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In Zeiten von Corona an Internationalisierung und Globalisierung denken? Ein Widerspruch?

Ganz bewusst habe ich als Agenturchefin von eurolanguage Fachübersetzungen in diesen schweren Zeiten der Pandemie dieses Foto als Titelbild gewählt, es wurde von mir selbst letztes Jahr im November auf dem Rückflug eines Dolmetscheinsatzes aufgenommen, als noch niemand im Entferntesten an Corona dachte. Seit Monaten sind wir nun alle in unseren Freiheiten enorm eingeschränkt und träumen mehr oder weniger von der großen weiten Welt. Auch, ganz selbstverständlich, von unserem geschäftlichen Erfolg in der großen weiten Welt. Träume sind erlaubt und davon kann uns auch das Virus nicht abhalten, „hinterm Horizont geht’s weiter…“ singt Udo Lindenberg. Bei der Arbeit im Homeoffice wird Bestehendes kritisch beleuchtet: Unter anderem vergleichen wir die eigene Website mit der der Konkurrenten, Interna werden analysiert, und schnell wandern die Gedanken in Richtung Globalität. Ergäben sich da nicht ganz neue Möglichkeiten?

Und es keimt die Hoffnung auf, die Zeit der Krise für die internationale Positionierung NACH der Krise zu nutzen. Und gleich die erste Frage: Wo setzen wir an? Natürlich an unserem Fenster nach draussen, an unserem Fenster in die weite Welt – der WEBSITE.

Diese Punkte sind bei der Website-Übersetzung entscheidend:

1. Die Funktion einer Website hat sich verändert

Wurden Unternehmens-Websites vor wenigen Jahren noch ’nur‘ als erweiterte Visitenkarte, weiteres Schaufenster zur Präsentation des Portfolios angelegt, übernehmen sie heute deutlich komplexere und vielfältigere Aufgaben. Auf einer Website soll nicht nur ein Angebot beschrieben, sondern der immer größeren Vergleichbarkeit von Produkten und Leistungen Rechnung getragen werden. Die Website ist sowohl Imageträger als auch Ideenvermittler. Und vor allem muss sie in erster Linie dazu dienen, passiv Umsatz zu generieren: das Interesse potentieller Kunden gewinnen, Probleme aufdecken und Lösungen anbieten, Bedürfnisse wecken und befriedigen. Ob im B2B oder im B2C: Websiten haben sich de facto und unabhängig von ihrer Form zu eigentlichen Umsatzgeneratoren entwickelt, denn heute ist ihre Aufgabe nicht mehr nur zu präsentieren, sondern sie sollen und müssen auch aktiv verkaufen. Und die Ansprüche der Websitebesucher werden zusehends größer, sie wollen Individualität. Die einfache Erstellung und Handhabung einer WordPress-, Jimdo- oder Wix- Website hat den Effekt, dass sich die Seiten immer weniger voneinander unterscheiden. Das Theme, im Katalog nach Branchen wie Finanzdienstleister, Foodblogger oder Gärtner übersichtlich sortiert, wird schnell gefunden und angewählt, ist in wenigen Minuten installiert und braucht nur noch mit ein paar persönlichen Angaben ausgestattet zu werden. Fotos und Bilder werden mit Drag and Drop ganz schnell aus Stockmagazinen gezogen, Textblöcke und deren Anordnung sind vorinstalliert, Schriften bieten sich automatisiert an. Selbst bei kreativen Branchen wie Werbe- und Designagenturen sind diese austauschbaren Konzepte gang und gäbe, sind sie doch wie der normative Leisten eines Schuhs. Aber – und hier kommen wir ins Spiel – bei der zunehmenden Verwendung stereotyper Frames werden die Texte und die individuelle Ansprache des Kunden immer wichtiger. Gut für uns!

2. Websites brauchen Internationalität…

Abhängig von Branche und Umsatzzielen ist der Abschied vom regionalen und nationalen Ansatz der Kundenprospektion eine Frage des Überlebens. Doch entstehen aus dieser Notwendigkeit, die nicht selten den schalen Beigeschmack der Unumgänglichkeit in sich trägt, viele Fragen, die logistisch und finanziell beantwortet werden müssen:

  • Muss für jedes Land, in dem ich mir Kunden erhoffe, eine Website in der jeweiligen Sprache erstellt werden?
  • Genügt Englisch nicht einfach für alle Zielgruppen?
  • Müssen alle Seiten und Unterseiten meiner Website übersetzt werden?

Weltkugel auf orangem Hintergrund mit orangem Fernglas

…aber wie viel Internationalität ist sinnvoll?

Die schlechte Nachricht zuerst: Eine pauschale Antwort auf diese zugegebenermaßen quälenden Sorgen gibt es nicht.
Die positive Nachricht ist, dass eine gute Übersetzungsagentur, die nicht nur aus einem maschinell Kostenvoranschläge ausrechnenden Computer besteht, Ihnen sehr gezielt helfen kann, die Bedürfnisse Ihrer Website qualitativ und quantitativ richtig einzuschätzen. Um Ihnen vorab einen ersten Überblick zu verschaffen, stellen wir hier einige der Hauptentscheidungsfaktoren vor, kreuzen Sie in unserem Pdf die entsprechenden Aspekte an und lassen Sie sich anschließend von uns beraten.

3. Internationalität im B2B und im B2C – zwischen Bedürfnis und Imagegewinn

Ein entscheidender Faktor hierbei ist wie so oft Ihre Zielgruppe. Umfragen haben ergeben, dass Verbraucher in Online-Shops zu 80 Prozent lieber in ihrer Muttersprache einkaufen, auch wenn sie des Englischen mächtig sind. Die größtmögliche Internationalität Ihrer Website zu fördern, scheint im B2C also auf jeden Fall sinnvoll. Der Kunde fühlt sich sicherer und ist eher geneigt, den Anbieter als seriös und vertrauenswürdig einzuschätzen.
Im B2B wiederum kann dies in vielen Fällen etwas flexibler gesehen werden, doch wird von größeren Unternehmen und Konzernen mitunter erwartet, dass sie ihrem weltumspannenden Image gerecht werden. Eine breite Sprachauswahl auf der Website wird bewusst und unbewusst unter anderem als Zeichen von Höflichkeit und Dialogbereitschaft rezipiert und trägt so zum Bild eines weltoffenen und souveränen Unternehmens bei. Immer wieder wird auch ins Feld geführt, dass beim Google-Ranking mehrsprachige Websites einen Vorteil haben, aber bitte erwarten Sie sich nicht sofort den kometenhaften Aufstieg.

4. Einfluss und Bedeutung Ihrer internationalen Strategie

In welche Sprachen Sie Ihre Website übersetzen lassen sollten, hängt auch von Ihrer Geschäftsstrategie ab. Für einige Unternehmen sind Auslandskunden zwar willkommen, aber sie sind nicht notwendigerweise die Hauptzielgruppe, sondern werden als eine Art Laufkundschaft betrachtet, die zufällig auf die Website kommt und durchaus dort kaufen darf. Wenn dies Ihre Einstellung ist, genügt neben der deutschen Sprache in der Tat eine Version Ihrer Internetpräsenz in englischer Sprache.
Glauben oder wissen Sie hingegen, dass Ihre Produkte auf einem bestimmten Markt Erfolg haben (werden), sollten Sie gezielt eine weitere Sprache anbieten, die für den jeweiligen geographischen Bereich relevant ist. Auf dem afrikanischen Kontinent etwa sollte Ihr Angebot nicht nur in englischer, sondern mindestens auch in französischer Sprache gegeben sein. In Asien sollten Sie die Sprache des Landes oder der Länder nicht auslassen, von dem Sie sich den meisten Umsatz versprechen, etwa Chinesisch, Japanisch, Vietnamesisch… Ebenso ist zum Beispiel von unseren französischen Nachbarn bekannt, dass sie es im B2B und B2C gleichermaßen schätzen, wenn die Kommunikation in ihrer Sprache erfolgt. Vergessen Sie aber bei all diesen Überlegungen nicht, dass die potentiellen Anfragen, die Sie über den mehrsprachigen Webauftritt erhalten, dann auch in der jeweilen Sprache beantwortet werden sollten. Was nützt Ihnen eine Anfrage auf französisch, wenn Sie sie nicht verstehen und mit dem Kunden nicht kommunizieren können? (Hier finden Sie wirklich gute Tipps für Ihre E-Mail Kommunikation auf Englisch)

Ihren Übersetzungsbedarf zu definieren und einzugrenzen, kann in der Tat sehr schwierig und die Entscheidungen, die damit einhergehen, können regelrecht beängstigend sein. Als Partner Ihrer internationalen Kommunikation helfen wir Ihnen gern, ein wenig klarer zu sehen. Zudem steht Ihnen das Übersetzungsbüro eurolanguage auch in der logistischen Steuerung Ihres Projekts zur Seite und trägt durch seine langjährige Erfahrung und hochqualifizierte Sprachexperten*innen dazu bei, dass die Welt da draußen Sie so sieht, wie Sie wirklich sind. Und vielleicht können wir gemeinsam die Welt ein bisschen besser machen.

Zu unserer kostenlosen PDF  Wie viele Sprachen braucht meine Website?

Im für uns alle sehr schwierigen Jahr 2020 bieten wir Ihnen eine kostenlose (bis zu 30 Minuten) Beratungsanalyse Ihrer Website an. Senden Sie uns Ihre Webadresse, einen kurzen Abriss Ihrer Auslandsstrategie, ein paar Punkte wohin und warum Sie expandieren wollen und wir besprechen mit Ihnen, wie wir Ihnen sprachlich unter die Arme greifen können.

Machen Sie sich einen Termin aus unter: E-Mail:  office@eurolanguage.net

Ihre Ansprechpartnerin Martina Schmid

Übersetzungsbüro Wien - Martina Schmid

Fotos: @canva + Martina Schmid

Warum eine „falsche“ Übersetzung manchmal genau die richtige ist und die „richtige“ Übersetzung durchaus schlecht sein kann.

In der Übersetzungsbranche hat sich in den letzten Jahren vieles verändert: Die dem Übersetzer* zur Verfügung stehenden Werkzeuge – die sogenannten CAT-Tools – wurden entscheidend weiterentwickelt, online-Übersetzungsprogramme wie Google oder Deepl machen rasante Fortschritte. Zudem sind die Anforderungen und Bedürfnisse der international orientierten Kunden in Zeiten der Digitalisierung 4.0 gestiegen: Produkte und Dienstleistungen sollen per Mausklick in den verschiedenen Sprachen verfügbar sein und auf dem internationalen Parkett einen rundum guten Eindruck vermitteln. Neben all diesen Entwicklungen bleibt eine Frage aber zu allen Zeiten präsent, ja brisant:

Wann ist eine Übersetzung „gut“?

Wie lässt sich die Qualität einer Übersetzung beurteilen?

Das sind Fragen, die ad hoc nicht einfach zu beantworten sind, wie es zunächst scheinen mag und zu ganz widersprüchlichen Antworten führen. Auch, und das ist das Entscheidende bei unserer Betrachtung, das Etikett „falsch“ ist als solches nicht eindeutig, anders als bei Rechenaufgaben!

Schwierigkeit Nr. 1 bei der Beurteilung von Übersetzungen:

Kritik präzise formulieren

⇒ Übersetzungsqualität ist Textqualität

Es klingt banal: Eine Übersetzung ist immer in erster Linie ein Text. Und Texte werden subjektiv wahrgenommen. Was einem Leser gefällt, muss anderen nicht gefallen. Diese Erkenntnis, derer sich die Gegner der Literaturkritik gern bedienen, könnte schnell zu dem Eindruck führen, dass es müßig ist, nach einer allgemeingültigen Methode zu suchen, um die Arbeit des Übersetzers bewerten zu können. Dem steht allerdings die Tatsache gegenüber, dass die Klassiker der Weltliteratur es trotz unterschiedlichen Geschmacks dennoch geschafft haben, einen Konsens zu erzielen: Sie gelten in der mehrheitlichen Vorstellung als „gute Texte“. Doch diese Formulierung enthüllt zugleich die Unmöglichkeit eines sachlichen und quantifizierbaren Urteils, denn sie bleibt fakten- und zahlenfrei. Wir können dafür keine Instrumente verwenden, keine Skala anlegen, keine Vergleiche mit einem geeichten System oder einem Sollwert anstellen.

⇒ Unscharfe Kritikpunkte schaffen Verwirrung

Daraus ergibt sich auch die Schwierigkeit, Probleme mit einer Übersetzung in Worte zu fassen. Unternehmen mit Niederlassungen im Ausland bekommen oft ein sehr vages negatives Feedback: Der Text lese sich holprig; so würde ein Muttersprachler niemals schreiben; man könne mit dem Text nichts anfangen; die Übersetzung sei allgemein schlecht.
Für den Auftraggeber ist es dann kaum möglich, zu begreifen, was genau geändert werden müsste, er weiß nicht, warum die Übersetzung als misslungen wahrgenommen wird. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich mit einer Reklamation an die Übersetzungsagentur oder den Übersetzer zu wenden. Doch selbst dann kann die Antwort komplex sein.

Schwierigkeit Nr. 2 bei der Beurteilung von Übersetzungen:

Kritik verstehen

⇒ Gute Übersetzungsagentur vs. schlechte Übersetzungsagentur

Natürlich kann es vorkommen, dass schlicht auf eine nicht ganz so seriöse Übersetzungsagentur zurückgegriffen wurde, die wenig Erfahrung in der Auswahl der geeigneten Übersetzer hat, die Personalressourcen für ein bestimmtes Themengebiet nicht hat, aus Kostengründen auf die Beschäftigung von Muttersprachlern oder recherchewilligen Mitarbeitern verzichtet oder sich schlimmstenfalls lediglich einer gängigen Übersetzungssoftware bedient und das Ergebnis weder prüft noch redigiert. Dies soll hier nicht unser Thema sein.

Wenn aber eine hochwertige Übersetzungsagentur und ein professioneller Muttersprachler beauftragt wurden, ist eine Übersetzung, die im Zielland als nicht zufriedenstellend angesehen wird, in den seltensten Fällen wirklich „falsch“ (auf diesen Begriff gehen wir im nächsten Teil dieses Artikels genauer ein), und die Probleme liegen an anderer Stelle.

Ursachen für „falsche“ Übersetzungen

1. Interkulturelle Differenzen: Der Ausgangstext passt nicht zum Zielland

Die Globalisierung hat sich mit atemberaubender Geschwindigkeit von einem theoretisch-politischen Konstrukt zu einem der wichtigsten gelebten Faktoren des wirtschaftlichen Handelns entwickelt. Vergessen wird dabei oft, dass die allgegenwärtige Präsenz von Fastfood-Filialen im Stadtbild und das immer einheitlichere Markenangebot bis in die kleinsten Ecken der Welt die regionaltypischen Denkweisen und Gewohnheiten, die geschäftlichen Gepflogenheiten und Mentalitätsunterschiede nicht von heute auf morgen „weggebügelt“ haben. Das kollektive Bewusstsein, die gemeinsame Vorstellungswelt einzelner Kulturen bleiben  nicht erheblich weniger als früher an Grenzen gebunden, auch wenn diese eher geographisch-kultureller und nicht notwendigerweise politischer Natur sind.

Für dieses Problem kann es zwei Lösungswege geben.

Eine Übersetzung im eigentlichen Sinn, also die Übertragung des Ausgangstextes in die Fremdsprache unter Einhaltung der Tonalität, der Textabsicht und -details, ist nicht immer die beste Wahl. Transcreation kann sinnvoller sein, wenn zwar der essentielle Inhalt vermittelt werden soll, aber alle anderen Merkmale, die den kulturellen Ursprung des Textes erkennen lassen, angeglichen oder sogar komplett verändert werden müssen.
Zuweilen ist auch dieser Schritt ungenügend. Ist die Textvorlage mit zu vielen Gegebenheiten im Zielland und in der Zielsprache nicht vereinbar, erfordert dies eine enge Zusammenarbeit zwischen den Übersetzungspartnern: Der Kunde muss bereit sein, auf das Urteil, die Erfahrung, die Fachkenntnisse des Übersetzers zu vertrauen, seine Einwände und Vorschläge ernstzunehmen. Eine gute Übersetzungsagentur macht von vornherein auf vorhersehbare Schwierigkeiten aufmerksam und bietet von sich aus die entsprechende Unterstützung an. Ist der Kunde einer solchen sprachlichen Feinjustierung nicht aufgeschlossen, ist auch der beste Übersetzer machtlos, und der Text wird im Zielland unvermeidlich einen schlechten Eindruck hinterlassen.

2. Unternehmensinterne Fachterminologie

Auch interne Prozesse können dazu führen, dass Übersetzungen ihren Zweck nicht erfüllen. Hat das Unternehmen eine festgelegte und in den jeweiligen Ländern eingespielte und verankerte Fachterminologie und einen eigenen Sprachstil (Corporate Wording/Corporate Language) entwickelt, müssen diese Elemente dem Übersetzer von Anfang an und vollständig zur Verfügung gestellt werden. Die Übersetzung wird im Zielland andernfalls als Stilbruch, bei abweichendem Fachvokabular als „falsch“ betrachtet werden, auch wenn die Terminologie allgemein anerkannt ist und für andere Unternehmen bedenkenlos verwendet werden dürfte.

Ebenso gefährlich kann das „Recycling“ sein. Übersetzte Website-Texte sollten nicht für Imagebroschüren oder Prospekte eingesetzt werden. Dies gilt umso mehr in Ländern, in denen Formalien eine große Rolle spielen: Der Leser erwartet, dass zu jedem Format Texte anderer Tonalität der Situation entsprechend angeboten werden, und spürt instinktiv, dass der Text fehl am Platz ist – in der geäußerten unscharfen Kritik: „schlecht“. Deshalb ist es wichtig, dass bei jedem Auftrag auch ein Kontext angegeben wird: Nur so können Übersetzungsagentur und Übersetzer den Kunden effektiv beraten und ihn darauf aufmerksam machen, für den Fall, dass Text und Zweck im Zielland nicht harmonieren können.

3. Die Dinge wurden leider zu wörtlich genommen

Die lustigen Fotos aus Speisekarten und Hotelbeschilderungen, die uns in den Sozialen Netzwerken immer wieder zum Schmunzeln bringen, sind Beispiele für Fälle, in denen es nicht schwer ist, eine falsche Übersetzung zweifelsfrei zu identifizieren. Kaiserschmarrn als Emperor’s Nonsense zu übersetzen ist köstlich, jedoch eindeutig falsch.

Natürlich lassen wir auch an dieser Stelle die Gelegenheit nicht aus, anzumerken, dass ein menschlicher und professioneller Übersetzer solche Fehler nicht machen würde. Sie sind meistens das Produkt unredigierter maschineller Übersetzungen … oder das Werk eines Anfängers, der sein Text-und Sprachveständnis maßlos überschätzt.

Theorie und Praxis: Wenn eine „falsche“ Übersetzung genau die richtige ist

Tückisch kann die Diskrepanz zwischen Regeln und Leben sein, zwischen puristischer Sprachauffassung und tatsächlichem Sprachgebrauch. Grundsätzlich fühlen sich Übersetzer zwei Göttern verpflichtet: einerseits der grammatikalischen Genauigkeit, der einwandfreien Sprache, andererseits dem, was im Zielland wirklich gesagt und geschrieben wird. Daraus kann ein unangenehmes Dilemma erwachsen.

RFalsch oder richtig - Übersetzungsbüro eurolanguage Wien

Zum einen entwickeln sich Regelwerke und Sprachgebrauch nicht synchron.

Ein Beispiel: Während im Deutschen das Wort „wegen“ aus grammatikalischer Sicht ausschließlich mit dem Genitiv verwendet werden dürfte, hat sich in der Umgangssprache der Fehler „wegen dem …“ so lange unmerklich eingeschliffen, dass er mittlerweile im Mündlichen geduldet und sogar in einigen festen Ausdrücken und in journalistischen Texten als salonfähig anerkannt wird.

Sprachpurismus, die grammatikalisch richtige Formulierung, kann von Fall zu Fall komplett an der Zielgruppe vorbei gehen, ja für diese geradezu falsch klingen.

Des Weiteren kann Purismus dann kontraproduktiv sein, wenn die richtige Verwendung eines Wortes, eines Genus oder einer Schreibweise zwar von Grammatiken und Wörterbüchern normativ unumstritten sanktioniert ist, jedoch nur 2 % der gebildeten Bevölkerung dieses wissen und anzuwenden vermögen.

Soll der Übersetzer die hochsprachlich korrekte Verwendung wählen, die in den Nachschlagewerken verbrieft ist, aber dennoch so nicht verwendet wird, oder soll er sich nach dem sprachlichen Usus richten, der von 98 % seiner Landsleute gepflegt wird?

Analog stellt sich die Frage bei Rechtschreibregeln, bei denen eine „falsche“ Rechtschreibung als sinnverändernd begrenzt akzeptiert ist. Im Französischen zum Beispiel gilt die Orthographie „de tous temps“ (zu allen Zeiten) parallel zum einzig korrekten „de tout temps“ bedingt, da Semantiker einen geschichtlich gewachsenen leichten Bedeutungsunterschied einräumen: „de tous temps“ dürfe dann geschrieben werden, wenn „zu allen Epochen“ gemeint sei, während „de tout temps“ in Abgrenzung dazu eher als „schon immer“ aufgefasst werden dürfe. Einige Linguisten argumentieren sogar, dass diese Unterscheidung nicht nur sein dürfe, sondern sein solle.

Im Deutschen stellt sich ein vergleichbares Problem (wenn es auch weit weniger leidenschaftlich diskutiert wird) in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsdebatte bei dem Ausdruck „Null Emissionen“, der angesichts der Zahl „Null Emission“ heißen müsste. Oder das Luftdruckgewehr, das eigentlich ein Druckluftgewehr sein müsste.

In den meisten Fällen ist der Dialog mit dem Kunden der goldene Weg: Der Kunde entscheidet, was seine Intention besser trifft: praxisferne Korrektheit oder tatsächlicher Sprachgebrauch.

Eine gute Übersetzung ist selbstverständlich frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern – auch wenn, wie gezeigt wurde, hier Ausnahmen notwendig sein können – und hilft dem Kunden, im Zielland einen perfekten Eindruck zu hinterlassen und folglich zu überzeugen. Dies ist die Definition.

Im echten Leben aber ist eine gute Übersetzung vor allem eins: unsichtbar. Sie ist ein Text, der ganz selbstverständlich klingt…

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde in diesem Beitrag das generische Maskulinum verwendet. Selbstverständlich sind alle Geschlechter miteingeschlossen.

 

Sprache im Allgemeinen und speziell die Interaktion von Sprechern verschiedener Sprachen war von Beginn an ein Gebiet, auf das die, damals schlicht als „Informatik“ bezeichnete Wissenschaft, ein ganz besonderes Augenmerk legte. Die unglaublich verlockende Vorstellung, eine Maschine könnte irgendwann einmal das menschliche Denken perfekt imitieren und sich autonom verständigen, faszinierte die Denker vom ersten Tag an. Sie war Utopie und Ansporn zugleich. Und ja, heute ist der Traum in vielen Bereichen Wirklichkeit geworden, der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ist das Zauberwort der Neuzeit. Was bedeutet er für das internationale Business? Schwer zu überblicken? Mit diesem kleinen Abriss möchten wir unseren Kunden helfen, Tatsachen von Vermutungen und Gerüchten –Pardon: Fake News natürlich! – zu unterscheiden.

Künstliche Intelligenz und Übersetzung – von gestern bis heute

Sprachen als Spiel- und Übungsplatz der 60er und 70er Jahre

Als in Japan das erste sprechende „Elektronengehirn“, das brav grüßen und auf ein paar Grundfragen scheinbar selbständig antworten konnte, enthüllt wurde, keimte in der Presse bereits die Überlegung auf, ob in absehbarer Zeit Roboter als Dolmetscher fungieren könnten, und die Antwort der Ingenieure war ein klares optimistisches „Ja“. Gerade Übersetzer vermochten dies nicht zu glauben, zu komplex seien Sprachstrukturen und -nuancen, zu wichtig die interkulturelle Kompetenz, als dass eine Maschine sie beherrschen könne. Auch das Versprechen, mit immer größeren Computern immer mehr Daten und somit Wortschatz und Grammatik implementieren zu können, wusste die Skepsis nicht ganz zu vertreiben. Zumindest herrschte in unserer Branche darüber Konsens, dass es, wenn überhaupt jemals, nicht ganz so bald sein könne.

Von den netten Spielzeugen der 80er Jahre zu den Übersetzungshilfen der 90er

Angesichts der freundlichen kleinen weißen zweibeinigen Blechfreunde mit den lustigen blauen Augen, die auf Industriemessen mit hölzernen Sätzen und erheblicher Sprechverzögerung eher durch ihre Niedlichkeit punkteten, schien das Thema jedoch nicht im engen Sinne vorrangig.
Mitte der 90er Jahre allerdings kamen erste Programme auf, die für die Übersetzer zunächst eine große Arbeitserleichterung darstellen sollten. „CAT-Tools“ in Form von Translation Memory-Software schienen das Gebot der Stunde.

Wie das Übersetzungswerkzeug im neuen Jahrtausend zum double-edged tool wurde

Ein zweischneidiges Schwert spaltete von nun an nach und nach die Übersetzergemeinde – demographisch und kaufmännisch. Während die Mehrheit der Übersetzer darüber erfreut war, sich nicht mehr nur auf das eigene Gedächtnis verlassen zu müssen und dadurch Zeit zu gewinnen, die sie bisher für die Suche in ihrem Archiv nach bestimmten Textabschnitten, internen Firmenfachterminologien oder Formulierungen aufgewendet hatten, blickten einige mit Zurückhaltung und Misstrauen auf die neuen Arbeitshelfer. Tatsächlich sind die Pflege der Datenbanken oder die Vorbereitung von Dateiformaten auf den zweiten Blick nicht viel weniger zeitraubend als die bisherigen Prozesse; bereits übertragene Sätze können je nach Kontext nicht blind übernommen werden, wie die Werbung es versprach, sondern müssen ohnehin per Hand angepasst und redigiert werden; die benötigten materiellen und finanziellen Ressourcen sind erheblich. Erfahrene Übersetzer vor allem monierten, dass dadurch die Qualität von Übersetzungen zu sinken drohe, wenn nicht eine sehr beachtliche Mehrarbeit investiert würde, für die kein geldwerter Ausgleich angeboten würde.

Licht und Schatten: CAT-Tools im Dienste der Internationalisierung und Globalisierung

Wie immer im Leben haben Medaillen und Werkzeuge immer zwei Seiten.

CAT-Tools sind ein Segen für den Übersetzungskunden im B2B

Für Geschäftskunden sind CAT-Tools ein Segen: Sie bekommen ihre Übersetzungen schneller; sie können sicher sein, dass ihre Fachterminologie in allen Texten beachtet und systematisch verwendet wurde; sie sparen Geld, denn zu einem früheren Zeitpunkt bereits bearbeitete Textteile werden rechnungsmindernd berücksichtigt; sie können ihre Übersetzungsbudgets besser steuern, da die Berechnung oft nach der Wortzahl des Ausgangstextes erfolgt und Kostenvoranschläge in vielen Fällen überflüssig macht. Es ist Dienstleistung in Vollendung.

Es ist nicht alles Gold …

Vereinfacht ausgedrückt: Die Vorstellung auf der Bühne der Übersetzung wirkt müheloser und ist sehr viel kundenorientierter, effizienter und perfekter geworden. Dies ist nicht zu bestreiten, und Künstliche Intelligenz hat daran einen großen Anteil.
Wie im Theater oder im Ballett auch steckt hinter dieser Leichtigkeit allerdings eine große Menge sehr harter Arbeit … die hinter den Kulissen geschieht, sie wird nicht gesehen, und somit auch nicht (mehr) entlohnt wird. Es ist kein Geheimnis, dass sich die Übersetzungshonorare im deutschen Sprachraum in den letzten zehn Jahren halbiert haben. Die Übersetzer müssen also, um ihre Existenz zu sichern, mehr Kunden finden und Aufträge annehmen, während ihre Leistung immer kleiner geredet wird.
Diese brancheninterne Situation bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass der Kunde mehr denn je wirklich sicher sein muss, dass er es mit einem zuverlässigen, kompromisslos seriösen Übersetzungspartner zu tun hat, der bereit ist, trotz nicht mehr uneingeschränkt blühender Arbeitslandschaft höchste Qualität zu liefern. Ein Übersetzer, der nicht die Meinung vertritt, er müsse nur das tun, wofür er tatsächlich bezahlt würde, sondern von sich aus willens ist, zusammen mit dem Kunden die sogenannte Extrameile zu gehen, der sich dem Erfolg des Kunden verpflichtet fühlt.

In unserem nächsten Blogartikel im Februar werden wir Ihnen daher genau erklären, woran Sie eine gute Übersetzungsagentur und ein seriöses Geschäftsgebaren in der Übersetzungsbranche erkennen können.

Bei allen Vor- und Nachteilen: Natürlich tragen CAT-Tools auf sehr wirksame Weise zur Internationalisierung und zur Globalisierung bei, denn sie unterstützen einen in Corporate Language und Corporate Wording einheitlichen internationalen Auftritt. Damit sind sie allerdings nicht mehr allein.

Internationalisierung auf Knopfdruck – ein Traum der 2010er Jahre?

Automatische Übersetzung und neuronale automatische Übersetzung sind die neuen Stichwörter der letzten Jahre und lassen das Thema CAT-Tools beinahe obsolet erscheinen: Ist es möglich, ganz ohne Übersetzer auszukommen? Auf allgemein (sogar mitunter kostenfrei) verfügbare Software zurückzugreifen und Texte ganz ohne den Menschen zu übersetzen? Kann KI Sprachstrukturen mittlerweile so gut erkennen und in eine andere Sprache übertragen, dass MI entbehrlich ist?
Eine Antwort auf diese Frage kann nur seriös sein, wenn sie absolut objektiv ist – und wir haben sie an anderer Stelle in diesem Blog gegeben.

Grenzen der KI im internationalen Geschäft: Suchmaschinen verweigern die Globalisierung

Alle Kontinente sind einen Tastenklick entfernt

Das Internet als Netzwerk verbindet uns mit der ganzen Welt. Die Grenzen unserer Mikrokosmen und Universen scheinen verschwunden. Europa feiert nicht nur Thanksgiving und Halloween, sondern auch Black Friday und Cyberweek. Unsere Geschäftspartner müssen sich nicht mehr zu uns bemühen, Videokonferenzen ermöglichen die simultane Unterzeichnung von Verträgen über Tausende von Kilometern hinweg. Ob dies eher kritisch oder als beispielloser Fortschritt zu betrachten ist, spielt keine Rolle: Es ist die Realität, in der wir leben.
Doch wie international ist diese Realität wirklich? Wie nah sind unsere Geschäftspartner wirklich?

Ernüchternde Erkenntnis: KI versteht die Globalisierung nicht

Im internationalen Geschäft – und dies betrifft gleichermaßen das B2B und das B2C – zeigt sich, dass wir nicht annähernd so weit gekommen sind, wie wir es glauben möchten. Einige Fakten machen deutlich, dass KI Internationalisierung und Globalisierung weniger fördert als behindert.

Regionale Werkzeuge täuschen die große weite Welt vor

Suchmaschinen etwa sind entgegen der geläufigen Meinung keineswegs global ausgerichtet. Die in Europa bekannteste von ihnen ist in Asien oder Russland kein Wirtschaftsfaktor, was die Automatisierung von SEO-Arbeit zunichtemachen kann.

Des Weiteren zeigen die sogenannten „Filterblasen“, wie regelrecht provinziell Künstliche Intelligenz sein kann: Grundsätzlich werden bei der organischen Suche nur Ergebnisse aus der eigenen geografischen Zone angezeigt, auch wenn die Frage in einer Fremdsprache formuliert und in Anführungsstriche gesetzt wird. Um dies zu umgehen, müssen sowohl die Zielsprache als auch das Zielland unter „Einstellungen“ speziell angekreuzt werden.
Bei diesem Schritt wiederum sind die Optionen begrenzt. Es ist nicht möglich, nach Zulieferern in allen französischsprachigen Ländern oder im gesamten hispanischen Bereich zu suchen oder mehrere Länder gleichzeitig auszuwählen. Diese Parameter müssen außerdem nach einem Sitzungsabbruch (also Schließen der Suchmaschine) neu eingegeben werden. Suchmaschinen gehen davon aus, dass der Nutzer etwas in seiner Nähe finden möchte. Die Welt da draußen bleibt für sie offenbar fern und fremd.

Social Media – liken und versinken

Gleiches ist beispielsweise auf Twitter zu beobachten. Wurde zwei oder drei Konten etwa von englischen Kulturinstitutionen gefolgt, schlägt Twitter in der Spalte „Wem folgen?“ konsequent ausschließlich Nutzer aus Großbritannien vor. Auf die Idee, dass das Interesse vielleicht dem Thema in aller Welt und nicht dem geographischen Bereich gilt, kommt das System keine Sekunde – Internationalisierung und Globalisierung … Fehlanzeige.

Andere Denkmuster sind nicht vorgesehen, und hier enthüllt KI genau die Unflexibilität und den Gespürmangel, die sie zum heutigen Stand der Technik je nach Textkategorie und Anspruch noch immer zum Übersetzer dritter, vierter und fünfter Klasse degradiert.

Künstliche Intelligenz spielt in der Globalisierung dahingehend eine Rolle, dass sie den Business-Akteuren mitunter eine schnellere, effizientere und stimmigere Umsetzung der Internationalisierungsstrategie eröffnen kann. Sie bleibt allerdings ein Werkzeug, das die Menschenhand noch braucht, und ist noch sehr weit davon entfernt, uns die Welt objektiv und kulturell angemessen zu Füßen zu legen oder Internationalität selbst und autonom zu gestalten.
Ob Chancen oder Grenzen überwiegen, könnte Gegenstand langer Diskussionen sein.

Gerne laden wir Sie dazu ein, uns Ihre Meinung zu diesem Artikel und zu den zwei Seiten der KI im internationalen Geschäft zukommen zu lassen, die wir gern unter Einhaltung eines strengen und nach Ihren Vorstellungen steuerbaren Datenschutzes in diesem Blog veröffentlichen, wenn Sie es wünschen.

Foto: @canva

 

Das Jahr 2018 bereits hatte bei eurolanguage viele Veränderungen mit sich gebracht, und unsere Strategie für 2019 war nicht minder anspruchsvoll. Die gute Nachricht: Wir haben unsere Ziele erreicht.

Unser Blog wird zum Maßstab

Mit Genugtuung und Stolz konnten wir feststellen, dass keine andere Übersetzungsagentur vergleichbarer Größe so systematisch und konsequent publiziert, wie wir es tun. In diesem Jahr wurde unser Blog immer mehr zu einem nutzvollen Informationsportal, das Ihnen neben unseren eigentlichen Übersetzungsleistungen das internationale Geschäft noch ein wenig mehr erleichtern soll. Unsere Artikel kommen gut bei Ihnen an, wie wir aus vielen Stimmen wissen – und das ist für uns sicher das Schönste überhaupt. Wir verstehen uns als Partner Ihrer internationalen Kommunikation, und Ihre Worte haben uns gezeigt, dass Sie uns eben als solche wahrnehmen. Es freut uns, und wir nehmen dies voller Dankbarkeit zur Kenntnis.

Eine aufregende Reise über zwölf Monate

Im Januar haben wir die Ferien-Messe in Wien besucht und hatten die Möglichkeit, vor Ort, inmitten des Alltags unserer Kunden der Touristikbranche, zu spüren und zu sehen, wie unsere Übersetzungen zum Leben erweckt werden, wie sie aus unseren Händen in die Welt hinausgleiten, wie sie eine ganze Industrie bereichern und prägen – ein erhebendes Gefühl!

Wir haben spannende und erfolgreiche Gespräche geführt und konnten manchem potenziellem Partner aufzeigen, welchen Beitrag wir zu seiner Arbeit leisten können.

Vielleicht ist es eben so, wenn die Arbeit Spaß macht: Der Gedanke an den Urlaub schien uns wie ein roter Faden wahrhaftig durch das ganze Jahr zu begleiten.

Im Juli etwa startete unsere große Sommer-Challenge, die uns virtuell durch viele Länder führte. Das war unsere Art, unseren Bloglesern ein wenig von der guten Laune und Leichtigkeit wieder- und zurückzugeben, die wir aus der Zusammenarbeit mit Kunden und Übersetzern ziehen.

Unterwegs waren wir auch im Herbst – in Wien allerdings, wo wir die Business Maniacs, Österreichs größtes Gründer-Event (veranstaltet von der WKO), besucht haben. Es waren anregende Stunden mit vielen Begegnungen mit Gründern verschiedenster Ausrichtungen, deren Visionen, Idealismus und Motivation regelrecht ansteckend waren. Wir konnten Kontakte knüpfen und dürfen hoffen, bald vielen Start-ups bei ihren ersten Schritten auf dem internationalen Parkett helfen zu können.

Die Reise ging auch online in den Social Media zügig voran – auf Twitter vor allem, wo wir unsere Präsenz ausgebaut und verfeinert haben. Zur Zeit kehren wir also gern nach Hause zurück … unser Adventskalender auf Twitter und Facebook ist vollgepackt mit kleinen Geschenken und lustigen Weihnachtsanekdoten aller Art.

Der künftige Kurs: die ganze Welt … von morgen

Zeichnete einer unserer ersten Blogartikel im Jahre 2017 neue Wege des Übersetzens nach, so haben wir, gemeinsam mit unseren Kunden und unseren Übersetzern, seither eine bemerkenswerte Strecke zurückgelegt, haben uns in diesem Jahr intensiv mit den Bedürfnissen auseinandergesetzt, die Digitalisierung und Wirtschaft 4.0 für die Internationalisierung und die Welt der Übersetzung von morgen bedeuten. Als Dienstleistungspartner sind wir gut aufgestellt, um die neuen Entwicklungen zu begleiten.

Unsere Reiseroute für 2020 steht bereits fest. Unser Blogkalender sieht insbesondere viele Ratgeberartikel vor: Wir werden Ihnen die Zusammenhänge zwischen Künstlicher Intelligenz und Internationalisierung erklären, Ihnen verraten, was der Begriff „gute Übersetzungsagentur“ überhaupt bedeutet, warum falsch und schlecht in der Übersetzungsarbeit nicht immer gleichbedeutend sind, wie Sie bei Ihren Übersetzungsaufträgen Zeit und Geld sparen können, Probleme von Übersetzungen in der Presse aufdecken, und vieles mehr.

Der Höhepunkt unseres Jahres 2020 wird aber auf jeden Fall unser Silberjubiläum sein:

25 Jahre eurolanguage …

25 Jahre Übersetzungsbüro eurolanguage

Das muss natürlich gefeiert werden! Um unseren treuen, langjährigen Kunden zu danken, werden wir das ganze Jahr über besondere „Extrameilen“ als Gratisleistung zu Ihren Aufträgen dazugeben. Auch Neukunden können von vielen Jubiläumsrabatten profitieren. Mehr wird vorerst nicht verraten.

Doch bevor wir uns in eine spannende und agile Zukunft stürzen, möchten wir allen, die hier lesen, eine schöne Adventzeit und leuchtende und stimmungsvolle Feiertage wünschen – ganz gleich, welcher Sprachkultur, welcher Religion, welcher kleinen oder großen Ecke der Welt Sie angehören. Unseren Übersetzern danken wir für die immer begeisternde Zusammenarbeit in diesem Jahr, unseren Kunden für ihr Vertrauen und für die unvergleichlichen Möglichkeiten, Teil ihres internationales Erfolgs zu sein.

Ihnen allen eine schöne Zeit und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2020

wünscht Martina Schmid