Images sorgfältig steuern und schützen. Dieser tägliche und äußerst waghalsige Balanceakt zwischen wirtschaftlichen Zwängen und künstlerisch-kultureller Integrität, zwischen wissenschaftlichem Auftrag und Vermittlung darf durch die Übertragung der Texte in eine andere Sprache in keiner Weise gefährdet werden. Jeder Satz muss in kunsthandwerklicher Perfektion Inhalt und Ton wiedergeben.
Auch die typographischen Aspekte von Publikationen und ihre Wirkung in der Zielsprache müssen vom Übersetzer in diesem von ästhetischen Werten geprägten Textuniversum zuverlässig beurteilt und berücksichtigt werden.

Übersetzungen für Museen, Künstler und kulturelle Institutionen sind immer aufregend und für jede Agentur, die diese Aufträge einzuschätzen und zu schätzen weiß und die in der Lage ist, sie kompetent zu vermitteln, Ehre und Freude zugleich. Das Gefühl, Teil eines wichtigen Projekts zu sein, die große Unmittelbarkeit der Empfindungen, die jeder Mensch mit Kunst und Kultur verbindet, sind mit nichts zu vergleichen.

Das Übersetzungsbüro eurolanguage ist gern der Ansprechpartner von Kunst und Kultur.

Weil wir über erfahrene und geeignete Übersetzer verfügen, für die diese Themen nicht nur ein „Job“ sind, sondern gelebte Leidenschaft.

Foto: www.unsplash.com/claus grunstaudl/Thank you, merci, danke! – Kunsthistorisches Museum Wien

Ob kalt oder mild, trüb oder nass – der Winter ist die Zeit der Ferienträume.

Frühbucher-Rabatte locken allenthalben, Fernweh durchzieht den Alltag, und auch in Unternehmen ist mit dem Januar bereits die Zeit der Urlaubsplanung gekommen. Gewitztes Jonglieren mit Brückentagen wird zum allseits beliebten Volkssport, hoffnungsvoll werden online und offline Kataloge gewälzt. Für Reisebüros, Hotels und Tourismus-Marketing-Gesellschaften ist es an der Zeit, den potentiellen Gast mit originellen und attraktiven Angeboten zu verführen. Vielfalt muss angesichts eines immer bunteren Wettbewerbs hierbei mit Perfektion einhergehen – auch und vor allem international.

Internationale Kommunikation ist die Seele der Touristik-Branche

Tourismus-Marketing-Gesellschaften als Meister der Kommunikation

Als Schnittstelle zwischen Gemeinden, Logistikunternehmen, Personenverkehrsbetrieben, Hotellerie und Gastronomie, Reiseveranstaltern, aber auch Kulturämtern und -institutionen, Messeveranstaltern, Freizeit-, Sport- und Unterhaltungsanbietern müssen Tourismus-Marketing-Gesellschaften in der Lage sein, in den unterschiedlichsten Bereichen überzeugend und mühelos zu kommunizieren. Die Bandbreite und Heterogenität ihrer Ansprechpartner erfordert nicht zuletzt eine extreme stilistische Flexibilität und zielgruppenorientierte Anpassungsfähigkeit – und diese muss auch auf dem internationalen Parkett einwandfrei gewährleistet sein.

Hier sind außergewöhnliche Übersetzer gefragt, die diese schwierige Klaviatur stil- und zielsicher beherrschen und ein weites Spektrum an speziellen Kenntnissen mitbringen. Agilität ist in einer sich stetig und rasant verändernden Branche gerade für die Übersetzungsarbeit von unermesslicher Bedeutung. Über Neologismen des Reise- und Veranstaltungswesens muss sich der Übersetzer aktiv und konstant auf dem Laufenden halten, die Trends und Entwicklungen permanent beobachten und sprachlich umsetzen können.
Zudem muss ein Fachübersetzer für die Touristikbranche in der Lage sein, die Vielseitigkeit und Wandelbarkeit an den Tag zu legen, die auch den Alltag seiner Auftraggeber bestimmt und ausmacht, und genauso mühelos die Projektinhalte und -absichten der Marketing-Gesellschaften und die Erwartungen der jeweiligen Zielgruppen gleichermaßen bedienen können.
Weitere unerlässliche Skills sind schnelles Arbeiten, eine sehr gute allgemeine und kulturelle Bildung und Kreativität, sowie sprachdiplomatische Fähigkeiten.

Hotels, Resorts und B&B – der direkte Kontakt zum Gast entscheidet über den Erfolg im In- und Ausland

Die Kommunikation zwischen Hotel im weiteren Sinn und Gast erfolgt über zwei Ebenen: die Selbstdarstellung und den Dialog.

Das, was die Visitenkarte eines Hotels ausmacht, sind nicht nur (und immer weniger) Fotografien, denen mittlerweile mäßig Glauben geschenkt wird. Das Hotelporträt in Form von Website-Texten und Auslegeinformationen oder Apps muss das angestrebte Image und das Ambiente des Hauses aussagekräftig, getreu und feinfühlig wiedergeben. Eine mittelmäßige Übersetzung in die Zielsprachen ist angesichts des steigenden Wettbewerbs dabei keine Option. Texte, die den ausländischen Gast überzeugen sollen, müssen zwingend dieselbe Qualität haben wie die Ausgangstexte selbst.

Zudem nimmt der unmittelbare Austausch mit dem Gast erheblich an Bedeutung zu. In Zeiten des Empfehlungsmarketings kommt ihm ein besonderer und viel beobachteter Platz zu, der auch den internationalen Gästen gegenüber nicht vernachlässigt werden darf. Englisch allein genügt nicht mehr, der breite Einsatz von Fremdsprachen wird belohnt.
Dass Dokumentation und Korrespondenz nicht in der Sprache des Gastes verfügbar gemacht wurden, kann auf den ausschlaggebenden Portalen schnell einige Sterne kosten.
Auch Antworten auf Lob und Kritik oder auf Fragen in den Social Media und auf Portalen sollten in der Sprache des Gastes erfolgen. Dies ist aus der Sicht potentieller Interessenten und künftiger Besucher ein Mehrwert, der unter Umständen aus einem kleinen Unterschied einen großen machen kann.

Kleiner Planet – unendliche Textwelten

Dass unser Planet, wie der Gemeinplatz es will, immer kleiner wird, hat in der Touristikbranche zu einer Vervielfältigung der Textuniversen geführt.
Im Wettlauf um Gäste und Ideen, um Originalität und Einzigartigkeit müssen Nuancen und Nutzabsichten dieser Texte in allen Sprachen auftraggeber- und zielgruppengerecht übertragen werden. Dies betrifft Stilebenen, Inhalte und Sprachniveau, textpsychologische Wirkung und Streubreite.
Dabei spielt es keine Rolle, ob sie als Salesguide dem B2B zwischen Veranstaltern und Städten dienen sollen, der Korrespondenz mit dem Gast auf traditionellem Wege, über ein Buchungsformular oder die Social Media, oder der Information in Form von Themenheften, Audioguides oder Saisonmagazinen. Jede Textart trägt zum Kommunikationsmosaik eines lebendigen Tourismus’ bei und muss in der Zielsprache so umgesetzt werden, dass sich daraus das gleiche selbstverständliche, stimmige und marketingwirksame Bild ergibt wie im Original auch.

Eine gute Übersetzungsagentur zeichnet sich dadurch aus, dass sie für jeden Aspekt der besonderen Vielfalt an Aufgaben, Erfordernissen und Ergebniszielen dieser ungewöhnlichen und facettenreichen Branche über einen perfekt geeigneten Übersetzer verfügt, und auch im weiteren Umfeld der Übersetzungsarbeit wichtige Zusatzleistungen anbietet: Lektorat und Korrektorat gehören neben sprachkultureller Beratung unter anderem dazu.

eurolanguage ist gern der Partner der Touristikbranche – gerade, weil es sich um ein anspruchsvolles und unglaublich vielseitiges Themengebiet handelt, das die ganzen Qualitäten der nur allerbesten Übersetzer fordert. Wir bei eurolanguage teilen die Ansprüche dieser Branche an Stil- und Zielsicherheit, an Perfektion in Image und Kommunikation. Wir verstehen ihre Zwänge und helfen individuell und konkret bei der Umsetzung ihrer Ideen. Unsere Leidenschaft für die internationale Kommunikation, ihre Spannungsfelder und Herausforderungen ist das, was uns verbindet.

eurolanguage goes global & local!

eurolanguage wird die Ferien-Messe besuchen, die zwischen dem 10. und dem 13.01.2019 in Wien stattfindet. Sie möchten, dass wir Sie ansprechen und Ihren Stand besuchen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir freuen uns darauf, Sie zu treffen. Auch wenn Sie keinen konkreten aktuellen Übersetzungsbedarf haben und uns vorerst nur kennenlernen möchten. Gerne erzählen wir Ihnen, was wir alles für Sie tun können …

Ob beim Hausbau, beim Klempnerbesuch oder bei der Urlaubsbuchung: Ungeplante Kosten sind immer eine unliebsame Überraschung, die berechtigterweise für Unmut sorgt. Im Unternehmen können sich daraus noch wesentlich unerfreulichere Konsequenzen ergeben, die die Gewinnmarge und schlimmstenfalls die Liquidität gefährden können. Im Übersetzungsbereich insbesondere, in dem die Preisgestaltung dem Kunden nicht immer vertraut ist, sind Firmen auf zuverlässige Kostenvoranschläge und Angebote angewiesen, um ihr Budget sicher planen zu können. In diesem Artikel geben wir Ihnen eine kleine Übersicht der Punkte, die Sie selbst beachten können, um sich vor unerwarteten zusätzlichen Kosten zu schützen.

Ist die Übersetzungsagentur, für die Sie sich entschieden haben, real oder virtuell? Wurde der Kostenvoranschlag durch eine Software oder einen Menschen erstellt?

Virtuelle Übersetzungsagenturen sind verführerisch. Sie bieten nicht nur niedrige Preise und regelmäßig reizvolle Sonderangebote, sie versprechen auch Kostenvoranschläge in Sekundenschnelle: Der Kunde kann seinen Text in ein Eingabefeld kopieren oder eine Datei hochladen, muss noch auf eine Qualitätswunschstufe und ein Fachgebiet klicken, und ein Computer berechnet am anderen Ende der Datenleitung umgehend den voraussichtlichen Preis. Es klingt wunderbar, zeitgemäß und unkompliziert.
Tatsächlich wird der Text im Falle der Auftragserteilung in den meisten Fällen von einem echten Übersetzer bearbeitet. Sprache und Text sind aber ein lebendiges Material, das bei allen Fortschritten der Künstlichen Intelligenz nur Menschen wirklich zu beurteilen vermögen. Ergibt sich in der wirklichen Welt deutlich Mehrarbeit, als die Software zu vermuten in der Lage war, steigen die Kosten entsprechend, und das Angebot, das ohnehin nicht selten im Kleingedruckten als „unter Vorbehalt“ oder „Erstangebot“ gekennzeichnet wird, wird gegenstandslos.

Auch wenn Sie nicht vorhaben, die Übersetzungsagentur, die Sie beauftragen, je persönlich aufzusuchen, und die Projektkorrespondenz ausschließlich per eMail stattfindet, sollten Sie einen Blick auf Kontaktmöglichkeiten und Impressum werfen. Denn nur Menschen sind in der Lage, eine Übersetzungsdienstleistung in vollem Umfang einzuschätzen.

Kann die Übersetzungsagentur auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken?

Neben dem „menschlichen Faktor“ spielt Berufserfahrung in der Übersetzungsbranche eine wesentliche Rolle. Eine alteingesessene Agentur, die auf eine jahrzehntelange Praxis und Abertausende von übersetzten Seiten für die unterschiedlichsten Kunden unter den verschiedensten Bedingungen zurückblicken kann, weiß einfach, welche Arbeitsschritte, eventuelle Probleme, Besonderheiten und andere Details in die Kalkulation einfließen müssen. Eine erfahrene Agentur wird auch eher in der Lage sein, die richtigen Rückfragen vorab zu stellen, die einen Einfluss auf den Preis Ihres Projekts haben könnten.

Was ist im Übersetzungspreis inbegriffen?

Übersetzungsprojekte können sich aus den unterschiedlichsten Elementen zusammensetzen. Aufwändige terminologische Recherchen, Druckfahnen-Korrektur, Dateiformat, aber auch Dringlichkeit, Vier-Augen-Korrektur, Transcreation sind die Teile eines Puzzles, auf die Sie achten sollten.
Ebenso kann der Kostenvoranschlag je nach Agentur Hinweise auf die Qualitätsstufe, die Ihnen angeboten wird, beinhalten. Einige Agenturen mit vermeintlich niedrigen Preisen erheben manchmal Zuschläge für die Übersetzung durch einen Muttersprachler, greifen bei den günstigeren Varianten auf Studenten zurück oder liefern für den Grundpreis lediglich eine Informationsübersetzung oder einen Rohtext, der gegen entsprechenden finanziellen Mehraufwand nachbearbeitet werden muss. Hier lohnt es sich also, genau darauf zu achten, ob all Ihre Wunschleistungen wirklich im angebotenen Preis inbegriffen sind.

Wie genau und aussagekräftig waren Ihre Angaben bei der Anfrage?

Natürlich kann auch bei höchster Seriosität die Antwort auf die Frage, was eine Übersetzung kosten wird, nur so genau sein, wie Ihre Angaben es waren.

Idealerweise sollten Sie den Text nicht nur grob beschreiben, sondern ihn als fertige Datei zur Begutachtung durch die Agentur zusenden. Es ist daher ratsam, auch nicht die Vorgängerversion eines Textes für die Einschätzung zu verwenden, sondern lieber zu warten, bis Sie den wirklich fertigen Text vorlegen können. Was Ihnen möglicherweise als geringfügiger Unterschied zwischen Textversionen vorkommt, ist für die Übersetzungsarbeit vielleicht relevanter, als Sie denken.

Wieviel kostet eine Übersetzung?

Die Genauigkeit des Kostenvoranschlags für Ihr Übersetzungsprojekt ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen Ihren Angaben einerseits und der Erfahrung und Seriosität der Agentur andererseits.

Um Ihnen zu helfen, Ihr Übersetzungsprojekt und Ihre Wünsche so präzise und ausführlich wie möglich zu beschreiben – und so ein wirklich aussagekräftiges und zuverlässiges Angebot zu erhalten, geben wir Ihnen in unserer kostenlosen PDF Kostenvoranschlag für Ihren Übersetzungsauftrag. Checkliste für Ihre Anfrage eine Reihe von Denkanstößen und Fragen, die Ihnen helfen werden, bereits vom ersten Gespräch oder E-Mail-Austausch an nichts zu vergessen, was bei der Planung Ihres Übersetzungsbudgets wichtig sein könnte.

Unser Tipp: Halten Sie diese Checkliste in der Vorbereitungsphase Ihres nächsten Übersetzungsprojekts bereit.

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