Beiträge

Sie möchten international abheben? In Zeiten der Globalisierung ist eine internationale Positionierung für eingesessene Unternehmen und junge Start-ups gleichermaßen oft keine Option, sondern ein Muss. Kleine Kunsthandwerker, produzierende Betriebe (sehen Sie sich unseren Folder an) mittlerer Größe, Konzerne, Dienstleister und selbst Künstler teilen das gleiche Los: Regionaler Verkauf genügt nicht mehr, um der wachsenden Konkurrenz zu trotzen und finanziell zu bestehen. Kunden müssen in aller Welt gefunden und gewonnen werden.

Die Funktion der Website hat sich verändert

Verstanden sich Unternehmens-Websites vor wenigen Jahren noch als Visitenkarte, Vitrine und Portfolio, übernehmen sie heute deutlich komplexere und vielfältigere Aufgaben. Sie sollen nicht nur ein Angebot beschreiben, sondern der immer größeren und undurchschaubaren Vergleichbarkeit von Produkten und Leistungen Rechnung tragen. Sie sind Imageträger und Ideenvermittler, müssen allerdings auch in der Lage sein, Umsatz passiv zu generieren, indem sie den potentiellen Kunden eindringlich ansprechen und Problemlösungen aufdecken und vorschlagen. Ob im B2B oder im B2C: Sie wurden so de facto und unabhängig von ihrer Form zu eigentlichen Shops, denn ihre Aufgabe ist es nicht mehr (nur) zu präsentieren, sie sollen auch aktiv verkaufen.

Websites brauchen Internationalität …

Abhängig von Branche und Umsatzzielen ist der Abschied vom regionalen und nationalen Ansatz der Kundenprospektion eine Frage des Überlebens. Doch entstehen aus dieser Notwendigkeit, die nicht selten den schalen Beigeschmack der Unumgänglichkeit in sich trägt, viele Fragen, die logistisch und finanziell beantwortet werden müssen:
Muss für jedes Land, in dem ich mir Kunden erhoffe, eine Website in der jeweiligen Sprache erstellt werden?
Genügt Englisch nicht einfach für alle Zielgruppen?
Müssen alle Teile meiner Website übersetzt werden?

HHomepage mehrsprachig übersetzen

… aber wie viel Internationalität ist sinnvoll?

Die schlechte Nachricht zuerst: Eine pauschale Antwort auf diese zugegebenermaßen quälenden Sorgen gibt es nicht.
Die positivere Nachricht ist, dass eine gute Übersetzungsagentur, die nicht nur aus einem maschinell Kostenvoranschläge ausrechnenden Computer besteht, Ihnen sehr gezielt helfen kann, die Bedürfnisse Ihrer Website qualitativ und quantitativ richtig einzuschätzen. Um Ihnen vorab einen ersten Überblick zu verschaffen, stellen wir hier einige der Hauptentscheidungsfaktoren vor.

Internationalität im B2B und im B2C – zwischen Bedürfnis und Imagegewinn

Ein relevanter Faktor ist hierbei Ihre Zielgruppe.
Umfragen haben ergeben, dass Verbraucher in Online-Shops zu 80% lieber in ihrer Muttersprache einkaufen, auch wenn sie des Englischen mächtig sind. Die größtmögliche Internationalität Ihrer Website zu fördern, scheint im B2C also auf jeden Fall sinnvoll. Der Kunde fühlt sich sicherer und ist eher geneigt, den Anbieter als seriös und solvent einzuschätzen.
Im B2B wiederum kann dies in vielen Fällen etwas flexibler gesehen werden, doch wird von größeren Unternehmen und Konzernen mitunter erwartet, dass sie ihrem weltumspannenden Image gerecht werden. Eine breite Sprachauswahl auf der Website wird bewusst und unbewusst unter anderem als Zeichen von Höflichkeit und Dialogbereitschaft rezipiert und trägt also zum Bild eines weltoffenen und souveränen Unternehmens bei.

Einfluss und Bedeutung Ihrer internationalen Strategie

In welche Sprachen Sie Ihre Website übersetzen lassen sollten, hängt auch von Ihrer Geschäftsstrategie ab. Für einige Unternehmen sind Auslandskunden zwar willkommen, aber sie sind nicht notwendigerweise die Hauptzielgruppe, sondern werden als eine Art Laufkundschaft betrachtet, die zufällig auf die Website kommt und durchaus dort kaufen darf. Wenn dies Ihre Einstellung ist, genügt neben der deutschen Sprache in der Tat eine Version Ihrer Internetpräsenz in englischer Sprache.
Glauben oder wissen Sie hingegen, dass Ihre Produkte auf einem bestimmten Markt Erfolg haben (werden), sollten Sie gezielt eine weitere Sprache anbieten, die für den jeweiligen geographischen Bereich relevant ist.
Auf dem afrikanischen Kontinent etwa sollte Ihr Angebot nicht nur in englischer, sondern mindestens auch in französischer Sprache gegeben sein.
In Asien sollten Sie die Sprache des Landes oder der Länder nicht auslassen, von dem Sie sich den meisten Umsatz versprechen, etwa Chinesisch, Japanisch, Vietnamesisch …
Ebenso ist zum Beispiel von unseren französischen Nachbarn bekannt, dass sie es im B2B und B2C gleichermaßen schätzen, wenn die Kommunikation in ihrer Sprache erfolgt.

Ihren Übersetzungsbedarf zu definieren und einzugrenzen, kann in der Tat sehr schwierig und die Entscheidungen, die damit einhergehen, können regelrecht beängstigend sein. Als Partner Ihrer internationalen Kommunikation helfen wir Ihnen gern, ein wenig klarer zu sehen. Zudem steht Ihnen eurolanguage auch in der logistischen Steuerung Ihres Projekts zur Seite und trägt durch eine langjährige Erfahrung und hochqualifizierte Spezialisten dazu bei, dass die Welt da draußen Sie so sieht, wie Sie wirklich sind.

Zu unserer kostenlosen PDF  Wie viele Sprachen braucht meine Website?

Fotos:
www.unsplash.com und fotolia.de © Rawpixel.com