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Kaum zeigt sich die Sonne häufiger, schon verspüren wir den Wunsch nach Neuem, Aufregendem. Wir wollen uns selbst schmeicheln und uns in unserer Haut sicher und wohl fühlen – gern investieren wir gerade jetzt in etwas Kleidung, Schuhe und Accessoires. Für die Akteure der Modebranche heißt es, auf diesen Ansturm vorbereitet zu sein. Übersetzer*innen können hierbei einen wertvollen und ungeahnten Beitrag leisten.

Warum Übersetzer*innen die Belange der Modewelt besonders gut nachvollziehen können

Wäre Fashion eine Sprache, wären Übersetzer*innen arbeitslos – denn nichts ist so weltumspannend und grenzenübergreifend wie die Mode. Gerade diese Internationalität und die damit einhergehenden Bedürfnisse und Anforderungen sind das tägliche Arbeitsumfeld des Übersetzers.

Den nicht immer ganz einfachen Balanceakt zwischen der eigenen Kreativität und den Erwartungen und Wünschen der Zielgruppe mit schlafwandlerischer Sicherheit zu beherrschen, ist eindeutig einer der wichtigsten Skills eines guten Übersetzers.

Auch die Bedeutung der Mode als Image- und Selbstdarstellungsfaktor ist durchaus mit derjenigen einer zielführenden Übersetzung zu vergleichen: Äußere und innere Werte müssen einfühlsam abgestimmt werden und so ein authentisches, charakterstarkes und überzeugendes Bild vermitteln. Mode und Text sind gleichermaßen Ausdruck einer Persönlichkeit, einer Lebenseinstellung, einer Weltanschauung und eines demonstrativen Programms. Es geht in beiden Fällen darum, zu zeigen, wer man ist, aber auch wer man sein möchte, und Signale zu senden, die Gleichgesinnte ansprechen und anziehen sollen – ja: Das Wortspiel ist durchaus beabsichtigt.

Die Liste der Gemeinsamkeiten zwischen der Welt der Mode und derjenigen der Übersetzung ist lang und vielschichtig, und dies betrifft auch die jeweilige Arbeitsweise: Agilität, Vielseitigkeit und das Gefühl an mehreren Orten gleichzeitig die unterschiedlichsten Aufgaben unbestreitbar perfekt ausführen können zu müssen, ist beiden Branchen vertraut. Die Hektik hinter den Kulissen einer Fashion-Week und das gut eingespielte Räderwerk, das zum Erfolg führt, sind uns Übersetzern*innen alles andere als fremd.

Welcher Übersetzer für die Modebranche?

Bei aller Vergleichbarkeit zwischen dem Beruf des Übersetzers und dem schillernden Kosmos des schönen Scheins sollten Texte rund um Kleidung, Schuhe und Accessoires nicht von einem beliebigen, sogenannten Allgemein-Übersetzer bearbeitet werden.

Eine enge Affinität und ein aufrichtiges Interesse für diese Dinge sollten ein Muss ein. Auch wenn Mode jeden betrifft, sind umfassende und sehr präzise Kenntnisse der Textiltechnik und ihrer Terminologie unerlässlich. Webarten, Nähte, chemische Zusammensetzungen von Färbemitteln sind nichts, was der Amateur aus beiläufigem Blättern in Hochglanzmagazinen lernen kann.

Der Fachübersetzer muss bei aller hier erforderlichen Genauigkeit dieser mitunter trockenen Materie aber zugleich über ein sehr nuanciertes Vokabular und virtuose stilistische Fähigkeiten verfügen, um der Sinnlichkeit der Modewelt angemessen Rechnung tragen zu können. Formen, Haptik und Optik müssen auch in der Zielsprache subtil, treffend und griffig wiedergegeben werden.

Nicht minder wichtig ist die ständige Beschäftigung mit Trends und den Wortschöpfungen, die aus ihnen entstehen. Die genaue Beobachtung des Markts und seiner Entwicklungen in Produkten und Sprache, ständige Fortbildung also, muss gerade hier eine Selbstverständlichkeit sein.

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Fashion ist Kreativität und Vielfalt in Produkt und Text

Von der Haute Couture über Prêt-à-porter bis zum Discounter sind die für einen internationalen Auftritt einer Fashionmarke, eines großen Online-Versand-Shops oder einer feinen Themen-Boutique notwendigen Texte so verschieden und gegensätzlich wie Modegeschmack selbst.

Neben den gehobenen Ansprüchen an Statements, Ideen- und Kollektionsporträts, Zeitschriftenartikeln und Pressemitteilungen der großen Modehäuser oder junger aufstrebender Designer gehören Kataloge auf Papier, Produktbeschreibungen für Online-Shops, Newsletter, Aktionsmaterialien, POS-Displays oder Einladungen zu Fashion-Weeks und Vorführungen zur Standardpalette.

In vielen Fällen schließt die Übersetzungsarbeit insbesondere im B2C jenseits des eigentlichen Textes technische Aspekte ein, die mit den Formaten von e-Commerce-Systemen und Datenbanken einhergehen, und erfordert daher eine besondere Routine und eine zuverlässige Erfahrung.

Perfektion und Schnelligkeit, Image und Qualität, Internationalität und Vielfalt – Mode und Übersetzung sind wie dafür geschaffen, einander zu verstehen und erfolgreich zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Diese unvergleichliche Symbiose stellen wir bei eurolanguage besonders gern in den Dienst Ihres ganz persönlichen Erfolgs.

eurolanguage Fachübersetzungen kleidet Sie gerne ein.

Prêt-à-porter oder Haute Couture?

E-Mail:  office@eurolanguage.net

Ganz gleich, ob Sie einen kleinen Online-Shop betreiben, Ihre eigene Kollektion international ganz groß herausbringen wollen – oder Sie als Big Player der Modebranche vielleicht sogar von Ihrer bisherigen Zusammenarbeit mit Übersetzungsagenturen enttäuscht wurden … wir haben für Sie den kleinen kostenlosen Ratgeber „Fashion & Translation“ zum Downloadvorbereitet. Sie erfahren hier, was eine produktive Beziehung zwischen Ihnen und Ihrer Übersetzungsagentur ausmacht, und warum Projektmanagement und Dialog für den Erfolg jedes Übersetzungsauftrags entscheidend sind.

In weiteren Ratgebern finden Sie zudem praktische Hinweise zu Themen wie ProjektplanungKostenvoranschläge oder Übersetzungsbedarf.

Fotos: www.unsplash.com