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Klimawandel, Klimakrise, Erderwärmung, ‚Fridays for future‘ ist in aller Munde und Übersetzer*innen nehmen dabei eine unersetzliche Rolle ein.

Obwohl die Wissenschaft doch englisch spricht!

Forschung und Entwicklung sind im Bereich der Neuen Energien und der Ökologie auf den ersten Blick kein notwendigerweise übersetzungsrelevantes Thema: Denn der Austausch unter Wissenschaftlern erfolgt bekanntlich hauptsächlich in englischer Sprache, und selbst Texte aus dem asiatischen Raum werden beinahe standardmäßig von vornherein in einer englischen Version geschrieben.Dies trifft zumindest auf die Grundlagenforschung zu.

Fachübersetzungen für die Umwelt und Energiewirtschaft

Verlässt Wissen allerdings den begrenzten Lebensraum der Theorie, um in der Praxis konkrete Anwendung zu finden, muss es auf die verständlichste Weise vermittelt werden, und dies impliziert unter anderem eine rasche und ausgedehnte sprachliche Differenzierung. Die allgemeine Verbreitung in der Öffentlichkeit bis hin zum Endverbraucher schließlich erfordert die Möglichkeit eines einfachen Zugangs nicht nur in allen sogenannten Weltsprachen, sondern auch in allen Zielsprachen.

Ein enormes Textaufkommen ist zu bewältigen

Umweltschutz und die Notwendigkeit, angesichts schwindender Ressourcen neue Energiequellen zu erschließen, haben zu einer rasanten Entwicklung neuer Technologien geführt. Auch wenn Veröffentlichungen in unserer heute digitaleren Umgebung seltener optisch als Papierberge wahrgenommen werden, sind die Textmengen, die sich aus einer immer rascheren und wettbewerbsgetriebenen Innovationsarbeit ergeben, schier unermesslich. Sie folgen zudem in Inhalt und Chronologie dem Weg der Neuerungen hinter und vor den Kulissen: White Books, wissenschaftliche und technische Grundlagenpublikationen, Förderanträge und Ausschreibungen, Patente, Handbücher und Betriebsanleitungen, aber auch Pressemitteilungen und Marketingmaterial über immer neue Ideen, Auswertungen, Prognosen, Verfahren, Maschinen und Produkte zeugen von Entstehung und Wirklichkeit eines neuen Zeitalters.

Neue Technologien erfordern eine neue Terminologie – der Übersetzer als Wissenschaftler und Pionier

Viele dieser Innovationen sind uns mittlerweile vertraut. BHKW, Windräder und E-Mobilität sind in aller Munde, Brennstoffzellen und Wellenkraftwerke werden in Nachrichtensendungen und Dokumentationen immer häufiger thematisiert, und Fachzeitschriftenleser wissen bereits von den Versuchen, Plankton und Algen in eine ökologische Energie- und Nahrungsgewinnung einzubeziehen. Zu oft wird die Pionierrolle vergessen, die Übersetzer*innen hierbei spielen.

Übersetzungen für die Energiewirtschaft - Übersetzungsbüro eurolanguage

Jede Erfindung braucht einen prägnanten Namen, wenn sie weltweit bekannt werden soll. In allen Sprachen. Nicht selten arbeiten hier Fachjournalisten, Ingenieure und Übersetzer*innen, teils gezielt, teils unbewusst, Hand in Hand.
Die ursprüngliche Bezeichnung einer Technik, eines Verfahrens, eines Gegenstands und die entsprechenden Beschreibungen in Fachliteratur und Presse müssen in allen notwendigen Zielsprachen wiedergegeben und angepasst werden. Bei der Geburt dieser Neologismen muss der/die jeweilige Übersetzer*in nicht nur bereits sehr profunde Kenntnisse des Themenbereichs mitbringen, sondern sich sehr aktiv und eigenverantwortlich ins Detail der neuen Materie einarbeiten, um die passenden Begriffe anbieten zu können, die präzise, fundiert, aber auch aussagekräftig genug sind, um sich mit einer gewissen Selbstverständlichkeit in die Alltagssprache einzufügen und zugleich langfristig erhalten und geläufig zu bleiben. Bei dieser Aufgabe ist der Übersetzer gleichermaßen Linguist, Lexikograph, Wissenschaftler und Texter.

Immer schneller Richtung morgen – Agilität in der Übersetzung

Um die Vielfalt dieser Funktion erfüllen zu können, müssen Übersetzer*innen in der Lage sein, mit dem zuweilen schwindelerregenden Tempo der Entwicklungen mitzuhalten.

Dies bedeutet zum einen eine konsequente Neugier und den beständigen Willen, sich kontinuierlich und eigenständig fortzubilden. Gerade in unserer globalisierten Welt strömen die Informationen von allen Seiten herein, und gute, professionelle Übersetzer*innen werden es tatsächlich nicht müde, diese Flut an Wissen zu entdecken, zu sortieren und zu verinnerlichen. Für sie ist dieser Aspekt vielmehr einer der spannendsten ihres Berufes.

Eine rasche Auffassungsgabe und eine hohe Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit sind ebenfalls ein Muss: Unüberschaubare und komplexe Sachverhalte müssen in der Sekunde begriffen und beherrscht werden, in der sie entstehen, Rücksprache auf Augenhöhe mit Quellen und Referenz-Ansprechpartnern kann hierzu unerlässlich sein.
Es ist diese Agilität, die es Wissenschaft und Ingenieurwesen ermöglicht, Kenntnisse, Entdeckungen und Know-how unmittelbar zu teilen, und die dem Fortschritt erst den Weg bahnt.

Übersetzungsbüro eurolanguage - Brücken für die Zukunft

Indem sie Brücken nicht nur zwischen Sprachen, sondern im Bereich des Umweltschutzes und der Neuen, Erneuerbaren Energien auch zwischen Wissenswelten und Technologien einerseits und Begründern und Öffentlichkeit oder Verbrauchern andererseits bauen, werden Übersetzer*innen also zum unersetzlichen Sprachrohr und Botschafter des Blauen Planeten und erfüllen einmal mehr eine Verständigungs- und Friedensmission der besonderen Art, auf die sie – so finden wir jedenfalls – unendlich stolz sein dürfen.

Fotos: www.unsplash.com

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