Das Jahr 2018 war für eurolanguage eine außergewöhnliche und spannende Zeit – zwischen Umbruch und Kontinuität.

Umbruch, weil wir wahrhaftig noch nie so viele neue Projekte angestoßen, Veränderungen umgesetzt und Zukunftspläne geschmiedet haben wie in diesem Jahr. Kontinuität, weil wir weiterhin jeden Tag unserem obersten Prinzip treu geblieben sind: Ihnen mit wertvoller Handarbeit die besten Übersetzungen zu liefern und Sie so auf die bestmögliche Weise in Ihrem internationalen Geschäft zu unterstützen. Darauf sind wir sehr stolz. Doch was genau ist passiert? Und was haben Sie von dieser Entwicklung wirklich?

Warum die neue Website von eurolanguage keine Nebensache, sondern Teil unseres gemeinsamen Geschäfts ist

Die Website von eurolanguage zeigt sich seit einigen Monaten bereits in neuem Design. Was zunächst wie eine rein ästhetische Auffrischung klingen mag, ist vielmehr Ausdruck eines wichtigen Schrittes Richtung Zukunft in unserer Zusammenarbeit mit Ihnen.
Natürlich dient das neue Outfit dazu, Ihnen unsere Angebote auf ansprechendere und deutlichere Weise vorzustellen und Ihnen noch einmal zu vermitteln, was wir alles für Sie und Ihr Unternehmen tun können, und wie wir es tun.

Die interessanteste und für Sie relevanteste Neuerung aber ist der konsequente inhaltliche Ausbau unseres Blogs, denn die Artikel, die wir dort veröffentlichen, eröffnen eine neue Ära unserer Partnerschaft mit Ihnen und sind von nun an Bestandteil und Werkzeug unserer Zusammenarbeit.
In der Tat: Wir möchten für Sie mehr sein als der Dienstleister, der Ihre Texte hinter den Kulissen zu internationalem Glanz verhilft.

Wir möchten aktiv, präsent und sehr konkret an Ihrem internationalen Erfolg mitwirken, indem wir Ihnen alle Informationen, die Sie im mehrsprachigen Geschäft benötigen, übersichtlich, leicht verständlich, aber auch erschöpfend und gebündelt an einem Ort zugänglich machen.

Unser Blog: alle Informationen über das internationale Geschäft an einem einzigen Ort

Mit unseren Blogbeiträgen möchten wir Ihnen konkret, gezielt und fachkundig helfen, Ihre internationale Kommunikation zu verbessern, Ihre internationalen Geschäfte auszubauen, und ganz allgemein sich auf dem internationalen Parkett noch wettbewerbsfähiger zu bewegen.
Unser Blog ist noch jung, aber mit jedem Artikel arbeiten wir unermüdlich daran weiter, Ihnen jeden Recherchenaufwand zu Themen des internationalen Geschäfts abzunehmen und Sie zu entlasten, zu beraten, anzuregen und zu inspirieren. Wir vermitteln Ihnen – mitunter recht humorvoll und, wie wir hoffen, unterhaltsam und zuweilen ein wenig frech– alles, was Sie wirklich wissen müssen. Wir greifen Fragen vor, die sich in unseren disruptiven und schwierigen Zeiten Ihnen stellen könnten oder werden. Wir bringen Ideen ein, die Ihre Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen und Partnern erleichtern, vereinfachen und verbessern sollen.

Unsere Artikel informieren Sie regelmäßig über zentrale Themen Ihres internationales Geschäfts wie Image,Branding, PR und Marketing auf internationaler Ebene, aber auch interkulturelle Kompetenz, internationale Strategien, Probleme und Lösungen in der Kommunikation mit ausländischen Unternehmen, und vieles mehr …

Unser Blog trägt dazu bei, Ihr Übersetzungsbudget zu entlasten

Gleichzeitig ist es uns ein Herzensanliegen, Sie auch kaufmännisch und finanziell so gut wie möglich zu unterstützen. Transparenz und Seriosität in der Preiskalkulation waren schon immer ein Qualitätsmerkmal von eurolanguage, doch wir möchten noch viel weiter gehen. Unsere Blogartikel helfen Ihnen, Ihr Übersetzungsbudget besser zu planen, Ihre Übersetzungsausgaben zu steuern und zu reduzieren. Wir möchten kein einfacher Dienstleister sein, der an Ihrem internationalen Geschäft still mitverdient. Wir möchten Ihnen helfen, die Zusammenarbeit mit Ihren Zielländern – sei es im B2B oder im B2C – gewinnbringender und für Sie attraktiver und entspannter zu gestalten. Mehr Effizienz und Kostenübersicht bei Ihren Übersetzungsprojekten ist hier der erste Schritt.

Ganz neu: Praktische Informationen zum kostenlosen Download

Gerade weil wir uns als Ihr Partner im internationalen Geschäft verstehen, möchten wir Ihnen auch schnell verfügbare und handliche Informationen kompakt und übersichtlich an die Hand geben. So haben wir für Sie einen Info-Bereich eingerichtet. Sie werden dort ergänzend zu den eigentlichen Blogartikeln in wachsender Zahl PDFs rund um Übersetzungsaufträge, internationale Marketingstrategien, Kostenvoranschlag und vieles mehr finden, die alle Informationen zu den einzelnen Themen auf einem Blatt zusammenfassen. Selbstverständlich sind diese PDFs kostenlos. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen.

Übersetzung ist Dialog – deshalb sind wir auf Facebook zu finden.

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr ist die Verstärkung unserer Präsenz auf Facebook.
Kommunikation ist unser Geschäft: in Form Ihrer internationalen Kommunikation natürlich, aber auch in Form eines permanenten Dialogs mit Ihnen. Unser Blog versteht sich zwar als informatives Medium, aber es ist uns genauso wichtig, Ihnen zuzuhören, Ihre Fragen, Sorgen, Wünsche zu kennen. Wir möchten unsere Arbeit jeden Tag für Sie verbessern, und Ihre Kommentare auf Facebook können uns dabei helfen. Sie können uns sagen, welche Themen Sie im Blog gerne lesen würden, was Sie im internationalen Geschäft vor allem beschäftigt oder verunsichert. Und selbstverständlich auch unsere Arbeit bewerten. Denn Kommunikation ist keine Einbahnstraße.

eurolanguage 2018-2019: vom reinen Dienstleister zum ganzheitlichen Partner Ihrer internationalen Kommunikation

Die neue Website, das Blog und unser Facebook-Auftritt sind keine kosmetische Maßnahme. Sie sind ein Werkzeug einer noch konstruktiveren und zeitgemäßeren Zusammenarbeit mit Ihrem Unternehmen. Sie sind Teil und Ausdruck unserer Überzeugung, dass eine gute Übersetzungsagentur heute, in Zeiten der Globalisierung, Digitalisierung und Wirtschaft 4.0, nicht nur ausführender Dienstleister sein sollte, sondern Ihnen nur dann wirklich nutzbringend sein kann, wenn sie sich aktiv für Sie und Ihren internationalen Erfolg engagiert, wenn sie Ihnen täglich den Mehrwert bietet, der am Ende der Schöpfungskette einen für Sie konkret messbaren Gewinn bringt – durch internationale Wettbewerbsfähigkeit in Kategorien von unvergleichlich hoher Textqualität einerseits und von nachhaltiger und vernunftorientierter Kostensteuerung andererseits.

The Year Ahead? Rückblick ist Ausblick!

Die letzten Monate haben es gezeigt: Neues und Altes, Disruption und gute Werte, Modernität und Selbsttreue schließen einander nicht aus. Vielmehr bieten sie uns, d.h. Ihnen und eurolanguage gemeinsam, die Möglichkeit, neue, spannende Türen zum internationalen Erfolg aufzustoßen. eurolanguage ist es in diesem Jahr gelungen, sich neu zu definieren, sich neu zu erfinden, ohne im geringsten auf Prinzipientreue und die Qualität, die Sie von uns kennen, zu verzichten. Wir haben im Gegenteil eine neue und ehrgeizigere Dimension von Qualität erreicht, indem wir für Sie präsenter, aktiver und dynamischer geworden sind – auf dem internationalen Weg, den wir mit Ihnen gemeinsam, als Partner, gehen wollen.

Ganz gleich, ob Sie uns Ihre Übersetzungen bereits seit vielen Jahren anvertrauen, ob Sie eurolanguage erst entdeckt haben, ob Sie ein Mittleres Unternehmen oder ein winziger Start-up sind – wir wünschen Ihnen von Herzen, dass Ihr Jahresrückblick ebenso positiv und hoffnungsvoll wird – und wir hoffen, dass das Übersetzungbüro eurolanguage daran bereits einen Anteil hat. Auf eine weitere oder erste Zusammenarbeit mit Ihnen freuen wir uns ganz besonders. Sie wird aufregend sein, das wissen wir jetzt schon. Und wir können es nicht abwarten, mit Ihnen gemeinsam festzustellen, wie interessant, facettenreich und absatzfördernd internationale Kommunikation und das internationale Geschäft sein können.

Auf ein erfolgreiches 2019!

 

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Wir leben in merkwürdigen Zeiten. Der Wirtschaft geht es gut, heißt es. Die Auftragsbücher seien voll – nicht zuletzt dank einer globalisierten Welt, die uns ermögliche, unsere Märkte zu erweitern und Handelsbeziehungen bis in die entlegensten Ecken des Planeten zu knüpfen. Manches Unternehmen liest solche Zeilen mit gemischten Gefühlen. Tatsächlich wird parallel zu diesen optimistischen Nachrichten der Kostendruck immer höher und die Notwendigkeit, zu sparen, immer spürbarer. Unliebsame Ausgaben sind in dieser Rechnung nicht zuletzt Übersetzungen: Gefühlt haben sie nur bedingt etwas mit der Herstellung und dem Vertrieb der Produkte oder Dienstleistungen zu tun, und so stellt sich schnell die Frage, ob und in welchem Umfang sie wirklich notwendig sind. Wir helfen hier konkret, diese Frage zu beantworten.

Warum es ganz ohne Übersetzungen nicht geht

Eben jene Globalisierung, aber auch die Digitalisierung und das Internet haben unseren geschäftlichen Spielplatz einerseits geographisch auf die Dimension des gesamten Planeten ausgedehnt, andererseits ein Paradox geschaffen: Grenzenlos sind auch der Wettbewerb und die Vergleichbarkeit geworden. Infolgedessen müssen Angebote und Portfolios schneller angepasst werden, werden gleichförmiger und für den Kunden undurchschaubarer, verlieren allzuschnell ihre Einzigartigkeit und laufen Gefahr, austauschbar zu werden. Dies führt wiederum dazu, dass Unterscheidung und Entscheidung oft einzig und allein über den Preis erfolgen – Dumpingverhältnisse werden unvermeidlich. Ein Weg aus diesem Dilemma ist der Aufbau eines Mehrwerts, der den Kunden überzeugt. Ob im B2B oder im B2C – die Qualität der Kommunikation spielt hier eine ausschlaggebende Rolle. Dies bedeutet, dass Unternehmen dem Kunden aktiv entgegenkommen müssen – unter anderem und vor allem mit hochwertigen Texten in der Zielsprache, die sowohl eine Imagefunktion übernehmen, als auch bewusst demonstrieren, dass das Auslandsgeschäft ernstgenommen und in allen Aspekten professionell betrieben wird.

Damit das Übersetzungsbudget nicht zur Kostenfalle wird

Hierbei stellt sich jedoch das Problem des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses. Unternehmen müssen heute erwägen, welche Übersetzungskosten sie einerseits tragen können, ohne dass dies Preiskalkulation und Gewinnmarge in Frage stellt oder gar langfristig zu einem Liquiditätsproblem führt, welche sie andererseits in Kauf nehmen müssen, um das Geschäft in Kategorien von Akquise und Kundenbindung nicht zu gefährden. Ähnlich wie im Bereich der Marketingkosten gilt es in den Übersetzungsausgaben darum, den Spagat zwischen „müssen“ und „können“ erfolgreich und sicher auf den Boden zu bringen.
Natürlich lässt sich zum einen das Übersetzungsbudget steuern, und eine gute Auftragsplanung im Dialog mit der Übersetzungsagentur ist ein erster Schritt. Ein weiterer Denkansatz ist aber die zeitliche Streuung Ihrer Übersetzungskosten – denn nicht alle Texte, die Sie für Ihr internationales Geschäft verwenden werden, benötigen Sie wirklich sofort und gleichzeitig.

Die dringendsten Texte für Ihr Auslandsgeschäft

Ob Sie gerade einen Start-up gegründet haben oder Ihre internationalen Aktivitäten ausweiten möchten – einige Texte sollten Sie vom ersten Tag an in der Übersetzung zur Verfügung haben.
Hierzu zählen in erster Linie rechtlich relevante Texte wie Impressum, AGB und Datenschutzerklärung – nicht zuletzt, weil sie im europäischen Raum abmahnfähig werden können.

Selbstverständlich haben die Texte für Ihre Website ebenfalls oberste Priorität. Achten Sie darauf, dass keine Links zu einer nicht übersetzten Seite führen. Vollständige Produktbeschreibungen in allen Zielsprachen sind in Ihrem Online-Shop keine Option, sondern ein Muss.

Vergessen Sie nicht, dass für Produkte, die Sie im B2C im Internet vertreiben, der Kunde verständlicherweise auch erwartet, zusammen mit seinem Wunschartikel gegebenenfalls die entsprechende Bedienungs-, Aufbau- und Pflegeanleitung zu bekommen!

Weitere dringende Online-Texte für Ihre internationalen Geschäfte

Zu den Texten, denen Sie in Ihrem Übersetzungsbudget eine hohe Priorität beimessen sollten, gehört Material, das Ihre Homepage inhaltlich ergänzt und zu dem sie verlinkt. PDFs, die Sie zum Download anbieten, sollten idealerweise zusammen mit der Website übersetzt werden und sofort zur Verfügung stehen, damit potentielle Kunden, die zusätzliche Informationen benötigen, die Website nicht enttäuscht verlassen. Ist dies aus Budgetgründen zunächst utopisch, sollten Sie dies zumindest so schnell wie möglich nachholen.

Hohe Priorität: Übersetzung Ihrer kaufmännischen Grundtexte für eine größere zeitliche und finanzielle Flexibilität und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit

Ebenso sollten Sie rasch alle Texte übersetzen lassen, die Sie im Alltag für die Durchführung und den Ausbau Ihres Auslandsgeschäfts benötigen werden – namentlich also alle kaufmännischen Unterlagen. Auch wenn jede Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Kunden individuell ist, gibt es jedoch immer einige Basistexte, die Sie grundsätzlich verwenden und die Sie vorab übersetzen lassen können: Standardtexte für Angebote und Antworten, Rechnungsformulare, aber auch Grundtexte für Verträge der Herstellererklärungen und Garantiebedingungen gehören dazu.

Kaufmännische Texte frühzeitig übersetzen zu lassen, hat viele Vorteile.
Zum einen sparen Sie später Zeit und können sich Interessenten gegenüber als agil und reaktiv im Dienste des Kunden positionieren. Ihr Unternehmen wirkt durch eine prompte Reaktion sympathischer, kundenfreundlicher, seriöser, im internationalen Geschäft erfahrener. Diese Übersetzungen griffbereit zu haben ist also durchaus ein Imagefaktor und ein Unterscheidungsmerkmal.
Außerdem können Sie so schneller sein als mancher Konkurrent und sich einen zeitlichen Wettbewerbsvorsprung sichern. Dank CAT-Tools wird es Ihrer Übersetzungsagentur zudem später möglich sein, diese Grundtexte unverzüglich und unkompliziert um die jeweils individuellen Variablen zu ergänzen oder zu ändern. Sie bekommen Ihre Übersetzung angepasst und redigiert zurück. Und auch wenn die Bearbeitung im einzelnen Fall dringend ist, weil Sie einen Auftrag unbedingt bekommen möchten, müssen Sie keinen Eilzuschlag befürchten, wenn ein Großteil des Textes bereits vorliegt. Unter Umständen müssen Sie nur noch wenige Wörter oder einen kleinen Mindestbetrag zahlen.

Offline-Texte lassen sich leicht fest einplanen

Marketing-Unterlagen auf Papier etwa, wie Imagebroschüren, PR-Texte, umfangreiche Kataloge, erlauben durchaus eine mittelfristige Planung.
Unternehmen – ob im Bereich der Industrie, der Architektur oder des Handwerks –, die regelmäßig  an Ausschreibungen teilnehmen, können ihre Projektporträts nach und nach übersetzen lassen und auch inhaltlich innerhalb ihrer Präsentationsunterlagen die Texte priorisieren, die ihr im Ausland angestrebtes Image besonders gut unterstreichen.
Eine gute Übersetzungsagentur kann Sie in dieser Hinsicht beraten und Ihnen helfen, die Texte auszusuchen, die für Ihren Erfolg im Zielland besonders wichtig sind und vorrangig übersetzt werden sollten.

Besonderheit: die zeitliche Planung technischer Übersetzungen

Für technische Texte wie Betriebsanleitungen, Bedienungshandbücher, Wartungsanleitungen, Schalt- und Einbaupläne und Technische oder Sicherheitsdatenblätter können zwei Strategien sinnvoll sein.

Grundsätzlich ist es immer wünschenswert, alle Unterlagen zu einer Maschine oder Anlage in allen Zielsprachen zur Verfügung zu haben, sobald das Produkt auf dem Markt ist, damit die Auslieferung im Zielland nicht verzögert wird oder gar ohne die entsprechende Dokumentation erfolgen muss.
Andererseits ist eine systematische Übersetzung aller technischen Unterlagen unter Umständen nur dann wirtschaftlich, wenn das Auslandsgeschäft in Menge und Häufigkeit bereits so etabliert, planbar, regelmäßig und umfangreich ist, dass kein Zweifel an dem möglichen Absatz besteht, oder wenn ausgerechnet der Ausbau der geschäftlichen Beziehungen zu einem bestimmten Zielland die Unternehmensstrategie gerade bestimmt.
In einigen Fällen kann die Übersetzung technischer Unterlagen ausschließlich zu gegebener Zeit anlässlich eines konkreten Projekts die bessere Wahl sein. Damit dies für Sie weder unnötigen Stress noch zusätzliche Kosten mit sich bringt, denken Sie daran, Ihren Übersetzungsauftrag rechtzeitig zu erteilen und dem Übersetzer wenn möglich entsprechendes Material zukommen zu lassen.

Die Wahrheit ist, dass alle Texte, die Sie in Ihrem Inlandgeschäft benötigen, auch für Ihr Auslandsgeschäft wichtig sein werden – und natürlich werden Sie sie übersetzen lassen müssen. Aber wünschenswert und notwendig bedeutet nicht immer sofort möglich – der Kosten- und Zeitaufwand muss zu verantworten sein.

Positiv ist, dass es eine Reihe von Texten gibt, die Sie erst nach und nach übersetzen lassen können. Sie können hier Ihre Übersetzungsprojekte gezielt planen, ein Budget reservieren und eine entsprechende Rücklage bilden, oder einen unerwarteten Gewinnüberschuss nutzen, um sie in Auftrag geben.

Wir helfen Ihnen gerne dabei, den Überblick zu behalten und Ihre Übersetzungsausgaben maßvoll und gezielt zu planen. Wir haben für Sie eine übersichtliche Tabelle von Textarten und Dringlichkeitsstufen zusammengestellt, die Sie in unserem Info-Bereich als PDF kostenlos herunterladen und als Checkliste verwenden können. Und selbstverständlich beraten wir Sie sehr gern.

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Unsere Kunden kennen unsere USP:

„Weil eine gute Übersetzung Handarbeit ist …“

Die Übersetzer und Übersetzerinnen von eurolanguage „stricken“ mit größter Sorgfalt an Wörtern, Sätzen und Texten. Wort für Wort, natürlich nicht wortwörtlich, Masche für Masche, natürlich nicht kleinkariert, wird von unseren Sprachprofis der Ausgangstext zu einem stimmigen und aussagekräftigen Ergebnis in die Zielsprache übertragen. Das ist, was unsere Arbeit von maschinellen Übersetzungen unterscheidet.

Nun starten wir ein kleines ‚Cross-over‘ und führen das Thema „Handmade“ im wahrsten Sinne des Wortes für einen guten Zweck ein Stückchen weiter!

Wir STRICKEN einmal WIRKLICH mit Stricknadeln und unterstützen voller Begeisterung ein großartiges Charity-Projekt, das syrischen Flüchtlingskindern zugutekommt:

Ein Schal fürs Leben“ – eine Aktion der Zeitschrift Brigitte in Kooperation mit Save the children als Zeichen gegen Kriege.

„Der Schal soll Hoffnung geben, den syrischen Kindern zeigen, dass sie nicht allein sind.“  So hat es die TV-Moderatorin und Journalistin Pinar Atalay letztes Jahr formuliert.

Das machen wir gerne –und tauschen in unserer Freizeit das Klackern der Tastatur – zumindest an den jetzt länger werdenden Herbstabenden – gegen die Stricknadeln!

Wir hier bei eurolanguage Fachübersetzungen waren alle begeistert, als wir heute die Ingredienzien anfühlen konnten – tolle Wolle! Und wir stellten schon fest, dass die Qualität auch für Anfängerinnen bestens geeignet ist, die „Maserung“ der Wolle und das Stricken im Halbpatent verschluckt viele Unregelmäßigkeiten.

Wie viele unserer Übersetzerinnen und vielleicht auch Übersetzer ??? mitstricken, steht noch nicht so ganz genau fest, aber wir spornen uns natürlich gegenseitig an.

Das Wollpaket für den Schal 2018 ist mit Anleitung und Stricknadeln online zu bestellen – bei dem renommierten Strickgarn-Hersteller Lana Grossa, der auf diese Weise diese Aktion unterstützt.

Das Gesamtpaket kostet 45 Euro, davon gehen automatisch 10 Euro als Spende an Save the children.

Wir haben unsere Wollpakete direkt von Pingouinwolle in Wien im 8. Bezirk, bezogen, es gibt aber auch einen online-Storefinder, der es Ihnen ermöglicht, schnell und einfach ein Fachgeschäft ganz in Ihrer Nähe zu finden.

Mit unserer Teilnahme an dieser Aktion setzen wir ein Zeichen. Sie auch?

Nach getaner Strickarbeit können wir einen wunderschönen Schal unser eigen nennen, der uns wärmt und erfreut – und wir setzen vor allem ein Zeichen. Jeder, der den Schal am 10. Dezember – dem Tag der Menschenrechte – trägt, kann mit einem Foto unter dem Hashtag #schalfuersleben oder #hoffnungtragen zur guten Sache beitragen. Es wird ein gutes Gefühl sein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein und sich für die Rechte der Flüchtlingskinder einzusetzen.

Haben wir auch Sie animieren können? Stricken Sie mit!

Wir sind auf jeden Fall gespannt und werden Ihnen unsere Schals am 10. Dezember stolz präsentieren.

Das Übersetzen vergessen wir trotz aller Begeisterung für das ‚Schal-fürs-Leben-Projekt‘ natürlich nicht. Wir sorgen weiterhin unermüdlich für internationale Verständigung, mit Kompetenz und Hingabe.

Seien wir ehrlich: Unternehmen genießen es, grenzenübergreifend lohnende Geschäfte machen zu können, doch der süße Geschmack des internationalen Erfolgs hat für viele eine bitter-saure Beinote: Übersetzungen kosten Geld. Nicht selten wird deshalb vergessen, dass sie den Schlüssel zu Märkten und Kunden sind, und die Balance zwischen Nutzen und Ausgaben wird meistens kritischer beäugt, als es beim Einkauf von Rohstoffen und Werkzeugen der Fall ist. Gefühlt sind Übersetzungen immer teuer – immer zu teuer. Doch es gibt Mittel und Wege, die Übersetzungskosten übersichtlich und tragbar zu halten. Wir erklären heute, welche Ansätze sinnvoll sind und welche lieber vermieden werden sollten.

Lassen sich Übersetzungskosten gänzlich vermeiden?

Es gibt zwei Möglichkeiten, um zu versuchen, Übersetzungskosten ganz und gar zu umgehen.

Die erste ist es natürlich, auf eine jener kostenlosen Software zurückzugreifen, die im Internet für alle zugänglich in Sekundenschnelle vermeintlich durch einfache Eingabe in ein Textfeld eine Übersetzung liefern sollen. Doch wer es einmal versucht hat und vielleicht sogar im guten Glauben das so entstandene Ergebnis tatsächlich verwendet hat, weiß, dass dies kein wirklich zielführender Weg ist – wir haben es in diesem Blog schon angesprochen.

Inhouse-Übersetzungen sind ebenfalls eine Erwägung wert, allerdings ist diese Lösung für Kleine und Mittlere Unternehmen abwegig. Einen Fachübersetzer fest einzustellen ist nur dann wirtschaftlich angebracht, wenn zum einen das tägliche Textaufkommen in der jeweiligen Sprache dauerhaft enorm hoch, zum anderen die Anzahl der Zielsprachen auf eine oder zwei begrenzt ist. In der Praxis ist dies in der globalisierten Geschäftswelt und angesichts der ständigen Erweiterung potentieller Märkte außer – wenn überhaupt – für die größten Weltkonzerne zunehmend unrealistisch.

Fremdsprachenkorrespondenten, leidlich zweisprachige Bürokräfte, Praktikanten oder Studenten mit wichtigen Übersetzungsaufträgen zu betrauen,  ist übrigens keine Alternative, über die Sie ernsthaft nachdenken sollten. Sie sind bei allem Respekt für ihre jeweilige Qualifikation, ihr Engagement und ihren guten Willen keine ausgebildeten Fachübersetzer und können diese Aufgabe schlicht nicht qualitativ befriedigend erfüllen.

Besser: Das Übersetzungsbudget steuern.

Tatsächlich sind Sie dem finanziellen Aufwand, den die Übersetzung Ihrer Unterlagen verursacht, nicht auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, sondern können dazu beitragen, die Kosten angemessen zu planen und deutlich zu reduzieren. Der Gang zum Discounter ist dabei nicht, was wir empfehlen können – denn hier bedeutet „preiswert“ leider „billig“, und dies geht zu Lasten Ihres Images und Ihres Erfolgs.

Zeitliche und inhaltliche Planung Ihrer Übersetzungskosten.

Bereits in der Entwicklungsphase Ihres Projekts, zum Beispiel Ihrer Website, Broschüren oder Kataloge, sollten Sie nicht nur Grafiker und Texter einplanen, sondern auch überlegen, in wie vielen Sprachen Ihre Texte für Sie werben sollen. So lässt sich das Budget wohlerwogen aufteilen, damit die Übersetzung nicht aus finanziellen Gründen stiefmütterlich behandelt werden oder ganz wegfallen muss.

Dazu müssen Thema, Schwierigkeitsgrad und Volumen richtig eingeschätzt werden. Eine gute und lang ansässige Agentur kann Ihnen hier anhand ihrer Erfahrung zur Seite stehen und Ihnen einen aussagekräftigen und zuverlässigen Kostenvoranschlag zukommen lassen. An diesem Punkt Ihrer Projektplanung ist die konkrete Beratung durch die Agentur auch deshalb wichtig, weil diese durch ihren routinierten Umgang mit der Materie „Übersetzung“ Dinge bedenkt und anspricht, die leicht unbeachtet bleiben könnten. Bei der Übersetzung einer Website etwa wird oft vergessen, dass AGB, Download-PDFs, Datenschutzerklärung, Zertifikate, Herstellererklärungen und weitere rechtlich relevante Texte auch zum Textumfang gehören.

Senken Sie aktiv Ihre Übersetzungskosten.

Neben einer rechtzeitigen und adäquaten Planung gibt es Möglichkeiten, die Kosten zu reduzieren. Tatsächlich haben Sie viele Dinge selbst in der Hand: Mit einigen wenigen und einfachen Maßnahmen können Sie dazu beitragen, den Arbeitsaufwand, den Ihr Übersetzungsauftrag bedeutet, zu minimieren und damit die Kosten Ihres Übersetzungsprojekts gering zu halten.

Stellen Sie Informationen in zweckmäßiger Menge und Form zur Verfügung.

Jeder seriöse Übersetzer, der einen Kostenvoranschlag erstellt, berücksichtigt nicht nur die zu bearbeitende Textmenge, sondern plant dabei immer ein, wie viel Zeit er für Ihre Übersetzung benötigen wird. Themenbereiche mit einer extrem speziellen Terminologie, Einarbeitung in einen bereits vorgeschriebenen Duktus, komplizierte oder nicht überschreibbare Textformate werden mit einbezogen und tragen zur Preisgestaltung bei. Aufwändige Recherchen für Nischenbranchen, die Durchsicht alter Kataloge können die Kosten unnötig in die Höhe treiben.

Selbstverständlich ist es nicht nur konstruktiv, sondern auch absolut notwendig (insbesondere, wenn Sie eine Agentur zum ersten Mal beauftragen), dem Übersetzer Ihre firmeninterne Terminologie zur Verfügung zu stellen. Nur so kann er die Einheitlichkeit Ihres Firmenauftritts gewährleisten und in all Ihren Unterlagen für einen stimmigen Eindruck und eine eindeutige Kommunikation sorgen. Aus Kostengründen hilfreich ist es jedoch, dies in einer möglichst kompakten Form zu tun: Ein Glossar oder eine TM-Datei etwa sind deutlich nützlicher als ganze Umzugskartons voller alter Broschüren, durch die sich der Übersetzer unter Umständen mehrere Wochen durcharbeiten müsste, bevor er überhaupt die erste Zeile übersetzen kann.

Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass das Material, das Sie ihm überreichen, qualitativ wirklich einwandfrei ist. So vermeiden Sie Rückfragen – etwa im Falle einer im Laufe der Jahre angepassten oder uneinheitlich gewordenen Terminologie – und Nachbearbeitungen, die ebenfalls ein Kostenfaktor sein können.

Liefern Sie den Ausgangstext als überschreibbare Datei.

Es ist in der Übersetzungsbranche nicht anders als in Ihrer eigenen: Qualität und Form des Ausgangsmaterials sind für ein zügiges und erfolgreiches Arbeiten unerlässlich. Ist der Text nur auf Papier, als gescanntes Bild, als handschriftliche Notiz oder als schlechte Smartphone-Fotografie vorhanden, bedeutet dies einen Mehraufwand – und Mehrkosten: Der Übersetzer muss den Ausgangstext ggfs. entziffern oder abschreiben, schlimmstenfalls versuchen, die Formatierung des Ausgangstextes nachzuahmen, oder mit Legenden und Tabellen arbeiten, um Ihnen eine sichere Zuordnung zwischen Original und Übersetzung zu ermöglichen. Dies verursacht zusätzliche Korrekturdurchgänge, die im Falle einer überschreibbaren Datei entfallen würden. Unbemerkt fließen diese eigentlich branchenfremden Aufgaben in die Kalkulation des Übersetzers ein.

Ebenso kann eine Datei nicht als überschreibbar gelten, wenn das Textverarbeitungsprogramm so verwendet wurde, als handele es sich um eine mechanische Reiseschreibmaschine, jede Einrückung mit Hilfe einer Reihe von aufeinanderfolgenden Tabulatoren erzeugt wird und jede Zeile mitten im Satz mit der Zeilenumbruchtaste abgeschlossen wird, wie wir es tatsächlich auch im 21. Jahrhundert nicht so selten erleben.

Ist das Text oder kann das weg?

CAT-Tools, die heute von allen professionellen Übersetzern verwendet werden, sind ein wichtiges Werkzeug für die Senkung von Übersetzungskosten: Sich im Verlauf eines Textes oder in jedem Ihrer Übersetzungsaufträge wörtlich wiederholende Passagen müssen Sie nicht jedes Mal zum vollen Preis bezahlen. Nicht selten – dies ist von einigen Faktoren abhängig – werden sie nur einmal in Rechnung gestellt oder genießen einen sehr viel geringeren Zeilenpreis. Dies kann zum Beispiel für Ihre immer gleiche Firmenvorstellung in Pressemitteilungen, für Sicherheitshinweise in Ihren B2C-Bedienungsanleitungen oder Arbeitsschutzvorschriften in Ihren Technischen Handbüchern durchaus relevant sein.

Bei Ausgangstexten, die nicht als Datei zur Verfügung gestellt werden, gibt es aber auch Wege, erstaunlich erhebliche Beträge zu sparen: Muss der Übersetzer in einem Produktkatalog lange Zahlenkolonnen von Artikelnummern, Preislisten, Abmessungsvarianten und dergleichen abschreiben, gehören sie natürlich zum übersetzten Textvolumen und werden Ihnen in Rechnung gestellt. Wenn Sie dem Übersetzer erlauben, diese Informationen, die nur von dem Setzer verwendet werden müssen, nicht aber für den fremdsprachigen Text wichtig sind, im Zieltext wegzulassen, können Sie Ihre Übersetzungskosten mitunter halbieren … oder mehr, wenn Ihr Text hauptsächlich aus Zahlen besteht.

An dieser Stelle sei ein Geständnis erlaubt: Wir Übersetzer sind immer ein wenig betrübt, wenn wir spüren, dass unserer Arbeit finanzielles Misstrauen entgegengebracht wird. Die Verunsicherung des Kunden, sein latenter Unmut bei der Frage, ob er sich unseren Einsatz überhaupt leisten kann und sollte, gehören für uns zu den schmerzlicheren Seiten unseres Berufs. Sie dabei zu unterstützen, Ihr Übersetzungsbudget gezielt, angemessen und souverän zu planen und zu gestalten, ohne dabei auf höchste Qualität zu verzichten, ist uns daher ein ganz besonderes Anliegen.

In unserem nächsten Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie bei den Kostenvoranschlägen und Angeboten für Ihre Übersetzungsaufträge beachten sollten.

Es ist Sommer, es ist Ferienzeit…

…das Meer ist blau, der Sand warm und weich, die Kleidung federleicht, die Sonne bräunt leise die Haut. Es gibt nichts Schöneres, als sich treiben zu lassen, sich dem Zufall hinzugeben, Verpflichtungen zu vergessen, nach Herzenslust zu genießen.

Urlaubszeit: Verbindliches kann warten

Von der Ägäis bis zur Karibik, von Kanada bis Hawaii, von Polynesien bis Australien, überall ist Inselhopping angesagt. Warum auch nicht? Es ist eine wunderbare Art, die Vielfalt von Landschaften und lokalen Bräuchen in kleinen, geschlossenen geographischen Räumen zu entdecken, fröhlich hüpfend von allem ein wenig in Erinnerungen und Herzen nach Hause mitzunehmen. Vor einer solchen Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Paradiesen gibt es keinen Grund, sich entscheiden zu müssen. Inselhopping vermittelt ein Gefühl grenzenloser Freiheit: Es ist nicht nötig, sich festzulegen, um alle Facetten unterschiedlichster Welten zu beschnuppern und von Kultur und Küche zu naschen.

Aber was hat das alles mit Übersetzungen zu tun? Was meinen wir mit Agenturhopping?

Hopping: eine mittlerweile verbreitete Sportart

Von allem ein wenig zu kosten und das Beste für sich auszusuchen, ist eine in unserem Alltag festverankerte Gewohnheit. In Prospekten und Apps suchen wir nach Sonderangeboten, verlassen kurzerhand unsere üblichen Einkaufswege und zuweilen sogar unsere vermeintlichen Lieblingsmarken, wenn Gutscheine locken. Manche werden für einen Aktionspreis gar ihrem Frisör untreu. Dieses Herauspicken und Jagen, das in den USA etwa mit der Coupon-Kultur zur Kunstform erhoben wird, hat sich unbemerkt in unsere Verhaltens- und Einkaufsmuster geschlichen und ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden – privat, aber auch beruflich.

Von Verlockungen und falschen Entscheidungen

Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch sind Verlockungen allerdings nicht immer der beste Ratgeber. Süßigkeiten und Kartoffelchips sind für manche zweifelsohne dauerhaft reizvoll, doch ob es auch sinnvoll ist, sie entsprechend oft zu konsumieren, ist eine andere Frage.
Übersetzungsagenturen versuchen sich in den letzten Jahren einfallsreich in Marketing. Hierzu gehört natürlich neben klassischer Werbung der Einsatz von Sonderaktionen: „Spanische Wochen“, „Thanksgiving-Angebote“, „Weihnachtsspecial“, „Strandpreise“ … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Versuchung ist groß, die gewohnte Agentur ausnahmsweise zu verlassen, kurz zur Konkurrenz zu hüpfen und zu nutzen, was sich bietet. Also ‚Agenturhopping‘ auszuprobieren, warum nicht?

Kontraproduktives Denken im Einkauf von Übersetzungen

Übersetzungen sind teuer, und der Drang, hie und da ein wenig zu sparen, wenn sich die Gelegenheit doch gerade so günstig aufdrängt, ist nur verständlich. Agenturhopping wird deshalb immer beliebter. Ratsam ist dies allerdings nicht.
Die Zusammenarbeit mit einer Übersetzungsagentur auf den Preis zu reduzieren, ist zugleich ein Missverständnis und ein gefährliches Wagnis.
Stammübersetzer, die bereits einige Zeit für einen bestimmten Kunden arbeiten, haben sich für seine Texte einen eigenen Duktus angeeignet, verwenden dank zentral von der Agentur verwalteter CAT-Tools zuverlässig einheitlich die gewünschte und oft im Dialog erarbeitete firmeninterne Terminologie. Sie haben zu den Texten, die sie in Auftrag bekommen, ein gewachsenes Verhältnis, das ihnen ermöglicht, zeitlich effizient und qualitativ hochwertig das beste Ergebnis zu liefern. Sie kennen außerdem die besonderen Wünsche und Erwartungen genau, die nicht noch einmal Gegenstand von Besprechungen und Rückfragen sein müssen. Agentur und Kunde sind ein eingespieltes Team, was ein nicht zu unterschätzender Erfolgs- und Qualitätsfaktor ist.

Wird die Agentur gewechselt, muss diese Vorarbeit bestenfalls erneut geleistet werden. Zeit und Wettbewerbsvorteil gehen dadurch verloren, Missverständnisse können sich einschleichen, und auch die Qualität der fertigen Übersetzung leidet durch das fehlende Vorwissen unvermeidlich. Schlimmstenfalls ist die Agentur, zu der so kühn und hoffnungsvoll gehüpft wird, gerade deshalb in der Lage, vermeintlich konkurrenzlose Sonderangebote anzubieten, weil konsequent an der konkreten und persönlichen Zusammenarbeit mit dem Kunden gespart wird: Angebotserstellung und Auftragsverwaltung erfolgen dann rein maschinell, ohne Vorgespräch. Die Arbeit selbst wird kostengünstig gestaltet, indem notwendige Rückfragen ausgeblendet werden und auf gut Glück undifferenziert nach Standardmustern und Wahrscheinlichkeits­einschätzungen übersetzt wird. Nicht auszuschließen ist eine rein maschinelle Übersetzung, die – wenn überhaupt – lediglich auf die Schnelle von den gröbsten, sprich auffälligsten Fehlern bereinigt wird. Der Text wird dann weder dem Unternehmen noch der Zielgruppe gerecht, Nuancen und feinfühliges stilistisches Können sind nicht zu erwarten.

Die Vorstellung, dass wir uns im Leben immer das Beste zum kleinsten Preis herausnehmen können, ist sicherlich verführerisch…

– und manchmal gelingt es uns auch, von jeder Insel das Schönste zu erhaschen. Doch was im Urlaub gilt, verblasst im Geschäftsleben schnell, wenn es heißt, mit professionellen Übersetzungen imageerhaltend und effizient zu arbeiten. Inselhopping ist eine wunderbare Idee, um möglichst viele Aspekte einer Region, ihrer Kultur und Bräuche, ihrer Küche und Menschen kennenzulernen. Agenturhopping hingegen ist eine süße Verlockung, aber eine für die Gesundheit Ihres Unternehmens ganz schlechte Idee.

Rufen Sie uns an:   +43 (0) 676 5625257

Foto: Unsplash.com – Joanna Szumska – Merci, Thank you, Danke, Gracias, Obrigado.