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++++Aktualisiert am 25.03.20: Aufgrund der Corona-Pandemie versenden wir zur Zeit alle beglaubigten Übersetzungen Ihrer Dokumente ausschließlich per Post – sie brauchen nicht in unser Büro zu kommen, um Ihre Dokumente abzuholen. Die Übersetzungen werden mit der Kopie Ihres Dokumentes, das Sie uns zuvor per E-mail zugeschickt haben, zusammengeheftet und sind ebenso gültig wie die Originale. Die Bezahlung für die beglaubigte Übersetzung Ihrer Dokumente können Sie sicher & save per Überweisung von zuhause aus tätigen.++++

#StayAtHome #Bleibzuhause #RestezAlaMaison #QuedateEnLaCasa #RimaneteACasa

Das Übersetzungsbüro eurolanguage liefert tagtäglich Übersetzungen in allen Sprachen aus, die der Internationalisierung dienen, grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen anbahnen oder vertiefen, die Globalisierung vorantreiben und vieles mehr. Wir kreieren mit größter Sorgfalt und Hingabe Texte, deren Intention es ist, Produkte und Dienstleistungen auf den von unseren Kunden angepeilten Zielmärkten optimal zu positionieren. Stets haben wir das große Ganze im Blick, jonglieren mit professionellen Fachbegriffen und beweisen routiniert in vielen Bereichen des Wirtschaftslebens und des Marketings unsere Sprach- und Fachkenntnis ebenso wie unsere interkulturelle Kompetenz.

Die Abwicklung unserer Aufträge erfolgt in der Regel per E-Mail, ab und an gibt es ein klärendes Telefonat, in den meisten Fällen jedoch lernen wir unsere geschätzten Auftraggeber nicht persönlich kennen.

Anders verhält es sich bei beglaubigten Übersetzungen für Privatkunden.

Privatkunden bei eurolanguage Fachübersetzungen

Besondere menschliche Augenblicke mit emotionaler Dimension

Die Anfragen an unsere Übersetzungsagentur für beglaubigte Übersetzungen sind naturgemäß sehr unterschiedlich: ein Maturazeugnis, ein Führerschein, ein Leumundszeugnis, eine Geburtsurkunde, ein Strafregisterauszug, ein Taufschein, ein Scheidungsvergleich… die Liste der Dokumente, die zur Vorlage bei Behörden beglaubigt übersetzt werden müssen, ist lang und immer von Zweck und Anlass abhängig.

Wir sehen die junge Maturantin, die für einen 1-jährigen Sprachaufenthalt nach Südamerika gehen möchte – und sie braucht noch die beglaubigte Übersetzung ihres Maturazeugnisses und ihrer Personaldokumente für die Einreise nach Ecuador.

Wir sehen das verliebte Brautpaar aus den USA, das eine romantische Hochzeit in Wien geplant hat: es fehlen für die hiesigen Behörden aber noch die beglaubigten Übersetzungen ihrer ‚personal documents‘ und für den feierlichen Akt auf dem Standesamt auch noch ein beeideter Dolmetscher/in für die Trauung. (Ein Dolmetscher/in muss bei der Zeremonie anwesend sein, so ist es Vorschrift.) Beim reibungslosen Ablauf einer standesamtlichen Hochzeit und der perfekten Dolmetschung durch unsere Sprachmittler wurden übrigens auch schon einige schöne Freundschaften geschlossen!

Sie hatten Ihren Hochzeitstermin auf dem Standesamt schon seit langem festgesetzt? Und jetzt? Auch in der Coronakrise kann geheiratet werden. Es gelten folgende Beschränkungen: Grundsätzlich dürfen zur Zeit neben dem Standesbeamten/in NUR die Brautleute an der Eheschließung teilnehmen: Trauzeugen, Familienangehörige und Freunde dürfen nicht mehr dabei sein. Ist für die Hochzeit ein Dolmetscher nötig, so ist das weiterhin, selbstverständlich mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand, möglich. 

Wir sehen den Zahntechniker aus Italien, der sich in Wien verliebt hat und jetzt dauerhaft hier bleiben möchte und eine adäquate Anstellung sucht. Er benötigt die dringende, offizielle Übersetzung seiner bisherigen Arbeitszeugnisse, um möglichst schnell eine passende Stelle zu finden.

Wir sehen die Kanadierin, die bei der UNO in Wien ihre große Berufschance wahrnehmen möchte und deshalb all ihre Zeugnisse und Arbeitsbescheinigungen übersetzen lassen muss. Auch hier ist Eile geboten.

Wir sehen aber auch sehr traurige Anlässe: Polizeiberichte von Diebstählen, Testamente, Krankenakten, Sterbeurkunden und nicht zuletzt Scheidungsdokumente, Sorgerechts- und Unterhaltsstreitigkeiten.

Der persönliche Kontakt – zur Zeit von Corona leider nicht möglich!

In der Regel bringen unsere Privatkunden ihre Dokumente persönlich im Übersetzungsbüro eurolanguage vorbei. Und dabei erzählen sie ihre kleine oder große Geschichte. Ob es traurige, erwartungsvolle oder freudige Anlässe sind, die Privatkunden zu uns führen – die Leben und Schicksale, denen wir auf diese Weise begegnen, berühren uns.

Die emotionale Dimension, die aus dem Auftrag eines Privatkunden entsteht, aus der Begegnung mit seiner Geschichte, erinnert uns wieder einmal daran – fern der virtuellen Welt – nämlich von Angesicht zu Angesicht, dass Sprachmittler/innen eine ganz entscheidende und wunderbare Rolle im Miteinander ausüben.

Die Arbeiten eines Übersetzers/in lassen sich eben nicht nur in Mehrwert und Umsatz messen, sondern sie sind auch menschlich ungemein wichtig und wertvoll.

Und wir freuen uns darüber, immer wieder unseren Beitrag leisten zu können, auch in dieser für uns alle so schwierigen Zeit. Und irgendwann dann sieht es wieder so aus:

Fotos: www.unsplash.com

Merci, Danke, Gracias, Thank you.

 

Was hatte ich mir nur dabei gedacht?

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Sprachstudium war ich nicht nur aller elterlichen Sorge trotzend und mit der Zuversicht, die allein der Jugend eigen ist, ziemlich ohne Plan B nach Wien gezogen, sondern hielt nun, an jenem kalten verregneten 6. März 1995, nach einer langen Warterei im Vorzimmer des Magistrats, meinen Gewerbeschein in Händen. 700 Schilling in Stempelmarken, das entsprach ca. 100,- DM, hatte er gekostet. Sicher, es war ein gewagtes, vielleicht sogar nicht ganz überlegtes Unterfangen, aber wenn ich heute zurückblicke, sehe ich in dieser Anekdote in erster Linie das, was eurolanguage Fachübersetzungen bis heute auszeichnen sollte und was ich in den jungen Gründern und ihren Start-ups erkenne: bedingungslose Leidenschaft und Enthusiasmus.

Ein wenig Zufall und viel Leichtigkeit

Zugegeben – alles war damals anders.

In der Dienstleistungsbranche herrschte Aufbruchstimmung. Vielmehr noch: Dienstleistung war „das ganz große Ding“ dieser Jahre, regelrecht ein Modewort, und auch wenn es heute sicher lächerlich klingt, Dienstleister zu sein war gewissermaßen „cool“ und hatte eine beinah glamouröse Aura. Es zeigte, dass man die Zeichen der Zeit erkannt hatte, dass man sich bewusst für die neue Richtung entschied, die sich in der Wirtschaft als zukunftsträchtig und gewinnbringend abzeichnete. Service sollte nicht mehr eine leere Worthülse sein, der Kunde sollte endlich wirklich König werden; ihm zu dienen und alles, aber auch alles für ihn tun zu wollen, sich Tag und Nacht für ihn einzusetzen, schien Ehre und Gebot zugleich. Teil an dem Hype zu haben, machte einen so wahnsinnig stolz. Die junge Romanistin, die in der Wiener Linzerstraße ihren ersten Firmensitz haben sollte, dachte da nicht anders. Wie Sie vermutlich gerade, muss auch ich in diesem Augenblick darüber schmunzeln.

Hindernisse gab es kaum, Vorschriften nur wenige. Von DSGVO, Impressumspflicht, UWG, UrhG, Abmahnungen und Co. war nicht die Rede. Diese Aussicht, durch das eigene Geschäft auch das eigene Leben frei gestalten zu können, war allgegenwärtig und fühlte sich leicht und gut an.

Der Bedarf an Übersetzungen war zudem enorm. Die EWG war im Grunde kürzlich erst zur EG geworden, und aus den neuen Bestimmungen, Regelwerken und Verpflichtungen, die sich aus dieser Umgestaltung ergaben, erwuchs für die Übersetzungsbranche ein weit geöffneter Horizont unendlicher Möglichkeiten.

Eine Prise Glück

Die ersten Aufträge ließen nicht lange auf sich warten: Ein guter Studienfreund hatte meine neu gegründete Übersetzungsagentur empfohlen (es hieß noch nicht „Networking“ oder „Empfehlungsmarketing“ …), und so gewann ich schnell erste, erfreulicherweise sehr gute Kunden. Mit einigen von ihnen arbeite ich tatsächlich heute noch zusammen, was mich an diesem Jubiläumstag mit großer Dankbarkeit und ein wenig Rührung erfüllt.

Rasant ging es weiter

Mein Startkapital bestand aus einem bescheidenen Sparbuch, das eigentlich für den Erwerb eines gebrauchten Kleinwagens gedacht war. Aber mit einem Auto kann man nicht übersetzen und auch keine Aufträge verwalten, und nur das hatte ich im Sinn. Ich investierte also kurzerhand den gesamten Betrag in einen „Zauberkasten“, einen gebrauchten Computer mit einem aus heutiger Sicht lächerlich winzigen Speicher.

Nun blickte mir das kleine viereckige Apple-Gesichtchen lächelnd von einem kleinen Bildschirmchen entgegen, und ich konnte tatsächlich anders als mit der Schreibmaschine ganze Zeilen und Textabschnitte korrigieren, komplett löschen, neu formatieren und mehrfach ausdrucken … Der Kleine machte mich so stolz und euphorisch, wie der ursprünglich geplante VW-Käfer es niemals vermocht hätte.

Bald kam das Internet. Wurden unsere Übersetzungsarbeiten bislang per Schneckenpost oder Fax ausgeliefert, so änderte sich auf einmal alles: Es begann die zeitnahe, direkte Kommunikation mit den Kunden. Die Taktung wechselte von SLOW auf ULTRASPEED. Dienstleistung war nunmehr weniger Inhalt als zeitliche Dimension: Die Aufträge wurden nicht mehr „bis Ende dieser Woche, Anfang nächster Woche“ erwartet, sondern „heute um 14:30 Uhr“, auf die Minute genau.

Auf in Richtung Zukunft

Internationalisierung, Globalisierung, Kommunikation ohne Grenzen – dazu haben Übersetzer/innen im zurückliegenden Vierteljahrhundert einen wesentlichen und großartigen Beitrag geleistet.

Und heute?

Die Branche befindet sich (wieder einmal) im Wandel: CAT-Tools haben uns die Arbeit erleichtert, Künstliche Intelligenz und neuronale Übersetzungssoftware werden als das nächste „ganz große Ding“ gehandelt. Solange aber maschinelle Übersetzungen Komik, Ironie und Humor nicht treffend wiedergeben, juristische Texte nicht rechtssicher in eine andere Sprache übertragen können, idiomatische Ausdrücke gar nicht erst verstehen und interkulturelle Kompetenz für sie ein buntes Fragezeichen bleibt, wird es das Übersetzungsbüro eurolanguage geben.

Einige ganz persönliche Zeilen

Zur Schau getragene Emotionalität ist meine Sache nicht. An einem solchen Tag aber, an dem sich doch Nostalgie und private Erinnerungen mit geschäftlicher Bilanz ein wenig vermischen, bitte ich um Nachsicht, wenn ich eine Ausnahme mache.

Ihnen allen gebührt für diesen langen Weg mein Dank: Ihnen, meinen Kunden, natürlich, aber auch den vielen Übersetzern/innen aus und in allen Ecken der Welt. Ohne Ihre Kompetenz, Ihre Zuverlässigkeit und Ihre Loyalität gäbe es eurolanguage nicht. Ich verlange von Ihnen allen sehr viel, und manches Mal mag ich überkritisch sein, aber ich hoffe, Ihnen allen dennoch eine gute Auftraggeberin und Kollegin zu sein.

Nein, ich hatte mir wirklich nicht viel dabei gedacht an jenem 6. März 1995 und mich einfach kopflos in ein Abenteuer gestürzt. Dass es allerdings so spannend und erfüllend werden würde, hätte ich mir niemals träumen lassen. Und ich würde nichts ändern wollen. In diesem Sinne:

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Einfach anfordern unter:

office@eurolanguage.net und geben Sie den Code —> euro25language an.

Klischees über den Beruf des Übersetzers* gibt es viele: Sie sitzen im stillen Kämmerlein hinter einem Berg von Nachschlagewerken, sie haben wenig Kontakt mit der Außenwelt und sie konzentrieren sich in ihrem Elfenbeinturm ausschließlich auf ihre eigenen Wortgefüge und Formulierungen. Dass sie heute nicht mehr stimmen, ist nicht nur auf das durch den Computer ermöglichte papierlose Arbeiten zurückzuführen. Die Einsamkeit des Gelehrten ist aus unzähligen Gründen ein überholtes Konstrukt.

Heutzutage sind Übersetzer immer auch Teamplayer.

Wie die Übersetzungsagentur den Dialog mit dem Kunden moderiert

Übersetzungsaufträge bestehen aus vielen Elementen: sprachliche, stilistische, aber auch kaufmännische. Auch wenn der Übersetzer nicht in persönlichem Kontakt mit dem Kunden steht, entwickelt sich dennoch zu allen Aspekten des Projekts ein ausführlicher Austausch, der von der Projektleitung des Übersetzungsbüros organisiert, geführt und festgehalten wird. Fragen und Anmerkungen von beiden Seiten werden hier gebündelt, so ausformuliert, dass sie zum schnellstmöglichen Ergebnis und zur bestmöglichen Verständigung führen.

Dies entlastet den Kunden, für den die Übersetzungsagentur sozusagen „mitdenkt“, eventuelle Probleme im Vorfeld abklären kann und darauf vertrauen kann, dass hinter den Kulissen genau die Übersetzung entsteht, die seinen Erwartungen uneingeschränkt gerecht wird. Dadurch werden auch die Übersetzer entlastet: Sie können sich ganz ohne Zeitverlust auf ihre eigentliche Aufgabe – das Übersetzen – konzentrieren.

Doch auch jenseits dieser perfekt eingespielten „Dreierbeziehung“ nimmt die Teamarbeit weitere Formen an.

Teamarbeit dank CAT-Tools

In den letzten Jahren haben viele Hilfsmittel dazu beigetragen, dass die Übersetzungsarbeit im Sinne und zum Wohle des Kunden deutlich effizienter und konsistenter wurde. CAT-Tools zum Beispiel ermöglichen nicht nur die systematische Einhaltung von Firmenterminologie und Corporate Language, sondern auch wesentlich kurzfristigere Termine, denn der Übersetzer nicht mehr mühsam altes Material nach Textvergleichen durchsuchen.

Dies hat auch zur Folge, dass der Auftraggeber und seine Projekte an Unabhängigkeit gewinnen: Ist ein Übersetzer im Urlaub oder krank, kann ein Kollege ohne Einarbeitungszeit seine Aufgaben übernehmen. So ist jeder Übersetzer, der Texte für einen bestimmten Kunden bearbeitet, Teil eines Teams, das durch Software und die Übersetzungsagentur zusammengeführt und geleitet wird.

Wenn es schnell gehen muss: Arbeitsteilung im Team

Teambesprechung bei eurolanguage Fachübersetzungen

Trotz der Fortschritte in Kategorien von Wirtschaftlichkeit und Flexibilität, die CAT-Tools in die Welt des Übersetzens gebracht haben, bleiben einige Projekte eine zeitliche Herausforderung. Wenn ein Text von etlichen Seiten innerhalb von ein paar Stunden oder über Nacht bearbeitet werden soll, sind die Grenzen des Realistischen auch bei bester Ausstattung erreicht – erst recht, wenn das Thema komplex oder ungewöhnlich speziell ist und auch ein erfahrener Übersetzer eingehend recherchieren muss.
In diesem Fall muss der Ausgangstext manchmal unter mehreren Übersetzern aufgeteilt werden.
Dank der Moderation durch die Übersetzungsagentur und der von den vielen heutigen Softwares eröffneten Möglichkeiten ist dies durchaus möglich und qualitativ absolut unbedenklich. Die verschiedenen Teile werden zusammengeführt, die Einheitlichkeit von Stil und Duktus geprüft, gegebenenfalls überarbeitet und fristgerecht geliefert.

Auch für die Dauer des Auftrags müssen die Übersetzer über den Projektmanager des Übersetzungsbüros permanent miteinander in Kontakt stehen: etwa wenn Begriffe aus Gründen der Konsistenz eine Abstimmung erfordern, oder wenn ein Teil der Übersetzung für einen anderen am Projekt beteiligten Kollegen besondere Relevanz haben könnte.

Ein Übersetzungsauftrag, aber viele Themen?

Neben dem quantitativen und zeitlichen Aspekt kann auch ein anderer Umstand Teamarbeit erfordern.
Nicht jeder Übersetzungsauftrag bildet eine thematische und stilistische Einheit. Bei einer Website-Übersetzung zum  Beispiel geht es in erster Linie um Marketing. Der Text muss ansprechend und fließend, einwandfrei und idiomatisch für die vorgestellten Produkte oder Leistungen werben. In diesem Fall sind Übersetzer gefragt, die mit sprachlichem Image, Branding und interkulturellen Marktlandschaften vertraut sind. Allerdings ist dies eine etwas unvollständige Sicht der Dinge. Mitunter kann das Thema so spezifisch sein, dass ein weiterer Fachübersetzer miteinbezogen werden muss. Die Übersetzungsarbeit erfolgt redaktionell im Team: Hier verschmilzt technisches Fachwissen mit den Leseerwartungen der Zielgruppe und der Vermittlungsabsicht des Kunden.

Zudem besteht auch eine einfache Website heutzutage nicht nur aus Marketingtexten: AGB, DSGVO-gerechte Datenschutzerklärung, Impressum sind Seiten, für die eine auch im Zielland rechtssichere Übersetzung unerlässlich ist.

Ebenso verlangt eine Imagebroschüre nach einem bestimmten Schreibstil, aber wenn es sich um Investment oder Medizin handelt, ist es für einen Marketingübersetzer bei aller gebotenen Vielseitigkeit unter Umständen nicht ohne Weiteres möglich, sich die notwendige fachspezifische Wissenstiefe anzueignen. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Kollegen ist dann nicht nur wünschenswert, sondern unumgänglich und für den Kunden eine zusätzliche Qualitätsgarantie.

Ob aus quantitativer, inhaltlicher oder organisatorischer Sicht also: Übersetzungsarbeit ist kein einsames Werk im Elfenbeinturm, sondern immer in irgendeiner Form Teamwork. Die Übersetzungsagentur ist hierbei zugleich Moderatorin, Projektleiterin und Vermittlerin zwischen den Übersetzern einerseits, interpretierendes Scharnier zwischen Kunden und Übersetzern andererseits, und als Ansprechpartnerin aller Beteiligten das lebendige Bindeglied, das – wie könnte es passender sein? – an der Schnittstelle zwischen interner Kommunikation und externer Verständigung ein Übersetzungsprojekt zu einem stimmigen und schlüssigen, einwandfreien Ganzen formt und qualitativ überwacht.

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Artikel die männliche Form gewählt, sie bezieht sich selbstverständlich auf alle Geschlechter.

Foto: @unsplash / Annie Spratt und @canva